Jump to content

Kabinen-Umlaufseilbahn


oberrrrroller
 Share

Recommended Posts

Hallo MBS-Fans,

ich weiß nicht, ob es sowas schon gibt, deshalb ich habe mich mal an eine Kabinen-Umlaufseilbahn versucht. Die Minianlage ist als Entwurf hochgeladen,

Die Ident-Nr. CD14D74F-AA83-4F0F-95C3-71A64B0B84EF.

Vielleich kann jemand Verbesserungen vornehmen.

Gruß Oberrrrroller

Link to comment
Share on other sites

Hallo @oberrrrroller,

ich hatte in V3 einmal eine Kleinkabinenbahn gebaut. Das war von 8 Jahren.
Die Anlage läuft auch heute noch mit V7 unter der Content-ID 9C19E062-6B5F-4653-AF70-96A02CC4B085.

Der Trick, mit dem die Seilbahn-Kabinen in verschiedenen Steigungs- und Gefälle-Winkeln in der "Gerade" bleiben, ist seit V3 derselbe geblieben. Eine kurze Beschreibung der Anlage findest Du hier.

In wenigen Worten ausgedrückt ist der Trick folgender:

  1. Entlang des Tragseils wird eine unsichtbare Fahrspur verlegt (kann in V7 die "Virtuelle Spur" sein - im Katalog unter "Verkehrswege\Virtuell" zu finden).
  2. Für jede einzusetzende Kleinkabine werden nun folgende "Bauteile" benötigt:
    a)  ein Dummy-Fahrzeug, das den Antrieb der Kleinkabine darstellt (z.B. das Modell "SX1" unter "Bahnfahrzeuge\Zusätzlich"),
    b)  eine Kamera, welche neben dem Dummy-Fahrzeug seitlich mitgeführt wird,
    c)   eine separate Tragseilklammer als Befestigungselement der Kleinkabine am Tragseil (kann man zur Not auch weglassen),
    d)  die Kleinkabine selbst, die"optisch" mit der Klammer (oder allein) am Tragseil hängt.
    Diese 4 Teile werden nun wie folgt an einem horizontalen Tragseilabschnitt (z.B. in der Berg- oder Talstation) platziert:
  3. Das Dummy-Fahrzeug wird auf die Fahrspur (am Tragseil) aufgesetzt.
  4. An der Position des Dummy-Fahrzeugs wird die Klammer am Tragseil platziert und mit dem Dummy-Fahrzeug verknüpft. Das Dummy-Fahrzeug kann nun auf unsichtbar gesetzt werden, wodurch nur noch die Tragseil-Klammer sichtbar ist, die sich bei "fahrendem" Dummy-Fahrzeug entlag dem Tragseil bewegt und dessen Neigungen mitmacht.
  5. Die Kamera wird nun so seitlich neben der Tragseilklammer positioniert, dass sich ihr Objektiv exakt neben der Tragseilklammer (insbesondere auf gleicher Höhe) befindet, und mit der Tragseilklammer verknüpft. Gleichzeitig wird die Funktion "Verfolgen" der Kamera aktiviert und als Verfolgungsziel die Tragseilklammer ausgewählt. Die sich nun mit der Tragseilklammer seitlich mit bewegende Kamera bleibt damit immer auf die Tragseilklammer ausgerichtet und bleibt hierbei unabhängig von der Neigung der Tragseilklammer immer aufrecht. Ist keine separate Tragseilklammer vorgesehen, wird die Kamera mit dem Dummy-Fahrzeug verknüpft und auf dieses ausgerichtet. Der Effekt ist derselbe.
  6. Zuletzt positioniert man die Kleinkabine in korrekter Position an der Tragseilklammer (oder am Tragseil) und verknüpft sie mit der begleitenden Kamera. Hierdurch erreciht man, dass die Kleinkabine unabhängig von der Neigung des Tragseils (und damit auch unabhängg von der Neigung der Tragseilklammer und des Dummy-Fahrzeugs) immer senkrecht nach unten hängt, da die Kamera immer ihre aufrechte Position beibehält.  Die Kamera selbst kann nun ebenfalls auf unsichtbar gesetzt werden.

Auf diese Weise werden alle benötigten Kleinkabinen an Tragseil befestigt. Die Geschwindigkeit der einzelnen Kleinkabinen kann nun bei jedem Dummy-Fahrzeug índiviuell eingestellt werden, sodass die Kabinenin beisielsweise in den Stationen sich deutlich langsamer bewegen als auf freier Strecke, damit die Passagiere gefahrlos ein- und aussteigen können.

Wie beriets erwähnt, entstand die oben referenzierte Anlage bereits in V3, weshalb die Kleinkabnen noch mit "archaischen Mitteln" aus Grundkörpern zusammengeschustert wurden. Das Prinzp ist aber bis heute das gleiche geblieben, weshalb die Anlage auch in V7 noch ablauffähig ist.

Viele Grüße
BahnLand

Link to comment
Share on other sites

Hallo BahnLand,

deine Beschreibung klingt ja echt kompliziert. Werde ich mal morgen ausprobieren. Heute Nacht fehlt mir die nötige Konzentration. Ich hoffe, ich bekomme es richtig hin. Wenn's geklappt hat, gebe ich Bescheid.

Danke für den Tipp.

Gruß Oberrrrroller

 

Link to comment
Share on other sites

Hallo BahnLand,

ich habe gerade deinen Tipp ausprobiert. Hat ein bisschen gedauert, aber funktioniert (auch) mit den neuen Modellen, die automatische Einrastpunkte haben. Man muss die einzelnen Teile ein wenig justieren, weil beim Aktivieren der Verfolgungsfunktion der Kamera die Kabine und die Kamera um ein paar Grad verdreht werden. Aber jetzt flutscht es.

Danke nochmal für den Tipp.

Gruß Oberrrrroller

Link to comment
Share on other sites

Hallo

Eine schlanke EV, die bestimmt auch bei einer realistischen Darstellung eines Seilbahnbetriebes funktioniert. Um die realistische Abbildung von durchhängenden, und eventuell über mehrere Stützpfeiler laufenden, Tragseilen zu erreichen kommt man aber derzeit nicht darum herum eine aktive spline Spur um 90° auf die Seite zu legen. Die Seilbahnfahrwerke sind in ihren Standardversionen dafür ausgelegt! Die "horizontal" Versionen sind für vereinfachte, aber unrealistische, Abbildungen.

Bis neuLich

Link to comment
Share on other sites

Hallo @Neo,

in wiederkehrenden Abständen taucht hier das "Seilbahnproblem" auf und @BahnLand erklärt tapfer die "Kameralösung".

Dies führt mich zu der Frage, ob es möglich wäre, daß Du dem MBS ein (virtuelles) Fahrzeug mit auf den Weg geben könntest, das eben diese Eigenschaft der Kamera (steht immer senkrecht) hat?... würde die Sache sehr vereinfachen...

Gruß
EASY

Link to comment
Share on other sites

Hallo

An meiner spontan und zügig gebauten Demo waren mir manche Details zu unperfekt. Deshalb habe ich mich, in Ruhe mit diesen Details beschäftigt und einige interessanten Feststellungen gemacht, sowie befriedigende Lösungen gefunden.

Da war als erstes das "stuckern" der Kabinen, wenn sie um die Wendeschleifen fuhren. Die Wendeschleifen waren im Modeleditor jeweils als 1 Gleis mit 19 Segmenten hergestellt. Es ergab sich das die 24mm Durchmesser, des Halbkreises, mit 2,1mm langen Teilstücken, welche jeweils um 10° nach innen (vertikal gesehen) gekippt wurden, recht genau eingehalten werden konnten. Um dem "stuckern" ein Ende zu bereiten versuchte ich mit halb so langen (1,05mm) Segmenten in 5° Schritten zu einem besseren Rundlauf zu kommen. Hierbei kam mir eine Limitierung auf 24 Spuren ( 0 - 23 ) in die Quere. Also zwei Spiegelbildliche Hälften gebaut und zusammen gesetzt. Da wollte allerdings kein Fahrwerk mehr um die Kuve gehen. Es fuhr auf den geraden bis zur Umlenkkurve und dort zuckte es wild und stand schließlich still. So kam ich bei der nun ei gebauten Lösung an, im Grunde eine halbkreisförmige Drehscheibe.

Beim (abendlichen) Stopp der Anlage sollten alle Gondeln fein an der Basisstation geparkt werden, was in der ersten Version eher rudimentär angedeutet war. Beim EV planen wollte ich in den jeweils nachfolgenden GK's, über eine OV im vorderen ausgelösten GK, die automatische Verzögerung aktivieren. Ich habe irgendwann, irgendwie den folgenden Eintrag erzeugt:957906588_folgender1.JPG.336815e6baf62af74eb2712098485df9.JPG

Das EP hat diesen Versuch .it dem roten Eintrag belohnt. Ich habe noch viele Versuche gemacht, konnte den "Anfangserfolg" aber nicht mehr erzeugen. Andere Versuche endeten in Sackgassen.

245453625_folgender2.JPG.29266ed139bf481b04ba36a78d4b4516.JPG

Geht man über Eigenschaft heran gibt es erst gar kein Zahnrad um etwas anderes als das voreingestellte Objekt zu wählen...

1460989689_folgender3.JPG.2873950cc9ea3f46f28971bcd44083cc.JPG

Über Variable erweitert und auf Eigenschaft umgestellt, sind die benötigten Auswahleigenschaften für GK's, bis auf eine, verschwunden.

Soll das tatsächlich so sein das ich einen, in einer OV eines ausgelösten GK, eingetragenen anderen GK, nicht ansprechen und keine seiner elementaren Eigenschaften ändern kann???

Eine andere Beobachtung  lässt mich die Anfrage von @EASYwie folgt kommentieren: Etwas Lotrecht halten ist nur dann genau, wenn man auch den richtigen Höhepunkt anpeilt. Ist man zu hoch oder darunter (und mag es gerne genau) gibt es Enttäuschungen. In so fern ist die "tapfere Kamera Lösung", meiner Meinung nach nicht so einfach zu ersetzen. Für @BahnLandkönnten zukünftige tapfere Erklärungen :Pvielleicht um ein kleines Detail erweitert werden: es ist wesentlich genauer wenn im Zentrum des Drehpunktes (um den die Gondel schwingt) ein Objekt (kleiner Zylinder) plaziert und mit dem Fahrwerk verbunden wird, und die Kamera dieses Objekt verfolgt.

In der Demo habe ich dazu Anschaungsmaterial gebaut, wo man sehr schnell sehen kann was der Unterschied ausmacht.

Demo Umlauf-Kabinenseilbahn Vertkalspline II.mbp

Bis neuLich

 

Edited by neuLich
Link to comment
Share on other sites

Create an account or sign in to comment

You need to be a member in order to leave a comment

Create an account

Sign up for a new account in our community. It's easy!

Register a new account

Sign in

Already have an account? Sign in here.

Sign In Now
 Share

×
×
  • Create New...