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Foto auf Bodenplatte


JimKnopf
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Hallo Modellbaufreunde,

mein Ziel ist den Bremer Flughafen nach zu bauen. Als Grundlage möchte ich ein Satellitenfoto auf die Bodenplatte legen damit bei späteren Rundflügen auch Bremen erkannt wird.Damit die Proportionen einigermaßen passen und man auf dem Foto noch etwas erkennen kann habe ich die Bodenplattengröße auf 10 x 6 Meter gesetzt und die Spurweite Z auf 0,5 Skaliert.

Wie bekomme ich das Foto auf die Bodenplatte.

Ich kann das Foto auf mehrere Grundkörperflächen verteilt über die Bodenplatte schieben dann aber das Höhenprofil (Verlauf der Weser) auf der Bodenplatte nicht bearbeiten. Endweder sehe ich die Grundkörperflächen oder bearbeite die Bodenplatte.

Kann mir da geholfen werden?

Ich habe zwei Fotos anghängt damit ihr seht wie ich mir das so vorstelle.

Gruß Axel

MBS Bremen Airport 1.jpg

MBS Bremen Airport 2.jpg

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'Fotos' auf eine Ebene legen und dann Sichtbarkeit der Ebene immer hin- und herschalten - die Höhenpunkt sind schon da...

Oder Bilder mit Grafikprogramm so bearbeiten, dass damit eine Art Grundhöhenprofil wird, was Du dann importierst. Legst Du die 'Fotoebene' dann auf Höhe 0,1, dann schaut der erhöhte Boden raus. Superexakt kann die Nachbildung sowieso nicht werden, wegen dem Raster.

Edited by Andy
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Hallo Andy,

so ähnlich bin ich auch dabei gegangen, habe lauter Fluchtstangen ans Ufer gesetzt und das Gelände am Rand etwas angehoben. Das Raster würde nicht stören wenn das Foto als Textur auf der Bodenplatte wäre. Wenn ich die Erhöhungen nachbearbeite treten sie viel zu deutlich hervor.

Wie gesagt, am besten wäre das Foto als Textur.

Ich gebe so schnell nicht auf – es gibt bestimmt eine Lösung.

Gruß Axel

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Also, wenn Du nur die Weser haben willst, da ist ja nix tiefer, versuch's mal mit Löchern. Leg die Fotoebene auf -0.01 und erzeuge Löcher im Boden rund um die Weser, so wird das Photo sichtbar. Dann von außen kommend mit sinkendem Radius die Löcher wieder stopfen, sodass Du Dich ganz gut annähern kannst. Gefuddel, aber geht.
Mit Textur geht nicht, weil er sie voll gar nicht darstellt.

Gruß
  Andy

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Hallo zusammen.

man kann schon eine Landkarten-Textur der Bodenplatte direkt zuweisen. Ich habe das bei meiner Gotthard-ANlage ebenfalls praktiziert. Hier mein Beispiel:

5aaa8f7245fee_EbeneLandkarte.thumb.jpg.add2f34bf52cab01dfeb630103729655.jpg
Landkarten-Textur auf ebene Bodenplatte aufgetragen

5aaa8f89c3120_LandkarteaufHhenprofil.thumb.jpg.40a7d9d1df4208a1ec78c20b05e0a641.jpg
Textur geht beim Formen des Höhenprofils mit

Allerdings zeigt das Modellbahn-Studio einige "Eigenarten", die man berücksichtigen muss, wenn man eine Landkarten-Textur auf die Bodenplatte "ordentlich" auftragen und danach auch auswerten können möchte. Ich möchte dies an folgendem Beispiel zeigen:

Textur-Raster.thumb.jpg.99590735f236f258dd12c3be6b31ea37.jpg

Das Bild zeigt eine quadratische Bodenplatte mit dem Maß 2000 x 2000 mm. Darauf habe ich eine quadratische Textur abgelegt, die aus einem Quadrat mit zwei Diagonallinien und einer Berschriftung besteht. Auf der 2000x2000-mm-Platte wird diese Textur exakt 3 mal in beiden Richtungen abgelegt, wenn der einstellbare Zoom-Faktor im Eigenschaftsfenster der Bodenplatte bei eingestellter Zeichenfunktion auf 1,00 eingestellt ist (siehe Schieberegler ganz rechts). Diese 3x3-Darstellung der Textur ist hierbei völlig unabhängig von der Größe und vom Format (Seitenverhältnis) des Texturbildes. Weshalb, wird aus folgender Punkte-Liste ersichtlich, die man beachten muss, wenn man die Textur in der gewünschten Form auf der Platte patzieren möchte.

  1. Wenn eine Textur zum "Einfärben" einer Bodenplatte verwendet wird, wird das erste Texturbild immer an der Ecke links oben der Bodenplatte ausgerichtet (bei nicht verdrehter Bodenplatte und originaler Kamera-Position). Ist das Texturbild kleiner als die Bodenplatte, wird die Textur nach rechts und unten fortlaufend angfügt (gekachelt), bis die Bodenplatte komplett überdeckt ist. Die Textur wird allerdings nur an jenen Stellen sichtbar, wo sie tatsächlich mit dem Pinsel aufgetragen wurde. Die Ausrichtung der Textur-Kacheln an der linken oberen Bodenplatten-Ecke ist also auch dann gültig, wenn nur Teile der Bodenplatte (z.B. rechts unten) mit dieser Textur belegt werden.
     
  2. Wenn für eine Bodenplatte die Einheit "mm" eingestellt ist, füllt bei eingestelltem Skalierungswert "1,00" eine Kachel der aufgetragenen Textur auf volle mm gerundet immer ein Quadrat der Größe 667 x 667 mm aus (exakt sind es 2000/3 mm). Deshalb kann mit 3x3 Kacheln genau eine Fläche von 2000 x 2000 mm² ausgefüllt werden. Diese Darstellung ist unabhängig von der Größe und dem Seitenverhältnis der Originaltextur. Konkret wird beispielsweise auch eine Textur der Größe 1000 mm x 100 mm (Seitenverhältis 10:1) auf die Größe 667 mm x 667 mm "verzerrt", bevor sie auf die Bodenplatte aufgelegt wird.
     
  3. Mit dem Schieberegler ganz rechts im Eigenschaftsfenster kann man die Darstellungsgröße der Textur auf der Bodenplatte verändern. Der Skalierungsfaktor sagt dabei aus, wie viele Kacheln der Textur auf der "Standardfläche" von 667 x 667 mm Ausdehnung in jeder Richtung dargestellt werden sollen. Ein Faktor "2" besagt also, dass auf der besagten Fläche 2x2 Kacheln dargestellt werden. Ein Faktor "0,5" bedeutet, dass die Kachel so weit vergrößert wird, dass sie auf der Standard-Fläche in jeder Richtung nur noch zur Hälfte dargestellt wird (oder die Kachel die 2x2-fache Größe der Standardfläche benötigt, um vollständig dargestellt werden zu können). Ein größerer Skalierungsfaktor führt also zu einer kleineren Kachel, ein kleinerer Skalierungsfaktor zu einer größeren Kachel.

    Beim Schieberegler (oder der alternativen Veränderung des Skalierungsfaktors mir den Auf/Ab-Tasten) ist zu beachten, dass die minimale Schrittweite des Skalierungsfaktors bei 0,02 liegt.

Auch wenn die oben beschriebenen Eigenschaften der Texturbelegung einer Bodenplatte ziemlich restriktiv sind und die implizite Verzerrung nicht quadratischer Texturen in meinen Augen ein großes Handicap darstellt, kann man trotzdem "maßstäbliche" Landkarten auf die Bodenplatte(n) übertragen, wenn man schon beim Erzeugen einer zu verwendenden Landkarten-Textur diese "Eigenarten" im Blick behält.

So habe ich beispielsweise die Texturen für meine quadratischen Gotthard-Platten (8000x8000 mm) in der Größe 2000x2000 mm erstellt (war noch in V3, müsste wohl heute 2048x2048 mm (2er-Potenz) sein) und beim Auftragen den Skalierungsfaktor 0,08 eingestellt (damit auch die Details heraus kommen).

Karte02.thumb.jpg.f36993f1cfead87e3f27452226c03050.jpg

Die Textur selbst musste hierbei etwas kleiner als die 2000x2000 mm dargestellt werden, damit sie im Maßstab (1:500) auf der Anlage platziert werden konnte. Wichtig ist jedoch, dass die linke obere Ecke der Texzur zur linken oberen Ecke der Bodenplatte passt.

Karte04.thumb.jpg.0bd4994f20afb49b888c091544bd5e04.jpg

Auch für die Texturen meiner rechteckigen Platten (8000x6000 bzw. 6000x8000 mm) musste die Textur quadratisch sein, damit sie nicht durch das Modellbahn.Studio verzerrt wurde. Deshalb besitzt das obige Bild an der Seite eine große weiße Fläche. Auch diese Textur hat eine Größe von 2000x2000 mm und wurde mit dem Skalierungsafktor 0,08 auf die Bodenplatte aufgebracht.

Fazit:
Es ist zwar eine ziemliche Rechen- und Sisyphus-Arbeit, bis man die richtige Texturgröße für den darzustellenden Maßstab und den zu verwendenden Skalierungsfaktor herausgefunden hat, aber es geht.

Im Nachhinein hat man dann nicht mehr die Scherereien mit dem laufenden Umschalten zwischen Bodenplatte und darüber liegender Ebene, oder mit dem "Durchlöchern" der Bodenplatte, um die darunter liegender Ebene mit der Karte zu sehen, sondern man kann die Bodenplatte direkt bearbeiten und insbesondere auch deren Höhenprofil formen, ohne die Anscht der Landkarten-Textur laufend wegschalten zu müssen.

Viele Grüße
BahnLand

 

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