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Anlagen-Videos


BahnLand
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Hallo zusammen,

Feuerfighter hat dankenswerterweise zusätzliche Videos von meiner Gotthard-Anlage auf seiner Homepage bereitgestellt.

Neben den bisherigen Videos mit "Aufnahmen" von einzelnen Fotostandpunkten aus, gibt es jetzt eine Neuauflage (größer und schärfer) der Mitfahrten im ICE-Führerstand und im Bremserhaus (Güterzug), die Verfolgung der "Grauen Maus" (RABe EC der SBB). die Beobachtung des RAe TEE II (ebenfalls SBB) entlang der Strecke und die Begleitung des Güterzugs im Hubschrauber.  Alle Videos gibt es sowohl als Bergfahrt als auch als Talfahrt (die beiden Güterzug-Talfahrten aus der Luft unterscheiden sich in den entgegenkommenden Zügen).

Bei geringen Datentransfer-Geschwindigkeiten empfehle ich, die Videos unmittelbar nach dem Start anzuhalten und mit dem Fortsetzen zu warten, bis der Fortschrittsbalken für den Download jenem für das Abspielen des Videos etwa 1 cm "voraus" ist. Danach sollte es beim Abspielen zu keinen "Hängern" mehr kommen.

Das unvermeidliche "Ruckeln" in den Videos selbst, das durch meinen "schlappen Prozessor" beim gleichzeitigen Betrieb der Gotthard-Anlage und des Video-Aufzeichnungs-Programms bedingt ist (der (alte) 3D-Eisenbahnplaner bekam nicht mehr die "notwendigen" FPS zusammen), bitte ich zu entschuldigen (in das Modellbahn-Studio konnte ich die Gotthard-Anlage leider noch nicht einspielen).

Trotzdem viel Spaß beim Anschauen wünscht
BahnLand

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Hallo BahnLand und FeuerFighter,

die Videos sind echt toll anzusehen. Natürlich machte ich mir sofort Gedanken wie man das Ruckeln entfernen könnte (ohne mehrere tausend Euro für einen High-End-Rechner auszugeben). Die Steuerschnittstelle erlaubt das Generieren eines JPEGs der aktuellen Kameraansicht. Wenn ich die Schnittstelle nun um ein zusätzliches Kommando erweitere, mit dem die Szene um ein festes Zeitintervall fortbewegt wird, könnte man eine Liste von JPEGs aufzeichnen, die unabhängig der Rechnergeschwindigkeit eine konstante Framerate aufweisen.

Beispiel:

  1. Animationen werden pausiert
  2. Steuerschnittstelle ermittelt das aktuelle Kamerabild und speichert es als JPEG ab (gern in 1080p)
  3. Steuerschnittstelle sendet den Befehl, die Animationen um 1/30 Sekunde fortzubewegen
  4. Zurück zu Punkt 2, solange bis "Videoaufnahme" gestoppt wird

Mit dem freien ffmpeg konvertiert man anschließend die Bilderserie zu einem Video. Einziger Nachteil dieser Methode wäre, dass kein Sound mit aufgenommen werden kann.

Wäre für so ein Feature ein Bedarf?

Viele Grüße,

Neo

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Hallo Neo,

klingt interessant.

Für einen 10-Minuten-Film wären dies 10(min)*60(sec)*30(Bilder) = 18000 JPEGs. Sammelt "ffmpeg" die Bilder(serie) automatisch auf (d.h. mit einem Befehl)? Denn 18000 händische "Anstöße" wären wohl "etwas zu viel des Guten" :P.

Viele Grüße
BahnLand

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Hallo BahnLand,

ja, man gibt bei ffmpeg den Ordner mit den Bildern an und er berechnet daraufhin das Video. Es gibt aber sehr viele Tools die eine Bilderserie zu einem Video konvertieren können, ffmpeg ist da nur ein Beispiel.

Viele Grüße,

Neo

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Hallo zusammen,

auf FeuerFighter's Homepage gibt es jetzt 5 zusätzliche Videos von meiner 18-Zug-Anlage aus verschiedenen Perspektiven (Gesamtansicht, Führerstands- und Bremserhaus-Mitfahrt, Blick aus dem Hubschrauber sowie Betrieb im Kopfbahnhof). Ihr findet sie hinter den Gotthard-Videos. Im Gegensatz zu letzteren wurden die Videos von der 18-Zug-Anlage im 3D-Modellbahn-Studio unter Zuhilfenahme von Neo's  "Capture-Programm" hergestellt (siehe dazu diesen Beitrag). Das starke Ruckeln aus den mit dem alten 3D-Eisenbahnplaner hergestellten Gotthard-Videos ist jetzt ganz verschwunden (vielen Dank, Neo (y)). Die in den YouTube-Videos sichtbaren "leichten Unregelmäßigkeiten" sind eine Folge der beim Hochladen durch YouTube erfolgten Anpassung. Wenn ich die Gotthard-Anlage einmal in das 3D-Modellbahn-Studio übertragen haben werde (das wird sich allerdings noch etwas hinziehen), werde ich auch diese Videos neu erzeugen.

Noch zwei Hinweise zur Bremserhaus-Mitfahrt im Güterzug:

  1. Beim Aufbau der Anlage habe ich mich einst streng an die Märklin-Metallgleis-Geometrie gehalten. Da es hier keine größeren Radien als jenen des 5200er-Gleises gibt, musste ich in den Kurvenabschnitten, bei denen 4 Gleise (höhenversetzt) nebeneinander liegen, bei den beiden äußeren Gleisbögen den größeren Radius durch abwechselndes Verlegen von geraden und gebogenen Gleisstücken "imitieren". Hierdurch gewinnt man aus der Sicht des Bremserhauses den Eindruck, dass die voraus laufenden Wagen in diesen Kurven stark "wackeln". Dies könnte man beseitigen, indem man die "Nachahmung des Kurvengleises" mit Märklin-Gleisen durch größere Radien (dann nicht mehr mit Märklin nachbaubar)  ersetzt. Ich kann mir aber vorstellen dass die Bremser in der Realität der Epochen 1 und 2 genau diesen Eindruck gehabt haben müssen, wenn der Zug beispielsweise im Güterbahnhof über die Weichenfelder fuhr.
  2. Alle Signale auf der Anlage sind so geschaltet, dass sie beim Vorbeifahren eines Zuges in die "Halt-Stellung" zurück fallen, sobald das führende Fahrzeug das Signal passiert hat. Dies ist eine beim Vorbild gängige Vorgehensweise, die mir das erste Mal anfangs der 1960er Jahre aufgefallen ist. Sitzt man im hinteren Teil des Zuges, fährt man daher an einem geschlossenen Signal vorbei. Dies trifft auf der vorliegenden Anlage insbesondere für die Bremser-Perspektive zu: Die führende Dampflok passiert das geöffnete Signal. Kurz darauf wird das Signal geschlossen und steht somit auf Halt, wenn der Bremser im hinteren Zugteil an dem Signal vorbei kommt. Steht das Signal hinter einer Kurve, hat es somit aus der Sicht des Bremsers den Anschein, als ob der Zug das Signal in Halt-Stellung passiert hätte. Dass dem nicht so ist, kann man leicht in dem die Anlage aus der Führerstands-Perspektive zeigenden Video nachprüfen.

Und nun wünsche ich viel Vergnügen beim Betrachten der Videos.

Viele Grüße
BahnLand

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