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Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Hallo Karl,

könntest Du Deine Granitsteinplatten noch etwas "nacharbeiten"?

01 Ritzen+Maßstab.jpg

Ich vermute, dass es keine Absicht von Dir ist, dass zwischen den einzelnen Steinen teilweise die "Rillen" fehlen. Es würde zumindest nach meinem Empfinden besser aussehen, wenn Du die Rillen überall konsequent einfügen würdest (Du kannst die vorhandenen Rillen ja mittels Copy&Paste an jene Stellen hin kopieren. wo sie noch fehlen).

Die weißen Bereiche bei der ersten Variation sollen wohl beim "Vorbild" auf den vorhandenen Granitweg mit weißer Farbe "aufgemalt" sein, weshalb das Muster der Einzelsteine auch hier sichtbar ist. Dann muss die helle Textur aber mit der dunklen Textur "fluchten" und auch denselben Maßstab besitzen. Beides ist bei Deinem Modell nicht erfüllt.

02 Parkett.jpg

Wenn man Dein Spline-Modell in eine enge Kurve biegt, fallen die abknickenden "Begrenzungslinien" des Textur-Musters quer zum Spurverlauf auf.

03 Parkett gerahmt.jpg

Dies liegt daran, dass die auf die Ur-Form des Spline-Modells (im obigen Bild links eines der 4 abgebildeten Rechtecke) aufgetragene Textur auf zwei Dreiecke (Polygone) aufgeteilt wird. Wird nun das Spline-Modell in eine Kurve gebogen, werden die einzelnen Polygone des Modells entsprechend verzerrt, wobei die auf das Polygon aufgetragene Textur mit verzerrt wird. Hierdurch entsteht die "Bruchkante" zwischen den Texturbereichen der aneinander angrenzenden Polygone entlang der Diagonalen des (nun ebenfalls verzerrten) Rechtecks.

04 Straße+Gleis.jpg

Denselben Effekt sieht man auch bei den Gleisen und Straßen des Online-Katalogs in sehr engen Kurven, wenn man entsprechend "grob gemusterte" Texturen verwendet.

Man kann diesen Effekt reduzieren, indem man die Ur-Form des Spline-Modells verkürzt oder in mehrere Abschnitte unterteilt. Dies lässt sich besonders gut am Modell "Trassenbrett" des Online-Katalogs demonstrieren:

04 Trassenbrett.jpg

Im obigen Bild ist unten das originale Trassenbrett abgebildet und im oberen Teil mit einer Gehwegplatten-Textur belegt. Von diesem Modell gibt es in verschiedenen Breiten eine feine, eine mittlere und eine grobe Variante, wovon hier nur die ersten beiden betrachtet werden. Bei einem geraden Verlauf werden alle Varianten "sauber" dargestellt (links). Bei einer engen Kurve zeigt die mittlere Variante den oben beschriebenen Effekt mit dem Knick in den Querlinien innerhalb eines (verzerrten) Ur-Form-Rechtecks (Mitte). Bei der feinen Variante wurde das Rechteck der Ur-Form in mehrere Streifen quer zur Spurlinie unterteilt, wodurch die Knicke in den Querlinien nahezu eliminiert werden konnten (rechts).

05 Trassenbrett (mittel).jpg

In Sketchup ist die Ur-Form des Trassenbretts der mittleren Variante ein einfacher Quader, der das "starre" Kettenglied des Spline-Modells darstellt. Beim Biegen des Spline-Modells wird der Quader zwar entsprechend der Kurve "gequetscht". Es bleibt jedoch als Oberfläche ein Viereck mit geraden Kanten bestehen, welches in 2 Polygone mit jeweils fester Textur-Zuordnung aufgeteilt ist, wobei sich die Verzerrung der Dreiecke unmittelbar auf die Verzerrung der Textur auswirkt.

06 Trassenbrett (fein).jpg

Teilt man nun die Ur-Form bei unveränderten Gesamtmaßen und unveränderter Texturzuordnung in mehrere Streifen (quer zum Spurverlauf) auf (hier 8 Streifen), so vergrößert sich zwar die Anzahl der Polygone entsprechend. Doch die Gesamtverzerrung der Ur-Form in der Kurve teilt sich nun auf 8 Streifen auf, deren Verzerrung (und damit auch jene der zugehörigen jeweils 2 Polygone und deren Texturzuordnungen) nur noch auf jeweils1/8 reduziert ist. Und diese ist beim vorliegenden Beispiel der feinen Variante mit bloßem Auge nicht mehr erkennbar. Bitte beachte, dass die Aufteilung in die Streifen komplett (also auch auf der Unterseite) durchgeführt werden muss.

Bei den Landstraßen des Online-Katalogs wurde dieser Trick ebenfalls angewandt, wobei die Variationen mit dem Attribut "einfach" zwar weniger Polygone beanspruchen, aber dadurch einen eckigeren Kurvenverlauf aufweisen und das im Bild 4 weiter oben gezeigte Texturverhalten des Fahrbahnbelags aufweisen, während bei den Variationen mit dem Attribut "geteilt" zwar der Polygonverbrauch höher ist, dafür aber nicht nur der Bogenverlauf "runder" ist, sondern auch die Textur des Straßenbelags "sauberer" dargestellt wird.

Viele Grüße
BahnLand

Bearbeitet von BahnLand

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