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Neue Testversion 1.2.10.0


Neo
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Hallo,

heute veröffentliche ich mal wieder eine Testversion, die interessante neue Funktionen mitbringt:

  • Einführung von Objektvariablen. Jedem Objekt können nun über das Eigenschaftenfenster beliebige Variablen zugewiesen werden (rechtes Icon). In der Ereignissteuerung kann über "Objektname.Variablenname" auf die Variable zugegriffen werden. Zusätzlich erlaubt das Ereignis "Variable wird gesetzt", die Bedingung "Variable besitzt den Wert" und die Aktionen "Countdown starten", "Countdown stoppen", "Lokgeschwindigkeit setzen", "Variable setzen" das Arbeiten mit Variablen für die konkreten Werte. Weiterhin erlaubt die Ereignisverwaltung nun den Bezug auf das "auslösende Objekt", durch Wahl des entsprechenden Eintrags im Selektionsmenü bzw. durch Variablenzugriff über "_Trigger1.VariablenNamen", "_Trigger2.VariablenNamen" und "_Trigger3.VariablenNamen". Spezielle Objektvariablen dienen als Platzhalter: "Objekt._Name" für den Namen des Objektes, "Objekt._CurrentSpeed" für die Ist-Geschwindigkeit einer Lok in mm/s und "Objekt._TargetSpeed" für die Soll-Geschwindigkeit einer Lok in mm/s. Eine detaillierte Beschreibungen der neuen Funktionen im Wiki folgt mit der Veröffentlichung des Updates.
  • Unterstützung von alternativen Aktionen die nur dann ausgeführt werden, wenn die Bedingungen NICHT erfüllt sind
  • Optionales Deaktivieren der Andockfunktionen von 3D-Modellen beim Verschieben durch Drücken von "Shift" oder betätigen der neuen Schaltfläche "Automatisches Einrasten"
  • Anpassung der Gesamtgeschwindigkeit eines Zuges, der von mehr als einer Lok gezogen wird. Die Geschwindigkeit ergibt sich nun aus der Summe der maximalen positiven und der minimalen negativen Geschwindigkeit, nicht mehr aus der Summe der Einzelgeschwindigkeiten. Dadurch wird verhindert, dass beim Andocken einer Lok an einen fahrenden Zug die Geschwindigkeit unrealistisch verdoppelt wird.
  • Unterstützung verschiedener Maßstäbe für Modellbauer, siehe dazu das Modellbau-Wiki
  • Beseitigung eines Fehlers, bei dem Loks nicht immer vollständig auf Wagons aufgefahren sind
  • Beseitigung von Rucklern beim Freischalten einer Weiche durch fahrende Loks
  • Beseitigung eines Fehlers beim Suchen nach Objekten im Katalog, die ein Leerzeichen enthalten
  • Fehlerbeseitigung beim Löschen von Objekten aus dem Katalog

Da die neuen Objektvariablen viele interne Veränderungen nach sich zogen, erfolgt das Update zunächst als Beta-Version und soll ausgiebig getestet werden.

Bitte beachtet, dass Anlagen, die mit der Beta-Version gespeichert werden, nicht von älteren Studio-Versionen geöffnet werden können. Versucht daher wenn möglich die Tests in experimentellen Anlagen durchzuführen.

Viele Grüße,

Neo

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Hallo Neo,

Habe mir die neue Beta angesehen, fast alles toll.:-)

Zu den Objektvariablen:

Ich habe mir 4 Loks auf Platte gezogen und Objektnamen X1-4, ebenso Variablennamen L1-4 vergeben.

Bei Auslöser "Lokgeschwindigkeiten setzen" steht, wenn Ereignis "Zug betritt/verlässt" ausgewählt ist, "Auslöser 1: Lok" unter "Alle Loks" im Selektionsfenster.

Mehr geht hier nicht, außer den Original-Objektnamen auszuwählen.

Jetzt habe ich noch nicht verstanden, was ich mit "Auslöser 1: Lok" anfangen kann.

In Wiki habe ich diesbezüglich noch nichts gefunden. Hier würde ich mir eine Suchfunktion wünschen, damit man nicht alles durchblättern.

Gruß

Rainer

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Hallo Neo,

... es gelingt mir Lokgeschwindigkeiten über Variablenzuordnung zu setzen.

Zitat

Weiterhin erlaubt die Ereignisverwaltung nun den Bezug auf das "auslösende Objekt", durch Wahl des entsprechenden Eintrags im Selektionsmenü bzw. durch Variablenzugriff über "Trigger1.VariablenNamen", "Trigger2.VariablenNamen" und "Trigger3.VariablenNamen".

... was Du allerdings damit zum Ausdruck brigen möchtest ist mir noch etwas schleierhaft:(  ...bitte Beschreibung..., Bild..., Beispiel... unfertiger WIKI-Artikel... igendetwas...

Gruß

EASY

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Schön ist, dass auch die objektgebundenen Variablen sowohl Zahlen aus auch Strings sein können.

Der Zugriff auf konkrete Variablen z.B. "BR24.Sollgeschwindigkeit" klappt auch gut.

 

Es ist mir aber noch nicht gelungen, auf die Variablen des auslösenden Objekts zuzugreifen. Die Abfrage von "Trigger1.Sollgeschwindigkeit" ergibt immer 0. Was mache ich falsch?

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Hallo,

die Informationen stehen noch nicht im Wiki, weil sie sich vielleicht durch die Tests noch ändern können. Daher will ich diesen Thread hier nutzen, um ein wenig Klarheit zu schaffen.

Die Auslöser/Trigger erlauben "universelle" Ereignisse, besonders für die Ereignisse "Zug betritt ein Gleis/Zug verlässt ein Gleis". Angenommen beim Einfahren eines Bahnhofs sollen alle Züge auf unterschiedliche Geschwindigkeiten heruntergebremst werden. Statt nun für jeden Zug ein eigenes Ereignis anzulegen, genügt ab sofort ein Ereignis:

  • Ereignis "Zug betritt ein Gleis": Alle Loks, Gleis XYZ
  • Aktion "Lokgeschwindigkeit setzen": Auslöser 1: Lok, Alle Gleise, Geschwindigkeit: _Trigger1.Speed

Neu sind nun "Auslöser 1: Lok" und "_Trigger1.Speed". Mit "Auslöser 1: Lok" wird der Aktion gesagt, dass sie auf der Lok operieren soll, die das Ereignis ausgelöst, also das Gleis betreten hat. Mit _Trigger1.Speed greift man auf die Objektvariable "Speed" des auslösenden Objektes (_Trigger 1 = Auslöser 1) zu. Das heißt, mit einem Ereignis lassen sich alle Züge beim Betreten eines Gleises auf eine individuelle Zuggeschwindigkeit herunterbremsen/beschleunigen.

Solche Bezüge auf die Auslöser gibt es auch an anderen Stellen. Angenommen man möchte bestimmte Zugtypen auf unterschiedliche Gleisstraßen umleiten. Also schreibt man sich eine Bedingung "Variable besitzt den Wert" mit dem Namen "_Trigger1.Schnellzug" und dem Wert "1". In diesem Beispiel würden die Aktionen also nur durchgeführt werden, wenn der auslösende Zug eine Objektvariable "Schnellzug" besitzt, die den Wert 1 hat.

Ich hoffe ich konnte damit ein wenig für Klarheit sorgen. Es gibt noch viele Beispiele, wie man durch Bezug auf die auslösenden Objekte die Ereignisse reduzieren kann. Gerade bei den Ereignissen "Zug betritt/verlässt ein Gleis" kann man dadurch Ereignisse universeller schreiben und muss sich nicht mehr auf einen bestimmten Zug festlegen.

Viele Grüße,

Neo

@Elgiloy
Am besten du schickst mir kurz deine exportierte Anlage per Mail, dann kann ich schnell draufschauen.

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Hallo Elgiloy,

Fehler war schnell gefunden, der Trigger muss "_Trigger1" und nicht "Trigger1" heißen. Habe gestern Abend beim Schreiben des Threads den falschen Namen aufgelistet, habe ihn mittlerweile hier im Forum korrigiert. Den Unterstrich habe ich gewählt, um die Trigger von normalen Objektvariablen besser zu unterscheiden.

Viele Grüße,

Neo

PS: Kannst deine Testanlage wieder aus dem Katalog entfernen.

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Hallo Neo,

so ganz komme ich mit den Objekt-Variablen - zumindest in der Art, wie ich sie gerne benutzen möchte, noch nicht zurecht:

Mein Ziel ist es, beim Starten eines Zuges auf einem "Haltegleis" vor einem Signal diesem jene Geschwindigkeit zuzuordnen, die er beim Einfahren in das vor dem "Haltegleis" liegenden "Bremsgleis" besaß.

Also versuche ich folgendes:

Zunächst weise verschiedenen Zügen auf meiner Anlage (z.B. der Lok "E03", dem Schienenbus VT98 usw.) über zugeordnete Objekt-Variablen vorab festzulegende Soll-Geschwindigkeiten zu:  

E03.Geschwindigkeit = 300
VT98.Geschwindigkeit = 200
...

Nun möchte ich, sobald irgend ein Zug das oben genannte Bremsgleis "betritt", dessen aktuelle Geschwindigkeit in eine Haltegleis-bezogene Variable übernehmen:

Haltegleis.Geschwindigkeit = <aktuelle Geschwindigkeit des in das Bremsgleis einfahrenden Zuges>

Hierbei möchte ich z.B. nicht die Variable E03.Geschwindigkeit referenzieren. Denn es könnte sich ja auch um einen anderen Zug (z.B. VT98) handeln. Und wenn ich beim "Betreten" des Bremsgleises jeden möglichen Zug abfragen muss (das wären dann bei n Zügen und m zu berücksichtigendem Bremsgleis-Abschnitten n*m Ereignis-Definitionen), hätte ich gegenüber den bisherigen Möglichkeiten überhaupt nichts gewonnen.

Beim Start des Zuges nach dem Öffnen des Signals soll die zuvor hinterlegte Geschwindigkeit über die Aktion "Lokgeschwindigkeit setzen" wie folgt zugewiesen werden:

Lok = [Alle Loks], Gleis = Haltegleis, Geschwindigkeit = Haltegleis.Geschwindigkeit

Wie bekomme ich aber nun die Geschwindigkeit des Zuges (z.B. der E03) in die Haltegleis-Variable, ohne die E03 (und alle anderen möglichen Züge) explizit abfragen zu müssen? Ist dies die "Trigger-Variable"?

Hier zunächst ein Verständnisproblem:

Sind die Bezeichnungen "Trigger1", "Trigger2", ... Platzhalter-Begriffe?  Muss ich also "Zug betritt ein Gleis.Geschwindigkeit" schreiben? Oder muss ich direkt den Begriff "Trigger1.Geschwindigkeit" usw. verwenden? Hierzu sei bemerkt, dass es pro Ereignis-Definition nur einen Auslöser ("Trigger" ohne Zähler) gibt, und (zumindest wenn man die Ereignisdefinition als XML-Datei exportiert) die Bedingungen als "Conditions" bezeichnet werden. Muss es daher eher "Trigger.Geschwindigkeit" heißen?

Nun - irgendwie hat es nicht geklappt. Wahrscheinlich deshalb, weil die Variable "Trigger.Geschwindigkeit" eben nicht (dynamisch) die Variable E03.Geschwindigkeit ist. Ich hatte mir dies eigentlich schon gedacht. Denn "Trigger.Geschwindigkeit" ist ja auch "nur eine Variable", die "ich" definiert habe, und die nicht implizit durch das Ereignis "Zug betritt ein Gleis" definiert wird. Dies wird durch den Umstand bestätigt, dass nach der Variablen-Zuordnung

Haltegleis.Geschwindigkeit = Trigger.Geschwindigkeit

erstere keinen Zahlenwert (auch nicht "0"), sondern den Text "Trigger.Geschwindigkeit" enthält, da die Variable Trigger.Geschwindigkeit vorher nicht definiert war.

Lange Rede - kurzer Sinn:
Wie bekomme ich die Geschwindigkeitszuordnung

Haltegleis.Geschwindigkeit = <Geschwindigkeit des Zuges, der für das Bremsgleis das Ereignis "Zugbetritt ein Gleis" auslöst>

hin, ohne hierfür den auslösenden Zug explizit kennen und benennen zu müssen?

Viele Grüße
BahnLand

 

P.S.:

Da hat wohl die Antwort meine Frage überholt ;):D:P.

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Ich finde noch ein Problem: wenn ich zwei Objekte mit gleichem Namen auf der Anlage habe, die jeweils eine Variable mit gleichem Namen haben, so wird mir in der Ereignisverwaltung nur eine dieser Variablen zur Auswahl gestellt.

 

Man muss also darauf achten, dass man allen Objekten denen man Variablen zuweisen will eigene Namen gibt.

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Hallo Neo,

bezüglich der "Trigger"-Bezeichnung ja.

Allerdings bin ich bezüglich der Ereignissteuerung noch am "kämpfen". Woran's liegt, weiß ich noch nicht. Ich werde mich nochmals melden, wenn ich erfolgreich war oder gescheitert bin.

Viele Grüße
BahnLand

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Bei dem Ereignis "Signal schaltet" ist das Signal _Trigger1 ? Kann ich also ein Ereignis schreiben, das dem am Signal abfahrenden Zug eine beim Signal gespeicherte Abfahrgeschwindigkeit zuweist, die dann je nach Situation auf der Anlage unterschiedlich sein kann?

 

Edit: Das Zuweisen der Geschwindigkeit an den Zug vom Signal aus klappt gut. Aber ich kann die Signalvariable nicht auf den Wert einer anderen Objektvariablen setzen. Beispiel:

"Ereignis: Zug betritt ein Gleis

Aktion: Variable setzen

Variable: Signal1.Speed

Wert: _Trigger1.Speed"

setzt die Variable auf den String "_Trigger1.Speed" und nicht auf den Wert der Variablen.

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Hallo Elgiloy,

verwende beim Zuweisen von Variablen-Werten statt "_Trigger1.Speed" den Ausdruck "$_Trigger1.Speed". Durch das Hinzufügen des Dollarzeichens erkennt das Studio, dass es sich dabei um eine Variable handelt, und nicht um den Wert selber. Dieses Dollarzeichen ist immer dann sinnvoll, wenn ein Wert entweder ein Text oder eine Variable sein kann. Bei Zahlenwerten, wie z.B. beim Setzen von Lokgeschwindigkeiten, braucht man das Dollarzeichen nicht, da das Studio automatisch eine Nicht-Zahl als Variable interpretiert.

Viele Grüße,

Neo

PS: Ja all das wird in einem Wiki erscheinen 9_9

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Ich habe eine Variable "SignalX.Speed" angelegt und darin den Wert z.b. 80 gespeichert. Der wird dem abfahrenden Zug bei der Abfahrt zugewiesen. Simuliert also ein Signal mit daran montiertem Geschwindigkeitsbegrenzungsschild, wie das auch in der Realität oft auf Bahnhöfen zu sehen ist.

Das klappt auch prima.

Ich kann auch mit der Ereignissteuerung den Wert ändern, wenn ich einen numerischen Wert zuweise. Nur die Zuweisung des Werts einer anderen Variablen funktioniert nicht.

 

PS: Wieder eine Frage, die von der Antwort überholt wurde :-)

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Nächste Frage: wie ist das Verhalten der Ereignissteuerung bei Zügen mit 2 Loks definiert, wenn diese dieselbe Variable, aber unterschiedliche Werte derselben aufweisen? Hab das gerade probiert, bin aber aus den erratischen Verhalten meiner Versuchsanlage nicht schlau geworden.

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Hallo,

wenn bei mehreren Loks eines Zuges nur eine Lok eine Geschwindigkeit hat, dann ist diese Lok die "Trigger-Lok". Haben mehrere Loks eine Geschwindigkeit gesetzt, dann bewegt jede Lok den Zug ein bisschen vorwärts/rückwärts. In diesem Fall ist es nicht definiert, welche Lok den Zug soweit bewegt, dass ein Gleis betreten/verlassen wird. Mit anderen Worten: Bei der Arbeit mit Lokvariablen sollte wenn möglich immer nur eine Lok des Zuges eine Geschwindigkeit besitzen.

Viele Grüße,

Neo

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Das ist ja nicht ganz so einfach. Von ungewollten Zusammenstößen mal abgesehen - es könnte vorkommen, dass beide Loks, wenn sie direkt hintereinader gekuppelt sind, auf einem Startgleis stehen. Bei der Abfahrt bekommen sie dann beide eine Geschwindigkeit zugewiesen und das Verhalten des Zuges wird unberechenbar. Das sollte man also unbedingt vermeiden.

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Hallo Neo,
 

Was ich bisher geschafft habe:

Ich habe der Lok einres bestimmten Zuges eine feste "Soll"-Geschwindigkeit zugewiesen. Wenn die Lok auf dem Haltegleis steht und von dort mittels der Ereignisverwaltung losfahren soll (Lokgeschwindigkeit setzen durch z.B. Öffnen des Signals), kann ich ihr hier "ihre" Geschwindigkeit nicht zuweisen, da es hier keine Möglichkeit gibt, die "Auslöser1:Lok" zu spezifizieren, über welche die "_Trigger1.Speed" festgestellt wird. Deshalb lasse ich alle Loks erst einmal mit einer (kleineren) Startgeschwindigkeit losfahren, um sie kurze Zeit später beim "Betreten" eines Beschleunigungs-Gleises auf die korrekte Soll-Geschwindigkeit zu beschleunigen. Dort kann ich nämlich das "Zug betritt Gleis" Ereignis auswerten, das mir die Soll-Geschwindigkeit des gerade "passierenden" Zuges liefert.

Außerdem habe ich festgestellt, dass ich anstelle des Begriffs "Speed" jeden anderen Begriff verwenden kann, solange diese bei der Trigger-Bezeichnung und der Lok-Geschwindigkeits-Variable übereinstimmen. Insgsamt sieht Programmierung der Ereignisverwaltung diesbezüglich so aus:

Sollgeschwindigkeiten der Loks:
VT98.Vsoll = 200
E03.Vsoll = 300

Ereignis "Zug betritt Beschleunigungs-Gleis"
Auslöser (Ereignis): Zug betritt ein Gleis, Lok: [Alle Loks], Gleis: Beschleunigungsgleis
Aktion: Lokgeschwindigkeit setzen, Lok: [Auslöser1:Lok], Gleis: Beschleunigungsgleis, Geschwindigkeit: _Trigger1.Vsoll
 

Was ich bisher NICHT geschafft habe:

Wenn der Zug beim Einfahren das Bremsgleis betritt, möchte ich einer Variable Haltegleis.Vist die aktuelle Ist-Geschwindigkeit des Zuges zuweisen können, bevor dieser abbremst. Diese kann von der oben spezifizierten (statischen) Soll-Geschwindigkeit durchaus abweichen (könnte z.B. negativ sein, wenn die Lok "umgekehrt" am Zug steht (z.B. mit hinten angehobenem Stromabnehmer)). Die Lok kurz darauf auf den Haltegleis, möchte ich bei sich öffnendem Signal dem Zug die ehemalige Ist-Geschwindigkeit zur Zeit der Einfahrt über die Variable Haltegleis.Vist (wo sie zwischengespeichert sein soll) zuweisen können. Ich habe bisher keinen Weg gefunden, wie ich die Ist-Geschwindigkeit feststellen und dann einer vorgegebenen Geschwindigkeits-Variable (hier dem Halte-(=Start-)Gleis zugeordnet) zuweisen kann.  

Anwendungs-Beispiel: Geschwindigkeits-Umkehrung nach einem Lokwechsel im Kopfbahnhof, ohne hierfür die Lok "wenden" zu müssen.
 

Viele Grüße
BahnLand

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Hallo BahnLand,

 

die Geschwindigkeit würde ich nicht beim Haltegleis, sondern beim entsprechenden Signal speichern, weil man dann direkt beim Ereignis "Signal schaltet" auf die Variable zugreifen kann.

Wie man allerdings die Istgeschwindigkeit abfragt? Keine Ahnung.

 

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Wenn es allerdings nur um die Fahrtrichtung des Zuges geht, könnte man die ja in einer eigenen Variblen abspeichern und bei der Zuweisung der Geschwindigkeit abfragen. Braucht man allerdings dann wieder zwei Ereignisabfragen statt einer, und muss die Richtungsvariable pflegen, also z.B. keine automatische Umkehr an Prellböcken.
 

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Hallo,

erste Teilerfolge habe ich ja erreicht, aber sobald ich "_Trigger2.xxx" verwenden will. geht nichts mehr. Die Lok steht hin.

Zum Aufbau: 4 Loks mit Objektnamen, Objektvariable und Geschwindigkeit versehen. (Lok1(-4).Speed)

Ein Zugangsgleis  als Ereignis. Aktion Lokgeschwindigkeit setzen. Auslöser 1: Lok , Geschw. _Trigger1.Speed. Alles Ok, alle 4 Loks fahren mit der ihnen zugeteilten Geschwindigkeit weiter, wenn sie das Zugangsgleis überfahren.

Jetzt das Problem:

ein zweiter "_Trigger2.xxx" über das selbe Gleis geht nicht. 

Dachte ich nehme ich ein anderes Gleis. Auch da geht "_Trigger2.xxx" nicht.

Neo schrieb aber von Trigger1,2,3,4...

Wo denke ich hier falsch?

Gruß

Rainer

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Hallo Rainer,

"_Trigger2.xxx" ist eine Alternative... wenn Du z.B. bei Zug betritt ein Gleis ("Zug1", "Gleis1") "_Trigger2.xxx" verwendest, so ist dies, eine Variable, die Du dem Gleis "Gleis1" zugeodnet haben mußt...

oder "_Trigger1.xxx" ist eine Variabe die der Lok ("Zug1") zugeordnet ist, "_Trigger2.xxx" ist eine Variable, die dem Gleis("Gleis1") zugeordnet ist...,

"Zug betritt ein Gleis" -> Zug = Triggerbedingung1 -> _Trigger1.xxx ; Gleis = Triggerbedingung2 -> _Trigger2.xxx (... triggern = auslösen...)

da es bei Dir keine Variable gibt, auf die "_Trigger2.xxx" zutrifft (existiert nicht, da dem Gleis keine Variabe zugeordnet ist), wird vom MBS der Wert 0 genommen... deshalb bleibt Dein Zug stehen.

Ich hoffe es verständlich und (richtig) ausgedrückt zu haben... aber nach meinen Versuchen verhält es sich so.

Unter welchen Umständen dann noch _Trigger3.xxx, _Trigger4.xxx... zum tragen kommen, habe ich noch nicht erforscht.

Gruß

EASY

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Hallo Elgiloy,

ob ich nun die Objekt-Variable an ein Gleis oder ein Signal knüpfe oder gar eine  "einfache" (nicht an ein Objekt geknüpfte) Variable verwende, ist mir im Prinzip egal. Ausschlaggebend ist nur, dass die Variable - wie auch immer - eindeutig jenem Gleisabschnitt zugeordnet werden kann, der den Haltepunkt enthält, und in dem der Zug für die Weiterfahrt auch gestartet werden soll.

Wenn man die Ist-Geschwindigkeit tatsächlich einer Variablen zuordnen könnte, würden sich die Doppel-Ereignisse (eines für positive und eines für negative Geschwindigkeit) erübrigen. Die Soll-Geschwindigkeit ließe sich ganz einfach umschalten, indem man den Inhalt der Variable für die Sollgeschwindigkeit mit (-1) multipliziert. Die Ereignis-Verdoppelung durch Berücksichtigung des Geschwindigkeits-Vorzeichen ließe sich aber auch dadurch vermeiden, dass man in der Ereignisdefinition auch "Alternative Aktionen" (siehe diesen Beitrag) zulässt, die zu den vorhandenen "Bedingungen" den "ELSE-Pfad" darstellen. Dann hätte man im selben Ereignis zwei Aktionslisten: eine für jedes Geschwindigkeits-Vorzeichen. Die Abfrage der Ist-Geschwindigkeit und deren Zuordnung zu einer Variablen würde ich persönlich für die komfortablere Variante erachten.

Viele Grüße
BahnLand

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Hallo,

Easy hat es korrekt formuliert. Die "Trigger" beziehen sich auf die Objekte, die man im ersten Fenster unter "Ereignis" konfiguriert. Trigger3+ ist im Moment noch ungenutzt, da es zur Zeit kein Ereignis gibt, bei dem mehr als 2 Objekte konfiguriert werden.

@BahnLand
Wie wäre es mit der Einführung von vordefinierten Objektvariablen, z.B. "Lok._CurrentSpeed", "Lok._TargetSpeed" oder auch "Objekt._Name". Der Unterstrich signalisiert hier den Unterschied zwischen benutzerdefinierten Variablen und vom Programm vorgegebenen Variablen (Platzhalter). Über diesen Weg könnte man dann recht konsistent auf Eigenschaften von Objekten in der Ereignisverwaltung zugreifen und in Zukunft auch weitere Eigenschaften zur Verfügung stellen.

Viele Grüße,

Neo

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