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pj

Roco line Kreuzung passt nicht

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Hallo zusammen,

bin neu und verstehe Geometrie bei Rocoline Kreuzung/Weichenstraße nicht.

Mir fehlt auch ein 4mm Stück.

Aber auch mit dem Ausgleichsstück dürfte es nicht passen :-(

Viele Grüße an Helfende

PJ

Rocoline_problem01.jpg

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Hallo PJ,

wir sind dakbar für jeden Hinweis aus der Praxis. Ich werde mich um das Problem kümmern. Dazu muß ich aber etwas recherchieren.

Fragen:

  • ist es richtig, daß der Gleisabstand 61,6 mm betragen soll ?
  • hast Du reale Gleise zur Verfügung ?
  • wo finde ich Dein Beispielbild - im www ?

Grüße,

Henry

P.S.: einen 4 mm Ausgleich erreichst Du durch Verwendung eines 115 und 119 mm Gleises

  • entweder parallel verlegt (differenz = 4 mm) oder
  • hintereinander (230+4 = 115+119) mit einem parallelen 230 mm Gleis.

 c.u.

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Hallo PJ,

danke für die Hinweise, ich hatte schon einige Versuche unternommen und dabei einige Ungereimtheiten festgestellt.

Mittlerweile habe ich bemerkt, daß es tatsächlich das Gleis D4 gibt. Unglückseligerweise bildet das 3D-Modellbahnstudio zur Zeit noch keine H0-Gleise ab, die kleiner- gleich 5,00 mm sind. D4 ist also nicht verfügbar, ebenso D2. Das liegt daran, daß das MBS eine Weiterentwicklung aus einer übernommenen Software ist. Auch die Gleissysteme wurden daraus übernommen und erst dann umgearbeitet, wenn wie hier Layout-Probleme auftauchten.Die Neubearbeitung der Gleise steht aber (so Neo will) demnächst auf der TODO-Liste.

Ich steige nun mal in die Tiefen der Gleisgeometrie ein und bitte um etwas Geduld. Es gibt immer eine Lösung.

Gleis D5_ wurde mit 5,01 mm Länge für die 10° Weichen aufgeladen und steht in Kürze zur Verfügung.

Viele Grüße,

Henry

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Hallo Henry,

vielen Dank für die Beschäftigung mit dem leider mitgekauften Problem.

Vielleicht kann man ja Sonderformen der Kreuzungsweiche bauen, an der gleich das 4mm Stück "dranklebt" ?

Löst natürlich das "Winkelpassproblem" nicht.

Gruß

PJ

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Kleine Grundeinschätzung von jemandem der selbst Internetportale mit hohem Funktionsanteil betreibt:

Habe mich gestern intensiv mit der Ereignisverwaltung und Wolken und Gelände beschäftigt.

Das gesamte Programm ist vom Aufbau, der Logik und den Möglichkeiten einfach unheimlich gut,
intuitiv zu bedienen und Spaß und Hobby fördernd. Wie sagt man so schön:

"You did a great Job"

Wenn ich nun noch meine im Keller lagernden Roco-line Gleise im Programm wiederfinde, wäre es obertop.

Kann ich da irgendetwas beisteuern?

Grüße an alle Entwickler und Weiterentwickler

pj

PS: Von Wolfgang Pinzers Videos bin ich begeistert. Wenn man sich erstmal an die konsequent verwendeten Ikonen anstatt Icons gewöhnt hat, wird man ruhig und souverän durch die Möglichkeiten von 3d-Modellbahnstudio geführt. Hört sich fast an, als würde er nur professionell Lehr-Videos machen.

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Hallo PJ,

Deine Bilder aus dem Roco-Gleisplanbuch waren sehr aufschlußreich. Wenn es noch andere Bilder mit den exakten Maßen der Gleise gibt, wäre es gut, wenn Du sie zur Verfügung stellen könntest. Im Moment weiß ich noch nicht, wann und in welchem Zusammenhang das 12 mm Gleis eingesetzt wird.

Einige Weichen, Kreuzungen, EKW und DKW müssen sowieso überarbeitet werden. Es gibt z.Z. 2 Lösungsansätze, die ich aber erst in letzter Konsequent austesten möchte und dann hier beschreiben werde. Ich bitte um etwas Geduld.

Viele Grüße,

Henry

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Hallo PJ,

es liegt nicht an der Kreuzung, sondern eindeutig an den Weichen, die im Online-Katalog (K_42532) vereinfacht definiert wurden.
Rocolinebsp1.jpg

Beispiel 1
Der 4 mm lange Versatz wurde nicht an das Bogenende sondern an den Weichenanfang gelegt (grauer Teil am Weichenanfang links). Grund hierfür war wohl das schon vorher in #4 angedeutete Problem mit der Gleisdarstellung, So wurde zwar erreicht, daß die Gleise optisch aneinander passen, jedoch nicht daran gedacht, daß Anschlussdifferenzen im Gleisabstand beim Weiterbau auftreten müssen.

Beispiel 1a
Ich habe nun die Weiche nach den Herstellerangaben (H_42532) definiert und die 4 mm an das Bogenende angefügt.
Rocolinebsp1a.jpg

Dadurch hat die Weiche die richtigen Maße, was daran zu erkennen ist, daß der grüne Trennungsstrich für das Weichenende rechts neben dem weißen Bereich liegt. Dieser weiße Bereich gehört also zur Weiche - ist allerdings unsichtbar und hinterläßt eine Lücke in der Gleisführung. Ein Zug würde aber die Lücke passieren.

Damit wäre aber das Problem mit dem 4 mm Gleis D4 noch nicht gelöst, welches nach Herstellerangaben zwischen Weiche und Kreuzung eingefügt werden muß. Es ließe sich zwar mit dem Gleiseditor erzeugen, wäre aber ebenso unsichtbar und schlecht zu selektieren. Damit wäre die Lücke schon 8 mm groß - aber immer noch befahrbar.

:) Beispiel 1b
Wenn wir nun die Weiche um die 4 mm kürzen, so daß das Bogenende am Weichenende (Wl15_42532) liegt
Rocolinebsp1b.jpg

können wir ein Dummygleis erzeugen, welches 8 mm lang und damit sichtbar ist. Das würden wir dann D4 nennen und immer zwischen Weiche und Kreuzung wie vom Hersteller gefordert einfügen. Damit wird eine saubere Gleisgeometrie erzeugt. Wäre das für dich akzeptabel ?

Das Thema geht aber noch weiter, es gibt noch mehr Hinweise zum Einsatz von Dummygleisen (in Vorbereitung).
Ich hoffe, etwas zum Verständnis der Roco Line Kreuzung beigetragen zu haben.

Viele Grüße von

Henry

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Hallo Henry, ganz kurz,

ich verstehe , warum die Weichen nicht zusammenpassen.

Ich glaube aber, dass Dein Lösungsvorschlag zu Problemen bei der Gleislänge bei parallel verlaufenden Gleisen mit gegenläufig angeordneten Weichen.

Habe leider im Moment wenig Zeit.

Aber das beste ist, die Originalabmessungen herzustellen (auch wenn Teile nicht sichtbar sind).

Dafür gibts übrigens auch eine optische Lösung....

Schreibe ich das nächste Mal.

Gruß

pj

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Auch wenn ich jetzt Gefahr laufe, für das Ausbuddeln dieses über vier Jahre ruhenden Threads verbal abgewatscht zu werden:

Ist das Problem gefixt? Und wie?

Ich habe nämlich permanente Probleme mit der Roco Line Geometrie ...

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Tia lieber Piefke53

Ich bin dabei die Roco-Line Geometrie selber im CAD zu erfassen und über das gleiche Problem gestolpert. Die Lösung ist ganz einfach aber nur mit Flexgleis wirklich zu knacken.

Ausgehend von der Geometrie 230mm und 15° Kreuzungswinkel ergeben sich die folgenden Abmessungen:

Gleisdiagonale: 238.11 mm [230mm / cos(15°)]

Gleisabstand: 61.63 mm [230mm * tan(15°)]

und es folgt daraus auch, dass der Abzweigradius einer 15°-Weiche mit sich kreuzenden 230mm-Gleisstücken genau 873.5 mm betragen muss (hab's im CAD verifiziert).

Nun ist auch ROCO klar, dass die 230mm-Gleisstücke bei Diagonaleinbau zu kurz sind, daher gibt es das DG1-Gleis mit 119mm (= halbes diagonales Gleis von 238mm) und diverse Ausgleichsstücke.

Bei den Kreuzungsweichen werden nun tatsächlich zwei kreuzende 230mm-Gleiseabschnitte hergestellt und es liegen korrekterweise 4mm lange Ausgleichsstücke dabei, welche an jeder Seite von diagonal verlaufenden Schienenwegen anzusetzen sind. Folgen zwei Kreuzungsweichen diagonal hintereinander so bräuchte es dann eben 8 mm lange Stücke. Die sind in den Katalogbeispielen von Roco auch eingezeichnet, bei den Kreuzungsweichen aber komischerweise nicht dabei.

Und nun kommen wir zum Problem. Damit zwei rechte (oder linke) 15°-Weichen, gegeneinander verbaut, einen sauberen Spurwechsel mit 61.6 mm Abstand machen, aber keine separaten Zwischenstücke eingesetzt werden müssen, stellt Roco den Weichen-Abzweiger fest um 4 mm länger her. Das stimmt solange die Weichengerade (von 230 mm) in den geraden Gleisabschnitten zu liegen kommt. Wird die Weiche nun aber 15° schräg verbaut, so ist das feste 4 mm-Stück am falschen Ende des abzweigenden Bogens um die Diagonalen-Korrektur hinzukriegen. Daher liegt die Gleisachse des Abzweigers nun seitlich 1 mm neben dem Raster. Korrekterweise müsste am Anfang der Weiche ein 4mm-Ausgleichstück eingebaut werden, dann stimmte zwar die Achslage, aber der Weichenbogen wäre um die fest verbauten 4 mm zu lang und passt nicht mehr in den 230mm-Längsraster.

Daher trickst Roco und verpasst dem 15° schräg verlegten, 230-mm langen, geraden Gleisstück am Ende einen 8mm-Ausgleich. Damit passen die Gleisenden zwar in den 230mm-Längsraster, aber eben die Gleisachsen stimmen um diesen rund 1 mm (= 4mm * sin(15°)) nicht überein. Kommt dann noch eine Kreuzungsweiche hinzu, so braucht Roco zum Diagonalausgleich das 12mm-Stück, welches aus der eigentlichen Rastergeometrie gar nicht nötig wäre.

Ein einfacher Beweis rsp. anschauliche Erklärung zu den obigen Ausführungen findest Du, indem Du eine einfache Weiche und eine DKW Rücken an Rücken aufeinander legst. Dann wird schnell klar, dass die einfache Weiche einen zu langen Abzweiger hat (die einfache Weiche kreuzt ein 230mm-Geradegleis mit einem Abzweiger, welcher zu einem virtuellen 238mm-Diagonalgleis gehört).

Die Lösung besteht darin, bei Diagonaleinbau am geraden Gleis der Weiche beidseitig einen 4mm-Ausgleich vorzusehen (das findest Du so nirgends in den offiziellen Beispielen), rsp. bei aufenanderfolgenden 230-mm-Diagonalen kommt das 8 mm Stück dazwischen. Dann sind entweder der (die) abzweigenden(n) Bogen um 4 mm zu kürzen (die von Roco fest verbaute Diagonalen-Verlängerung abzutrennen) oder eben mit Flexgleis fortzufahren, sodass Du nicht an den 230mm-Längsraster gebunden bist.

 

Hoffe Du kommst so einen Schritt weiter

Beste Grüsse

Tintin67

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Danke @Tintin67 und @Henry !

 

Irgendwie ist man bei Roco offenbar böse auf sich selbst.

Nachdem man die GeoLine-Serie nun offenbar eingedampft hat, deren ausbleibender Erfolg aus meiner Sicht auf die halbherzige Sortiments-Umsetzung zurückzuführen ist, hat man bei RocoLine mit Bettung nicht nur den vorstehend beschriebenen Murks, sondern auch noch das "Abschnippeln" der Bettung nach Weichen.

Ich mag "Mätrix" eigentlich nicht, aber das ist beim Trix C-Gleis besser gelöst, auch wenn da wieder Elemente fehlen oder aus Umarbeitung vom Märklin Elementen angepasst werden müssen.

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