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Timba

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  1. Timba

    Ich hab da mal ne Frage...

    Hoffentlich bekommst du keinen Ärger mit den Realitätsnähe-Fanatikern. Aber vielleicht gibt es ja in einem kleinen bayrischen Dorf einen Kunstmaler, der die Wände jede Stunde neu tüncht. Gruß Timba
  2. Hallo @BahnLand, deinen hier verlinkten Beitrag habe ich seinerzeit mit großem Interesse gelesen und finde die Methode so genial, dass sie von da ab zu meinem hauptsächlichen Landschaftsgestaltungsmittel geworden ist. Allerdings enthält sie so wie beschrieben einen winzigen Fehler. Der ist wirklich winzig und die meisten Nutzer wird es nicht stören, mich hat aber eine Portion Pedanterie dazu getrieben, die Methode zu verfeinern und den Fehler zu beheben. Der Fehler besteht darin, dass der Bezugspunkt (Gizmo) der Kamera und der geometrische Mittelpunkt der Kamera nicht kongruent sind. Die Funktion "Verfolgen" der Kamera richtet aber nicht auf den Bezugspunkt aus, sondern auf den geometrischen Mittelpunkt. Das führt dazu, dass beide Kameras, wenn sie auf die jeweils andere ausgerichtet werden, etwas nach oben neigen und etwas nach links drehen. Die zuvor mit den Kameras verknüpften Schienen bilden somit ein Dachprofil und keine Ebene. Es hilft auch nicht, zuerst die Kameras einander folgen zu lassen und danach die flach liegenden Schienen mit den Kameras zu verknüpfen, weil der Winkel der Abweichung sich mit der Entfernung ändert. Je weiter die Kameras voneinander entfernt sind umso weniger ist der Dachprofileffekt wahrnehmbar. Ich musste also eine Lösung finden, damit die Kameras auf den Bezugspunkt ausrichten und nicht auf den geometrischen Mittelpunkt. Ein Objekt mit Höhe 0 ist dafür geradezu ideal und findet sich im Katalog bei den Grundkörpern mit der Bezeichnung "Ebene". Also habe ich ein kleines Stück Ebene genommen, 10 x 10 mm genügt völlig, und habe es genau auf die x-, y- und z-Koordinaten der Kamera platziert. Anschließend habe ich es mit der Kamera verknüpft, damit es auch an der Stelle bleibt. Dann kommt noch die Schiene an die Kamera und wird verknüpft, so wie in deiner Anleitung beschrieben. Wenn man jetzt das ganze Konstrukt kopiert bleiben die Verknüpfungen in erhalten. Die Kameras werden nun nicht mehr auf die gegenüberliegende Kamera ausgerichtet, sondern auf das kleine Stück Ebene der gegenüberliegenden Kamera. So bilden die beiden Schienen eine perfekte Ebene. Bei aktivierter Höhenanpassung kann man damit auch jede Geländeform glätten ohne weitere Schienen verlegen zu müssen. Dabei sind auch sanft geschwungene Hügel möglich, wenn man die Schienen an den Kameras kurz genug wählt. Genauso kann man die Kameras aber wie von dir vorgestellt auf eine Dummy-Lok oder das SX1 setzen und damit eine Strecke abfahren zur Geländeformung. Persönlich bevorzuge ich dabei allerdings die virtuelle Spur, weil sich dabei das Fahrzeug genau auf Höhe der Spur befindet und nicht 3,82 mm höher wie beim Gleis. So kann ich immer dasselbe Konstrukt benutzen, ob Solo oder mit Fahrzeug. Viele Grüße Timba
  3. Hallo Max, mit dem Höhenfeld habe ich vor einiger Zeit auch experimentiert, weil ich dachte, das wäre eine gute Sache. Die Bearbeitung mit meinem Grafikprogramm war dabei kein Problem, das bin ich als langjähriger Hobbyfotograf gewohnt, aber völlig unbefriedigend war für mich, dass es ja nur maximal 255 Stufen gibt. Bei großen Höhenunterschieden mit eher flachen Steigungen bilden sich dann Treppchen, die unschön aussehen. Geländeanpassung mittels Schienen ist feiner, sogar bis zum Hundertstel Millimeter, was zwar kein Mensch braucht, aber geht. Deshalb bin ich davon wieder abgegangen. Gruß Timba
  4. Timba

    Deselektion

    So völlig untypisch ist das nicht. Z.B. nutzt Corel Draw die Escape-Taste, um jegliche Selektion zu stornieren. Eigentlich ist die Escape-Taste genau dafür da, nämlich etwas abzubrechen. Die Selektion eines Objekts ist der erste Schritt, um irgendwas am Objekt vorzunehmen und die Deselektion ist aus dieser Logik heraus der Abbruch dieses Vorhabens. Aber egal. Nun, mir ist es ein paar Mal passiert, dass ich die Selektion der Bodenplatte aufheben wollte und dazu ein beliebiges anderes Objekt anklickte, dieses aber dabei in der Hektik sofort etwas verschoben habe. Ich weiß, in der Ruhe liegt die Lösung, aber manchmal muss es eben schnell gehen. Stimmt, daran hatte ich überhaupt nicht gedacht. Das reicht mir voll und ganz und löst mein Problem. Du bist mal wieder der Retter in der Not. Danke dir. Gruß Timba
  5. Timba

    Deselektion

    Hallo @Neo, wäre es vom Aufwand her noch vertretbar, die Selektion eines bzw. mehrerer Objekte mittels Escape-Taste aufzuheben? Gruß von Timba
  6. Timba

    Geschwindigkeit kopieren

    Der Benutzer muss es nicht selbst tun, sondern kann ein Script schreiben, dass eine Variable 1000 mal geändert werden soll. Ich habe aber keine Ahnung, ob das dann in einem oder mehreren Frames abgearbeitet wird.
  7. Wenn ich mir die Ergänzung erlauben darf: Anlagen schalten im Fehlerfall übrigens nur dann auf Pause, wenn das Ereignisprotokoll sichtbar ist und das fragliche Ereignis/die Ereignisgruppe nicht ausgefiltert ist. Ist nur eine Kleinigkeit, aber ein Nutzer, der vielleicht die Überwachung der Objektvariablen ausgeschaltet hat könnte sich wundern, warum die Anlage trotz Fehler bei der Übergabe einer Objektvariablen nicht anhält.
  8. Ich hatte es schon mal, dass ein Signal nicht richtig auf dem Gleis "eingerastet" war. Das ist von außen nicht sichtbar. In dem Fall kann der Kontakt des Signals nicht funktionieren. Hast du das schon überprüft? Wenn du das Signal etwas hin und her bewegst siehst du, wann und ob es eingerastet ist. Wenn das Signal korrekt auf dem Gleis eingerastet ist, funktioniert es präzise und zuverlässig wie ein Gleiskontakt.
  9. Timba

    Realismus und Detailgrad von 3D-Modellen

    Lieber FeuerFighter, nimm es mir nicht übel, dass ich mich auch noch einmische, wo mich das alles ja eigentlich nichts angeht. Aber ich kann gerade nicht anders. Ich weiß, dass unser MBS-Kollege Götz auch gut den Oberlehrer geben kann, wenn ihm danach ist, aber in diesem Faden hat er ausgesprochen nett und überhaupt nicht oberlehrerhaft geschrieben. Wir sind oft nach einer schlechten Erfahrung irgendwie konditioniert und sehen alles Weitere durch die so gefärbte Brille. Das ist aber ein Vorurteil und Vorurteile machen blind für die Realität. Meine Empfehlung für dich: Atme einmal tief durch, mach dich frei von schlechten Gedanken und lies dir alles noch mal in Ruhe durch. Du wirst sehen, nichts war so schlimm wie du es im ersten Moment empfunden hast. Du hast deine Gründe für deine Art zu bauen doch gut erklärt, für jedermann (sogar für Nicht-Modellbauer) verständlich und so ist doch nachvollziehbar, weshalb du diese Hinweise bezüglich Dach usw. nicht umsetzen kannst/willst. Ist doch alles ok. Ostwestfälischer Gruß vom Timba
  10. Naja, klar funktioniert das auch, aber eigentlich wird kein Timer gebraucht und ist nur unnötiger Ballast. Es ist ja genau so wie Götz sich hier äußert: Die Prüfung muss nur angestoßen werden, wenn sich hinterm Einfahrsignal was ändert. So läuft es bei mir auch. Einfahrende Züge lösen ein Stück vorm Einfahrsignal eine Prüfung aus, die im positiven Fall das Signal öffnet und den Zug einfahren lässt. Ansonsten wartet der Zug und sobald sich im Bahnhof etwas ändert, d.h. ein Zug den Bahnhof verlässt und sein Gleis freigibt, wird dieselbe Prüfung erneut angestoßen. Ganz ohne Timer. Gruß Timba
  11. Naja, ein Lua Script ist ja wohl das kleinste Problem. Das ist ja im Grunde zunächst nicht mehr als ne Textdatei, kann in einen beliebigen Texteditor kopiert und in die neue Anlage wieder übernommen werden. Ich habe mir sogar wichtige Lua-Routinen, von denen ich glaube, dass ich sie immer wieder mal brauchen werden, in einem eigenen Word-Dokument abgelegt, quasi als meine persönliche Bibliothek, und kann von dort die jeweils benötigten Programmzeilen in mein jeweiliges Projekt kopieren.
  12. Ich würde das Einfahrsignal standardmäßig geschlossen halten. Beim Eintreffen eines Zugs am Signal kann eine entsprechende Prüfung erfolgen (Gleis frei? Richtiger Zug? etc. pp.) Sind die Bedingungen erfüllt, öffnet das Signal und der Zug fährt ein. Sind die Bedingungen nicht erfüllt, bleibt das Signal geschlossen und der Zug wartet. Jedesmal wenn ein Zug das Gleis verlässt und freigibt, wird dieselbe Prüfung erneut angestoßen. Für diese Prüfung eignet sich ein benutzerdefiniertes Ereignis, weil man das beliebig oft anstoßen kann.
  13. Timba

    Gleis besetzt Status abfragen?

    Unübersichtlich nur für dich, nicht fürs Programm. Wie Götz bereits ausführte wird das Objekt im Code (für dich nicht sichtbar) referenziert. Wenn du Lua-Code eingibst und das $-Zeichen setzt, bringt der Editor direkt ein Auswahlfenster auf den Schirm, das alle Objekte enthält. Daraus kannst du das richtige auswählen. Da alle Gleise zunächst mal denselben Namen haben, musst du dein Gleis entweder vorher umbenennen oder du musst genau hinsehen, bei welchem Gleis der Gismo auf dem Gleis steht, welches du auswählen willst. Um mehr musst du dich nicht kümmern.
  14. Timba

    Mitfahrende Kamera (außen)

    Naja, ich habe eine Cam auf dem zweiten Waggon in 100 mm Höhe über Grund positioniert und auf die ziehende Lok ausgerichtet. So geht sie in den Kurven immer seicht mit, was ganz gut aussieht. In Tunnel geht sie noch prima unter der Decke her, das ist ok. Gegen niedrige Brücken knallt sie allerdings, das stimmt, aber da mache ich ganz kurz die Augen zu, dann geht's.
  15. Timba

    Gleis besetzt Status abfragen?

    Moin @HaNNoveraNer, da du dich ja ohnehin bereits intensiv mit Lua auseinandersetzt kannst du alternativ auch per Lua die Methode layout:getVehiclesOnTrack(name) anwenden. Dann hast du auch gleich die Information, welches Fahrzeug bzw. welche Fahrzeuge auf deinem Gleis stehen. Gruß Timba
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