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Andy

Andy's Projekt

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Hallo zusammen,

ich hatte bei meinen Demo-Anlagen auch welche mit eingleisigen Strecken zwischen den Bahnhöfen und mit Gegenverkehr gebaut. Die Beschreibung der Anlagen findet Ihr hier im Wiki. Die Anlagen selbst könnt Ihr im Online-Katalog unter den Content-IDs DD7D5DE2-B3D7-4579-938F-F1967A2305D1 und E3432B9C-BD08-4EDF-9C70-00D5A6034B29 finden. Zusätzliche Beschreibungen dieser Anlagen findet Ihr in diesem Beitrag unter den Stichworten "Automatik-Steuerung 06 - Gegenverkehr" und "Automatik-Steuerung 07b - Dynamische Gleisauswahl (bestückt)".

Der wesentliche Punkt für eine Vermeidung der weiter oben beschrieben möglichen gegenseitigen Blockade ist die Regel, dass in einem Bahnhof nicht alle Gleise gleichzeitig durch Züge besetzt werden dürfen, die alle in dieselbe Richtung ausfahren wollen. Nur wenn gewährleistet wird, dass mindestens ein Bahnofsgleis für die "Gegenrichtung" reserviert bleibt, hat man die Gewähr, dass sich Züge, die aus zwei Bahnhöfen in dieselbe eingleisige Verbindungsstrecke ausfahren wollen, nicht gegenseitg blockieren.

In der zugehörigen Ereignissteuerung wurde dies dadurch realisiert, dass in einem n-gleisigen Bahnhof nicht nur der Bahnhof als "belegt" oder "gefüllt" gekennzeichnet wird, wenn alle n Gleise belegt sind, sondern im Fall, dass n-1 Gleise von Zügen belegt sind, die in dieselbe Richtung ausfahren wollen, die Einfahrt eines weiteren Zuges mit derselben Fahrtrichtung verhindert wird. Dieser Zug darf dann aus dem Nachbarbahnhof, aus dem er hierher fahren soll, erst gar nicht losfahren. Damit kann im Streckenabschnitt auf der anderen Seite des Bahnhofs zu keiner gegenseitigen Blockade kommen, weil ein Gegenzug (aus dem Nachbarbahnhof der anderen Seite) in den betrachteten Bahnhof einfahren kann, und damit dort auch automatisch wieder ein Gleis frei macht, in das dann einer der n-1 im betrachteten Bahnhof auf die Ausfahrt in den Nachbarbahnhof wartenden Züge einfahren kann.

Ladet Euch einfach die Anlagen aus dem Online-Katalog, betätigt die Schalter wie in den oben genannten Beschreibungen dargestellt, und schaut dann dem Treiben der Züge zwischen den einzelnen Bahnhöfen zu.

Viel Spaß dabei und viel Erfolg beim "Entschlüsseln" der Ereignissteuerung wünscht
BahnLand

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vor 58 Minuten schrieb fzonk:

Ich hoffe du konntest mir noch folgen

Ich verspreche, mir die Zeit zu nehmen, zu versuchen es zu verstehen. Wir sind mit unseren Konzepten sicherlich weit von den in der Wiki und von BahnLand erarbeiteten Konzepten entfernt. Deren Tauglichkeit will ich gar nicht in Frage stellen, aber es gäbe keinen Fortschritt, wenn man Dinge nicht auch mal 'anders' versuchen würde.
In jedem Fall sind wir aber auch weit davon entfernt, dass die Konzepte leicht an eine beliebigen Anlage adaptiert werden können. Es gäbe eine Tipporgie, selbst wenn z.B. die Musteranlage eingebunden werden würde. Da müssen wir geduldig auf V5 warten. Nichtsdestotrotz kann man die Prinzipien jetzt ja schon mal durchtesten.
Ich weiß noch nicht, inwieweit meine zukünftige Automatik sich gut der Halbautomatik bedienen kann. Schließlich schaltet die ja keine Weichen und prüft nur, ob ein Teilbereich gültig ist. Vielleicht bricht ja noch alles zusammen und ich muß mich wirklich Deines Konzepts bedienen. Aufgeben will ich nicht, soviel steht mal fest.

Gruß
  Andy

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vor 5 Minuten schrieb Andy:

Wir sind mit unseren Konzepten sicherlich weit von den in der Wiki und von BahnLand erarbeiteten Konzepten entfernt. Deren Tauglichkeit will ich gar nicht in Frage stellen, aber es gäbe keinen Fortschritt, wenn man Dinge nicht auch mal 'anders' versuchen würde.

Viele Wege führen zum Ziel und wer meine Anlagen kennt weiß dass ich nicht unbedingt den einfachsten Weg nehme :D

vor 7 Minuten schrieb Andy:

Es gäbe eine Tipporgie

Ohne Fleiß kein Preis, wobei bei genauerem Betrachten viele Ereignisse sich einfach kopieren lassen und dann einfach nur neu zugeordnet werden müssen. Somit lässt sich viel Zeit sparen ;)

vor 9 Minuten schrieb Andy:

Vielleicht bricht ja noch alles zusammen und ich muß mich wirklich Deines Konzepts bedienen.

Falls du mal gar nicht mehr weiter kommen solltest kann ich dir auch gern eine Grundprogrammierung für deine Anlage erstellen.

vor 11 Minuten schrieb Andy:

Aufgeben will ich nicht, soviel steht mal fest.

(y)(y)(y)

Gruß Frank

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vor 9 Stunden schrieb BahnLand:

Der wesentliche Punkt für eine Vermeidung der weiter oben beschrieben möglichen gegenseitigen Blockade ist die Regel, dass in einem Bahnhof nicht alle Gleise gleichzeitig durch Züge besetzt werden dürfen, die alle in dieselbe Richtung ausfahren wollen. Nur wenn gewährleistet wird, dass mindestens ein Bahnofsgleis für die "Gegenrichtung" reserviert bleibt, hat man die Gewähr, dass sich Züge, die aus zwei Bahnhöfen in dieselbe eingleisige Verbindungsstrecke ausfahren wollen, nicht gegenseitg blockieren.

Zu dieser Erkenntnis bin ich auch gekommen, deshalb die entfernten Signale. Dann kann *ein* Zug in der kritischen Richtung nicht halten. Aber mathematisch ist das alles sehr interessant. Geht wohl nur über Graphentheorie, und dann auch nur in einer sehr speziellen Ecke. So einfach das Endergebnis ist, in der Schule kriegt man nicht beigebracht, wie man sowas beweist ;)

Gruß
  Andy

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Hallo Andy,

bevor ich mich, um Eurem Disskussionsniveau folgen zu können, zu einem Mathematikspezialkurs an der Kreisvolkshochschule anmelden muss, appelliere ich an die Anwendung gesunder Alltagsregeln  im Eisenbahnbetrieb. Diese lauten immer noch wie folgt:

Rechts vor Links   Der Zug vom rechten Bahnhof kommend hat Vorfahrt vor dem von links

Lang vor Kurz       Der längere Zug hat Vorfahrt vor dem Kürzeren

Schnell vor Langsam  Der schnellere Zug hat Vorfahrtvor dem Langsameren

Da, wo ein Zug steht, kann kein anderer stehen.

Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme untereinander gilt auch für Züge.

:D:D:D

Gruß

streit_ross

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Hallo Andy und Bahnland

vor einer Stunde schrieb Andy:
vor 10 Stunden schrieb BahnLand:

Der wesentliche Punkt für eine Vermeidung der weiter oben beschrieben möglichen gegenseitigen Blockade ist die Regel, dass in einem Bahnhof nicht alle Gleise gleichzeitig durch Züge besetzt werden dürfen, die alle in dieselbe Richtung ausfahren wollen. Nur wenn gewährleistet wird, dass mindestens ein Bahnofsgleis für die "Gegenrichtung" reserviert bleibt, hat man die Gewähr, dass sich Züge, die aus zwei Bahnhöfen in dieselbe eingleisige Verbindungsstrecke ausfahren wollen, nicht gegenseitg blockieren.

Zu dieser Erkenntnis bin ich auch gekommen, deshalb die entfernten Signale. Dann kann *ein* Zug in der kritischen Richtung nicht halten. Aber mathematisch ist das alles sehr interessant. Geht wohl nur über Graphentheorie, und dann auch nur in einer sehr speziellen Ecke. So einfach das Endergebnis ist, in der Schule kriegt man nicht beigebracht, wie man sowas beweist ;)

Ich möchte euch an dieser Stelle mal ganz vorsichtig wiedersprechen. Es ist schon möglich in einem Bahnhof alle Gleise mit Zügen zu besetzen, die in eine Richtung wollen. Der wesentliche Punkt ist dann nur dass die weiterführende Strecke bis zum nächsten Bahnhof nicht durch einen entgegenkommenden Zug Blockiert wird, beziehungsweise auch nicht der nächste Bahnhof auf allen Gleisen mit Zügen belegt wird, die auf die Eingleisige Strecke wollen. Es mag sein dass dies dann einer noch komplizierteren Steuerung bedarf, aber möglich ist es.

Gruß Frank

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Hallo Frank,

das ist kein Widerspruch. Das ist der Unterschied zwischen hinreichend und notwendig. Wie BahnLand schon schrieb, ist man auf der sicheren Seite - das ist hinreichend. Es ist nicht notwendig, wie Du sagst! Es geht u.U. anders.

@streit_ross

ein Internet-Zugang reicht :P

Gruß
  Andy

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Hallo @streit_ross und @pfjoh

ich habe die Steilstücke dann um einiges entschäft, und Hans kann mal das Gleis kommentieren. Wendehammer und Bushaltestellen, also Übergänge von Straßensplines zu Gleisen unter Straßen sind auch so plan gemacht wie's ging. Der Straßenanschluß zum Hafen ist soweit.

Gruß
  Andy

schlangentunnel.jpg

steilabfahrt.jpg

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Hallo Andy,

so auf den Bildern schaut's gut aus. Die Steigung nach Schauinsland hoch war ja vorher bei über 8 %. Schätze das es jetzt um die 5 sind. obwohl Perspektiven manchmal täuschen.

Wie sagt man: Wo ein Wille ist, ist auch ein Gebüsch.

gruß

streit_ross

Bearbeitet von streit_ross
Korrektur Tippfehler

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Hallo Reinhold,
siehste, da haben wir die nächste Anfängerfrage. Wo ist der grüne Bereich für Steigungen und was ist wirklich gerade noch erlaubt.

Gruß
  Andy

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Wenn Du so konkret fragst, wirst Du zu 99 % von realen Anlagenbauern als möglicht nicht zu übersteigenden Wert 3 Prozent zur Antwort bekommen. Hängt natürlich bei Realanlagen von u.a. davon ab, wieviel Wagen eine Lok hochschleppen muss und wie die Haftung der Lokomotiven auf den Schienen beschaffen ist. es geht aber auch etwas in Richtung Ästhetik der Gleisführung. In der virtuellen Bauwelt sehe ich das nicht so eng, aber ich sag mal mehr als 4 Prozent sollten es auch hier nicht sein,

Gruß

streit_ross

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Au Backe. Ich habe mal gemessen. Schauinsland sind immer noch 11m Höhe auf 93m Strecke, also 12%. Ich kann nur noch maximal 20 weitere Meter gewinnen. Das reduziert auf 10%. Also, da muß ich wirklich den Fantasie-Bonus ziehen. :$ Womit ich bei anderen Problemen aus dem Schneider wäre B| Immerhin kann ich mich auf die Original-Anlage berufen :P
Die nächste Anfängerfragen wären dann: Welche Wagen passen zu welcher Lok und welche Wagen schaffen welchen Gleisradius? Muß nicht sofort beantwortet werden, sollte aber in unseren eisenbahntechnischen Themenkatalog rein.

Gruß
  Andy

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Hallo Andy,

zur Thematik, welche Wagen zu welcher Lok passen, kann ich nichts wesentliches sagen . Zur Frage Gleisradius mal allgemein vorneweg, dass auf virtuellen Anlagen, sich auch lange Waggons durch eigentlich zu enge Kurven hindurchzwängen, ohne zu entgleisen, optisch allerdings eine Katastrophe. Etwas mehr Substanzwissen gibt folgender Beitrag her: 

Mindestradien

Die Radien auf unseren Modellbahn Anlagen sind maßstäblich viel zu klein. Dies wird besonders offensichtlich bei langen Schnellzug Wagen genutzt. Dennoch sind wir in der Regel aufgrund unserer Platzverhältnisse gezwungen hier Kompromisse einzugehen.

Die kleinsten Radien der Modellbahn Hersteller (ca. 350 mm) sind jedoch sehr extrem, da sie 30m Vorbild Radius entsprechen. Das sind Radien, die nur bei Straßenbahnen verwendet werden. Der kleinste Radius beim Vorbild (auf Nebenbahnen) beträgt 180m (= 2m in H0).

Schlimmer ist jedoch, dass dieser Radius auch betrieblich problematisch ist. Das rührt daher, dass sich Probleme mit einem Fahrwerk umso stärker auswirken, je kleiner der Radius ist, in den es gezwungen wird.

Daher sollten die beiden kleinsten Radien (350+ und 400+) möglichst nicht verwendet werden. Anzustreben ist ein Mindest Radius von ca. 500mm. Wer lange Schnellzug Wagen fahren will, sollte (auch aus optischen Gründen) besser mit Radien von 600mm und mehr planen.

Die NEM 111 empfiehlt folgende Mindestradien in Abhängigkeit von der Wagenlänge des Vorbilds, dem Streckentyp und der Spurweite G. In Klammern sind die sich daraus ergebenden Werte für H0/N in mm angegeben. Die geringeren Werte für Schmalspur beruhen auf der Tatsache, dass Schmalspurwagen in der Regel deutlich kürzer und schmaler sind. (Die kleinsten Radien sind meiner Meinung nach lediglich ein Kompromiss in Richtung Modellbahn Hersteller)

 

Streckentyp Wagenlänge Vorbild Schmalspur
bis 20m bis 24,2m bis 27,2m
kleinster Radius 22*G (363,0/198) 25*G (412,5/225) 30*G (495,0/270) 15*G (247,5/135)
Nebengleise (Bahnhof) 25*G (412,5/225) 30*G (495,0/270) 35*G (577,5/315) 20*G (330,0/180)
Hauptgleise (Nebenbahn) 30*G (495,0/270) 35*G (577,5/315) 40*G (660,0/360) 25*G (412,5/225)
Hauptgleise (Hauptbahn) 35*G (577,5/315) 40*G (660,0/360) 45*G (742,5/405) 30*G (495,0/270)

 

,Ich glaube, da kommt von anderer Seite noch mehr an Meinungen und Wissen.

Jetzt aber husch in die Federn.

Gute Nacht

streit_ross,

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vor 19 Stunden schrieb Andy:

Hallo @streit_ross und @pfjoh

ich habe die Steilstücke dann um einiges entschäft, und Hans kann mal das Gleis kommentieren. Wendehammer und Bushaltestellen, also Übergänge von Straßensplines zu Gleisen unter Straßen sind auch so plan gemacht wie's ging. Der Straßenanschluß zum Hafen ist soweit.

Gruß
  Andy

 

Guten Morgen

Also bitte es heißt in einer Steigung Promille und nicht Prozent zb 1:40 (25 ‰) ein Meter Höhenunterschied auf 40m Strecke= 25m Höhenunterschied auf 1000m Strecke.     Ab 1: 25 also 40‰ gilt es als Steil Strecke      ( breit grinst weil wieder mal Besserwisser spielt):D

Also keine Panik. War im Keller hab die alte Faller Auffahrts Rampe vermessen. Stolze 78 . Das war damals Standard, so wie 360mm Radien ( Damals wurde in der MIBA jede Lok da durch gejagt und kritisiert wenn sie hackelte). Auserdem gab es einiges an Steil Strecken. Die derzeit steilste im Reibungsbetrieb ist die Pöstlingbergbahn in Linz mit 116 . Die Erzbergbahn mit 65 ( schon abgebaut ).  Die steilste Nebenbahn in der BRD ist die Bahnstrecke Hundsrückbahn mit 60,9 ‰. Also da darf es schon mal auch 100‰ auf einer Modellbahn haben. 

Gleis findet Hans schon viele viel besser, Weiter so.

MfG Hans

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vor 11 Stunden schrieb streit_ross:


 

,Ich glaube, da kommt von anderer Seite noch mehr an Meinungen und Wissen.

Jetzt aber husch in die Federn.

Gute Nacht

streit_ross,

Hallo Streit_ross

Die Frage welcher Waggon zu welcher Lok finde ich eher schwer zu beantworten. Das ist doch eher Epochen bedingt Besonders wenn mann zb einige weit verbreitete Waggon Typen heranzieht die 3 mal Umgebaut bzw Modernisiert worden sind ( aus Abteilwagen Epoche 2 machte man Donnerbüchsen Epoche 2-3 und daraus dann Reco Wagen noch bis in die Epoche 4 liefen.

Klar umgekehrt ist es etwas komisch wenn eine 50er vor einer Epoche 5 rollenden Landstrasse daherkommt oder vor einen modernen GAZ mit Haubenwagen. Augenscheinliche Fehler sehe ich da eher  wenn ich auf einer Schnellfahrstrecke eine neue Taurus vor einen Formsignal ( für Anfänger das sind die Signale mit Flügeln) halten lasse. Solche Fehler findet man viel öfter als falsche Zug Zusammenstellungen denk ich.

Hier mal kurz die Epochen Einteilung

Kurzbeschreibung der Epochen

Die Epoche I reicht von den Anfängen der Eisenbahnen bis zur Übernahme der Länderbahnen durch das Reich, der im Jahr 1920 begann. Das Ende der Epoche ist durch die Betriebsaufnahme der Deutschen Reichsbahn 1925 gekennzeichnet. 

Spätestens da beginnt die Epoche II, die auch kurz „Reichsbahn–Zeit” genannt wird. Der Fahrzeugpark bietet die wohl größte Vielfalt, die es jemals gegeben hat. Länderbahn– und Verbandsbauart–Typen sorgen bei den Wagen für viel Abwechslung. Die elektrische Traktion kommt auf, und motorisierte Straßenfahrzeuge erreichen eine große Stückzahl. Die ersten Versuche mit Lichtsignalen werden angestellt und Verkehrszeichen flächendeckend eingeführt. Von 1924 bis 1937 besteht die Deutsche Reichsbahn–Gesellschaft. Die Eisenbahn wird 1937 dem Militär unterstellt und firmiert fortan wieder als Deutsche Reichsbahn. Ab da werden Fahrzeuge mit dem nationalsozialistischen Emblem versehen.

Diese Epoche findet ihren Abschluss nach dem zweiten Weltkrieg, spätestens jedoch 1950 nach der Gründung der Deutschen Bundesbahn. 

Die Epoche III ist die Zeit der frühen Bundesbahn. Nach dem Krieg erfolgt der Wiederaufbau der Eisenbahn. Gleichzeitig beginnt die Umstellung auf Elektro– und Dieseltraktion. Ein neuer, moderner Fahrzeugpark wird allmählich aufgebaut. Diese Zeit endet spätestens 1970. 

1949 wurde aus Teilen der früheren Deutschen Reichsbahn die Deutsche Reichsbahn (Ost, kurz: DR) gebildet. Sie bestand bis zur Fusion mit der Deutschen Bundesbahn zur Deutsche Bahn AG 1993. 

In der Epoche IV, die von frühestens 1965 bis höchstens 1990 reicht, wird die Traktions–Umstellung abgeschlossen. Wagen werden ab 1964 nach einem international einheitlichen Schema der UIC (Union Internationale des Chemins de fer, Internationaler Eisenbahn–Verband) beschriftet. 

Die zwischen 1985 und 1990 beginnende Epoche V ist die Zeit der Schnellfahrnetze, werbewirksam bunter Fahrzeuglackierungen und der Umwandlung der Staatsbahnen in Aktiengesellschaften. Sie reicht bis heute, wenn auch hier und da schon über eine sechste Epoche nachgedacht wird. 

MfG hans

 

 

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Hallo Ihr Beiden,

erstmal Dank für die Mühen, die Ihr Euch gemacht habe. Die wären jetzt aber in den eisenbahntechnischen Fragen besser aufgehoben gewesen. Hier verschimmelt's für Andere, bzw. wir müssen's später wieder einsammeln. Die Radien-Info ist so vollkommen ausreichend. Das mit der Promille ist cool, wußte ich so wirklich nicht, habe aber immer gespürt, dass da irgendwas faul ist. Top! Und die Epochen, da bin ich auch erst drauf gestoßen, seit ich mit dem MBS beschäftigt bin. Ist so eine praktische schöne kurze Zusammenfassung des Wesentlichen. Die schon existierende Zusammenstellung der existierenden Loks sollte deshalb auch um Waggons erweitert werden.

Gruß
  Andy

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Hallo Hans,

schön ist ganz nebenbei, dass ich zum ersten mal eine übersichtliche und klar anwendbare Übersicht über die Epochen sehe. Nun, Andy würde sich sicher nicht mit der Antwort zufrieden geben, dass Personenzugloks Personenwaggons und Güterzugloks Gütterwaggons ziehen. Man könnte natürlich in einer tabellarischen Übersicht jede einzelne Lok aus dem Katalog einer dieser beiden Gruppen und der jeweiligen Epoche, in der sie erstmals auftauchte zuordnen. Dann wäre aber nocht nicht die Frage beantwortet, welche Waggons zu der jeweiligen Lok passen würden. Das stelle ich mir in der Tat als eine enorme Fleißarbeit vor. Sehe gerade Andy's Antwort reinkommen. Dann breche ich hier mal ab.

Gruß

sterit_ross

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Naja. Ich habe selbst in Epoche IV noch Züge gesehen, die Person/Gut gemischt waren. Selbst auf internationalen Strecken. Gibt's heute wohl weniger. Es gibt aber einen Haufen Loks, die sowohl als auch eingesetzt wurden und dann haben wir noch Rangierloks, die selten in geregelten Verkehr gehen. Dann wieder gibt es Personenwagen, die wirklich nur mit der gleichen Serie verwendet wurden und mit keinen anderen vermischt wurden. Und ich denke, moderne Triebwagen haben meist einen typischen Anhang. Soviel weiß ich schon.

Gruß
  Andy

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Ich habe *jetzt* (nach all der Zeit) tatsächlich noch zwei Designprobleme bekommen:

  Den Schattenbahnhof gab es im Original nicht und der Güterbahnhof (im Hafen) hatte nur einen Anschluß in einer Fahrtrichtung, dazu einen etwas merkwürdigen Aufbau.
Im Gesamtgeschehen zwar optisch voll durchgeschaltet, aber funktionell nicht so recht eingebunden. Die drei Hauptkreise waren unabhängig voneinander und alle nur in einer (der gleichen) Richtung befahrbar (d.h. mit Signalen ausgerüstet).
Wie bereits ausgeführt, habe ich dann noch ein paar wenige Weichen so gelegt, dass alle Kreise untereinander erreichbar sind, den Schattenbahnhof und den Güterbahnhof jeweils als Wendeschleife ausgelegt und entsprechend Signale gestellt, sodaß ein Zug alle Gleise in beiden Fahrtrichtungen befahren kann. So weit, so gut.
Der Haken an der Sache ist nun, dass ich den Schattenbahnhof eigentlich für den 'Fernverkehr' nutzen wollte. Zug kommt einmal am Tag rein, fährt die beiden großen Bahnhöfe an und verschwindet wieder. Das Problem hierbei: Schattenbahnhof und Güterbahnhof haben nur einen Anschluß in jeweils einer Richtung. Wenn der Fernzug also reinkommt, dann ist er gezwungen über den Güterbahnhof zu wenden, um wieder verschwinden zu können. Das ist ein langer und unschöner Weg. Deshalb mußte ich jetzt noch ein Weichenpaar vom Schattenbahnhof in die Kreise legen, was schnell gemacht war. Aber das nun in die existierende Halbautomatik der EV einzubinden ist hochkritisch!

  Mein zweites Sorgenkind ist die neue Straße in den Hafen. Die hatte ich nun mit Ach und Krach letztlich noch eingebaut, um eine schöne Bahn-Auto-Containerverladung zu ermöglichen. Alleine, der Platz ist so beschränkt, dass ich noch keinen Kran gefunden habe, der die Kranfunktion hat und reinpassen würde. Ich muß nun mal in den existierenden Anlagen schauen, wo ich eine echte Autoverladung finde. Dann fahre ich halt das ganze Fahrzeug auf den Zug. Ich glaube, da gibt es eine, die auf Verladung spezialisiert ist.

Fazit: das 'wird passend gemacht' ist mitunter doch recht mühevoll! Aber nebenbei wird das 'generelle LOD' der ganzen Anlage hochgetrieben. Das macht Spaß!

Gruß
  Andy

 

bf harlingen.jpg

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Guten Morgen Andy

Also zu deinen Schattenbahnhof 

In Modellbaukreisen gibt es Verfächter von zwei verschiedenen Meinungen:

1.Zweispurige Kreisanlage: stell dir zwei Kreisanlagen vor. Auf jeden Kreis stehen zwei Identische Züge einmal beladen einmal leer.Damit simuliert man das Zug A von a nach b voll fährt und von b nach a leer zurückkommt Das ist dann Zug B) Funktionier sehr schön bei Güterzügen mit offener Beladung oder zb Autoverladezügen. Bei der Art muss man im Schattenbahnhof darauf achten das die Zugpaare in fixen Zeitabständen kreisen. Schaut blöd aus wenn sich Voll und Leerzug im Bahnhof treffen.bei der Anlagenform ist nur ein Schattenbahnhof, der aber in zwei Richtungen, erforderlich. Bahnhof sichtbar- Schattenbahnhof- Bahnhof sichtbar

2. Einspuriger Kreisverkehr: Ist eine einspurige Kreisanlage wo simuliert wird das Zug von a nach b fährt und von dort auch wieder zurückkommt. Sehr beliebt bei Anhängern von Zugbildungen die Einheitlich geführt wurden also zb TEE oder Reingold. Bei Güterzügen dann eher GAZ Züge ( GAZ= Ganzzug Zug mit nur einer Waggonart zb Eer oder Schüttgut)

Hier sind aber zwei Schattenbahnhöfe notwendig. Dafür nur in eine Richtung. Also Schattenbahnhof - Bahnhof sichtbar- Schattenbahnhof

Hab das mal kurz gezeichnet 

MfG Hans

Anlagen.jpg

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