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Anleitung Oberleitung V6


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Eine gerade Schiene mit Fahrleitung überspannen

1. Lege eine neue Anlage mit drei Ebenen an.

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2. Füge ein beliebiges Gleis (hier ist es das Märklin C-Gleis 24188) in die Anlage auf der Ebene "Gleise" ein.

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2. Füge aus dem Set "Oberleitung Bausatz" ein Modell "Fahrleitung" ein und weise ihm die Ebene "Oberleitung" zu.

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3. Klicke im Eigenschaftsfenster der Fahrleitung auf "Pfad folgen" und anschließend auf das Gleis.

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4. Das Gleis ist jetzt mit einer Fahrleitung versehen.

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Fahrleitung im Zickzack verlegen

1. Platziere drei gerade Schienenstücke hintereinander.

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Die Schienen haben zwecks besserer Kenntlichkeit unterschiedliche Farben.

2. Platziere eine Fahrleitung und wähle im Eigenschaftsfenster die Variation "Fahrleitung links rechts".

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3. Wähle im Eigenschaftsfenster die Funktion "Pfad folgen".

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4. Platziere drei mal die Fahrleitung auf den Gleisen.

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5. Wähle für die mittlere Fahrleitung die Variation "Fahrleitung rechts links".

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Ausleger und Masten setzen

1. Zunächst werden die Ausleger gesetzt. Das gelbe Gleis ist heraus gezogen, weil die Einrastfunktion der Ausleger dann noch exakter funktioniert. 

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2. Für den ersten und den dritten Ausleger wählen wir die Variation "Ausleger kurz".

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3. Für den zweiten und den vierten Ausleger wählen wir die Variation "Ausleger lang".

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4. Die Streckenmasten rasten automatisch an den Auslegern an.

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So erhält man eine ordentlich verlegte Oberleitung in der Geraden.

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Edited by Roter Brummer
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Längenänderung bei der Fahrleitung

Bisher folgt die Fahrleitung genau der Gleisteilung. Manchmal müssen die Masten aber auch an anderer Stelle stehen.

1. Die mittlere Fahrleitung wird entfernt und im rechten Abschnitt für die Fahrleitung und den Ausleger die Variation getauscht. Der mittlere Ausleger samt Mast wird mittig am mittleren Gleis ausgerichtet.

563085718_AnleitungOberleitungV614.thumb.jpg.c0152a6052aa0d3a97a360afb0bf94fd.jpg

Bei ausgewählter Fahrleitung verfärbt sich das blaue Dreieck in ein grünes und zeigt damit die Bereitschaft zur Modifikation an. Nach Bestätigung wird das Dreieck zu einem Gizmo.

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2. Die linke Fahrleitung wird in Richtung der Y-Achse bis zum Ausleger verlängert. Es findet kein Einrasten statt. Man muss die Länge ungefähr treffen.

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3. Bei der rechten Fahrleitung wird genau so vorgegangen. Bei vorsichtigem Ziehen dockt die rechte Fahrleitung an die linke an. Die Lücke wird sauber geschlossen.

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Das Endergebnis sieht so aus:

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Hallo @Roter Brummer,

super Anleitungen mit den neuen Möglichkeiten! Funktioniert auch bei mir sauber

vor 19 Stunden schrieb Roter Brummer:

Das Endergebnis sieht so aus:

Allerdings wechselt bei mir nicht automatisch der Loktyp?? Was habe ich übersehen??

Spaß darf sein.

Gruß
Reinhard

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Fahrleitung im Bogen bei Modellbahn-Radien

Im Vergleich zur realen Bahn sind die Radien bei Modellbahnen ja viel zu klein. In der Realität würde da eventuell eine Straßenbahn noch so gerade durchpassen. Deshalb muss das Thema der Oberleitung in Kurven auf mehrere Beiträge aufgeteilt werden.

1. Wir gehen im Bogen zunächst genauso vor, wie bei den Geraden. Die Fahrleitung wird also mit "Pfad folgen" verlegt und die Ausleger, sowie die Masten gesetzt.

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Allerdings verläuft der Fahrdraht jetzt in einer Kurve. Das sieht man besonders gut in der technischen Ansicht.

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Das hellgraue ist das Gleis, rot der Fahrdraht und grün die Masten und Ausleger.

Man kann den Fahrdraht auch als passgenaue Sehne konstruieren. Wie das genau geht, wird im nächsten Beitrag beschrieben. Die technische Draufsicht zeigt schon, dass die Ablenkung des Fahrdrahts zur Mitte hin viel zu groß ist.

1789384533_AnleitungOberleitungV621.thumb.jpg.6c4f2d84dd2688fdeb1f2102b0b0e403.jpg

In der 3D-Ansicht sieht man dann auch, dass der Pantograph der Lok nicht mehr am Fahrdraht anliegt.

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2. Wir halbieren den Winkel für die Sehnenberechnung auf die Hälfte und fügen eine zweite Hochkette inklusiver Ausleger und Mast hinzu.

In der Draufsicht erkennt man, dass die Fahrleitung jetzt im Toleranzbereich ist.

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Die 3D-Ansicht präsentiert jetzt allerdings ein anderes Manko: Die Kettenwerke sind viel zu kurz und damit die Mastabstände viel zu klein.

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Das sieht auch nicht realistisch aus. Also stelle ich einfach folgende Faustregel auf:

Bei kleinen Modellbahn-Radien sieht eine Oberleitung, die der Mittelachse des Gleises folgt, besser aus. Bei vorbildgerechten großen Gleisradien wirkt eine polygonförmige Verlegung der Oberleitung besser.

Beides ist im Modellbahn Studio mit dem Bausatz für die Oberleitung möglich. 

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Vorschlag:
Wenn die Masten die Oberleitung zur Außenkante der Kurve ziehen anstatt zur Gleismitte, dann können die Sehnen etwas länger ausfallen.
Ich vermute, dass es auch in der Realität so gehandhabt wird.

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Genau das hab ich in meinem Beispiel mit den Auslegern so gemacht. Mast in Außenkurve = kurzer Ausleger.
Mast in Innenkurve = langer Ausleger. Das bringt in der Tat was. Geht schon mit dem jetzigen System.

Gruß

Lothar

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Im Beitrag oben wurde auf die Verwindung des Kettenwerks verzichtet, weil dabei Tragseil und Fahrseil nicht übereinander liegen. In diesem Fall kann man in der technischen Ansicht nicht mehr zweifelsfrei erkennen, wo genau das Fahrseil, und um dieses geht es hier, in Relation zur Gleisachse liegt.

Edited by Roter Brummer
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Polygonale Fahrleitung im Bogen bei vorbildorientierten Radien

Der kleinste vorkommende Radius auf der freien Strecke beträgt bei der realen Bahn 200 Meter.

1. Wir erzeugen mit dem 3D-Modelleditor ein Bogengleis mit einem Radius von 200 Metern (Maßstab 1:1) und mit einem Winkel von 32°.

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2. Das Gleis versehen wir mit einer Fahrleitung.

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Vorhergehende Proben haben ergeben, dass man beim gewählten Radius gut mit einer Teilung der Fahrleitung in Stücke mit einem Winkelmaß von 8° auskommt.

3. Im Modelleditor stellen wir einen Winkel von 8° für den Fahrdraht ein.

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Noch folgt der Fahrdraht wie im letzten Beitrag der Mittelachse des Gleises. Es gibt eine ganz praktische Internetseite, auf der man aus dem Radius und dem Winkelmaß eines Kreissegments die Sehne des Kreissegments errechnen lassen kann:

http://www.arndt-bruenner.de/mathe/scripts/kreissehnen.htm

Es gibt aber auch eine MBS-interne Möglichkeit. Der User @fzonk hat ein Tool erstellt, das genau denselben Dienst leistet:

4. In beiden Fällen geben wir den Radius (r) und das Winkelmaß (a) ein und erhalten sofort die Länge der Sehne (s), den wir mit Strg+c in die Zwischenablage kopieren.

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5. Wir öffnen die Fahrleitung im Modelleditor und tragen folgende Werte ein:

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Der erste und der dritte Wert geben bei einem Radius von 0,01 Metern einen Winkel von 4° (die Hälfte des ursprünglichen Winkels) an. Der zweite Wert beschreibt eine Gerade mit der zuvor errechneten Länge.

Ein Blick auf die technische Zeichnung zeigt, dass die Fahrdrahtlage so in Ordnung ist.

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Bei der realen Bahn sind an der Bogenaußenseite immer kurze Ausleger verbaut. Diese ziehen den Fahrdraht vom Bogenmittelpunkt weg und gewährleisten so eine entsprechende Stabilität.

6. Wir setzen zwei kurze Ausleger und Streckenmasten an die Außenseite des Bogens und ändern die Variation des Fahrdrahts auf "Fahrleitung rechts".

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7. Durch Anfügen weiterer Fahrleitungen. Ausleger und Masten vervollstöndigen wir den Bogen.

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An der Innenseite des Bogens kommen dann lange statt kurzer Ausleger hin. So zeigt die Neigung des kompletten Polygonzugs von oben nach unten betrachtet immer vom Kreismittelpunkt weg.

Edited by Roter Brummer
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