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maxel.schmid

(erledigt) Steigung rückgängig machen

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Hallo zusammen,

 

ich bin neu hier, heiße: Maxel und mache gerade meine ersten Versuche mit dem Modellbahn Studio. Ich komme mit der Hilfe und den Videos ganz gut klar. Danke für das Programm und die Anleitungen.

 

Meine erste Anlage ist gerade in Planung und ich habe dabei folgendes Problem: An einer Stelle soll eine Bahnlinie über eine andere und dann wieder auf die Grundebene geführt werden. Jetzt habe ich auf der Grundebene die Gleise und den Anschluß der Steigung verschoben. Also muß ich die Steigung auch anpassen, sprich die Steigung verlängern. Mitten drin in dieser Steigung befindet sich ein Flexgleis.

 

Wenn ich die Gleise einzeln an die neue Position ziehe (die alte Steigung bleibt erhalten) und auch das Flexgleis, ist soweit alles ok. Wenn ich dann aber das Flexgleis "verlängere" und anschließend an das nächste Gleis der Steigung über die "aktive Gleismodifikation: anstellen" anschließe, schnappt es auch ein, aber eine Lok fährt nicht über diese Stelle. Wie kann ich also dieses Problem lösen. Ich habe auch schon versucht, die Steigung wieder komplett rückgängig zu machen, um die Gleise auf der Ebene wieder zusammen zu führen und sie dann neu anzustellen. Die Frage ist nur: wie bekomme ich eine Steigung wieder komplett auf die Ebene?

 

Für Hilfe wäre ich dankbar,

Maxel :-)

Edited by maxel.schmid
Problem gelöst

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hallo maxel, herzlich willkommen hier im Forum...zu deiner frage...wie du die Steigung wieder auf die gleiche ebene bringen kannst...nimmst du ein gleis und setzt es auf die ebene auf und verschiebst mit dem gizmo unter deiner Steigung durch... und drückst dann die entfernen taste und deine Steigung setzt sich zurück...ich hoffe ich konnte dir ein bisschen damit weiterhelfen...gruß schlagerfuzzi

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Hallo schlagerfuzzi1,

... kannst Du da mal ein Biild machen wie das aussehen soll?... Die "Entfernen" Taste löscht bei mir ein markiertes Objekt... setzt aber keine Steigung zurück...

Etwas ratlos:/
EASY

Edited by EASY

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hallo maxel, ich möchte mich bei dir entschuldigen wegen der info...da habe mir meine augen irgendwie einen strich durch die Rechnung gemacht:$ @ easy und meine finger waren wieder mal schneller als das hirn>:(...ich hab da irgend was komplett verwechselt...und im anhang seht ihr was ich eigentlich damit gemeint habe...sorry maxel...sorry easy

22.02.2017.mbp

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Hallo Maxel.

Auch von mir ein herzliches WILLKOMMEN hier im Forum. Einige meiner Vorredner (schreiber) haben ja schon brauchbare Vorschläge geliefert. Hier noch einer (meiner): Es ist nur ein Beispiel, wie ich dabei vorgehe:

Steig1.JPG

Nehmen wir einmal an, du möchtest diese Steigung verändern und auf das 2. gerade Gleis von links legen. Es hat die gleiche Höhe wie das ursprüngliche gerade Gleis ganz links

Steig1a.JPG

Ich entferne zunächst die Steigung und lege das rechte gerade Gleis auf die gleiche Höhe wie das linke.

Steig1b.JPG

Nun verbinde ich die beiden geraden Gleise mit den gewollten (markierten) Kurvengleisen. Im Hintergrund die ursprüngliche Steigung zur Veranschaulichung.

Steig1c.JPG

Nun das rechte gerade Gleis absenken auf die ursprüngliche Höhe und die Kurvengleise über "Anstellen" anpassen. Über Höhenmodus die Platte unter den Gleisen anheben und fertig. So gehe ICH dabei vor, wenn ich eine Steigung verändern möchte und ist nur EIN Vorschlag.

Noch ein kleiner Tipp: in einer Steigung solltest du die Flexgleise möglichst meiden, denn diese "zicken" bei der Konstellation immer etwas herum.

lobo

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Hallo Maxel,

ich habe bei meinen Anlagen auch immer wieder das Problem gehabt, zwei Gleisenden, die sich auf unterschiedlicher Höhe befinden, mit einem Flexgleis zu verbinden. Es geht, wenn man folgendes Verfahren anwendet.

  1. Das Flexgleis am besten "eben" stellen (im Eigenschaftsfenster x- und y-Roation = 0 setzen) und dann an einem der beiden zu verbindenden Gleisenden andocken.
  2. Die Kamera-Ansicht so verändern, dass man auf das freie Gleisende des Flexgleises und das noch nicht angedockte Gleisende nahezu von oben sieht (das exakte "gerade von oben" schauen aus der 2D-Ansicht ist nicht unbedingt notwendig).
  3. Nun zieht man das freie Ende des (waagerechten) Flex-gleises ziemlich genau unter oder über das noch anzudockende Gleisende (in Abhängigkeit von den beiden Höhenpositionen) und lässt es ein kleines bisschen überstehen, damit nachher beim Anstellen der horizontale Längenverlust kompensiert wird.
  4. Zum Anstellen wird nun die Kamera so positioniert, dass man beide aneinander anzudockenden Gleisenden ziemlich genau von der Seite oder leicht schräg von oben sieht. Nun führt man Im "Anstellen"-Modus das freie Ende des Flexgleises vertikal an das anzudockende freie Gleisende heran. Liegen die beiden Gleisenden nahe genug beieinander, dockt das Flexgleis nun automatisch an das freie Gleisende an. Andernfalls versucht an zumindest für das Flexgleis-Ende die gleiche Höhe wie beim anzugockenden Gleisende zu erreichen. 
  5. Nun wiederholt man die Schritte 2-4 so lange, bis das Flexgleis an das noch freie Gleisende andockt (1-2 weitere "Annäherungs-Runden" sollten ausreichen).
  6. Wenn das Flexgleis am zweiten Ende andockt, kann es sein, dass es am anderen Ende "weg springt" und sich wieder horizontal stellt. Ich habe festgestellt, dass dies immer an einem Ende des Flexgleises passiert und am anderen Ende nicht. Falls es nicht passieren sollte ist man fertig.
  7. Andernfalls muss man nun das erste Ende des Flexgleises erneut an das erste Gleisende anstellen. Hierbei geht man zu Schritt 4 zurück und folgt erneut den Anweisungen in der hier angegebenen Reihenfolge. Hierbei ist dann sichergestellt, dass das Flexgleis beim Andocken am anderen Ende nicht mehr "weg springt", da man sich nun am anderen Ende des Flexgleises befindet.
  8. Nun ist das Flexgleis mit der passenden Steigung an beiden Enden angedockt und sollte damit von den Zügen problemlos "überfahren" werden können.

Viele Grüße
BahnLand

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Hallo Bahnland.

Deine Beschreibung wie immer unübertrefflich. Ein kleines ABER bleibt: Da das Flexgleis meistens sehr lang ist, ist auch der Versatz zu den Kurvergleisen bei der "Anstellen"- Funktion sehr gross. Ich bevorzuge für alle Steigungen kurze gerade Gleise und Kurvengleise mit geringem Winkel (5°) und setze jeweils am Anfang UND am Ende der Steigung sehr kurze (5mm) Gleise die ich mit geringen Steigungen jeweils anpasse. So wird der "Knick" jeweils nicht so gravierend ausfallen.

lobo

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Herzlichen Dank an alle, die mir hier mit ihren Ratschlägen Hilfe geben.

 

Ich muß gestehen, beim ersten schnellen Durchlesen der Antworten, habe ich es nicht immer verstanden. Aber ich muß die Anregungen wohl mal alle an meinem Problemfall in Ruhe nachvollziehen, dann klappt es wohl auch mit dem Verständnis. Ich denke, mit diesen Anregungen und sehr wahrscheinlich im nachhinein auch durchaus verständlichen Beschreibungen werde ich mein Problem wohl lösen.

 

Also nochmals herzlichen Dank,

Maxel :-)

 

P.S. Bin doch überrascht, wie schnell hier so freundlich geantwortet wurde. :-)

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Hallo Lobo,

ein Flexgleis muss nicht zwingend lang sein. In den meisten Fällen verwende ich das Flexgleis wirklich nur als kurzes Ausgleichstück. Aber auch da kann es in der Steigung liegen - die bei den anzudockenden Gleisstücken nicht unbedingt verschieden sein muss. Liegen die beiden mit dem Flexgleis zu verbindenden Gleisenden in einer Ebene (die auch geneigt sein kann, spricht nichts dagegen, auch eine größere Lücke dazwischen mit dem Flexgleis auszufüllen.

Dass man einen Steigungs-Knick möglichst durch eine "Kette" von kurzen Gleisstücken realisieren soll, mit denen man den Knick "ausrundet", ist immer anzuraten, auch wenn keine Flexgleise im Spiel sind. Auch das Problem der seitlichen Neigungsknicke (quer zur Fahrtrichtung), die man bekommt, wenn man Kurvenstrecken in der Steigung mit langen Kurvenstücken (mit großem Bogenwinkel) realisiert, ist nicht Flexgleis-typisch. Auch hier gilt der von Dir beschriebene Rat, kurze Bogengleis-Stücke mit kleinen Bogenwinkeln zu verwenden, um die Querneigungs-Knicke auf viele kurze Gleisstücke zu verteilen und damit zu entschärfen, generell.

Bei geraden Gleisen in der Steigung tritt der Querneigungs-Knick übrigens nicht auf. Ist die Steigung über eine längere gerade Strecke hinweg (weitgehend) konstant, spricht hier nichts dagegen, auch längere gerade Gleisstücke einzusetzen.

Viele Grüße
BahnLand

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Hallo an alle, die mir geantwortet haben oder auch nur mitlesen,

 

danke nochmals! Es ist mir gelungen, die Steigung wieder rückgängig zu machen, also alle Gleise wieder auf die Ebene zu bringen, neu auszurichten und sie anschließend wieder anzustellen. Damit ist mein Problem gelöst.

 

Viele Grüße,

Maxel :-)

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