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AndKie

Schattenbahnhof, Gleiswendel

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Hallo Community,
ist jemand von euch in der Lage mir als "Neuling" in der Community zu erklären wie mit der Software einen Schattenbahnhof unter meine Anlage (myrail) positioniere der dann auch noch über ein Gleiswendel mit der darüber liegenden sichtbaren Teil, bzw. der Anlage verbunden wird, ich habe einiges versucht, komme aber nicht weiter??
Für Ideen wäre ich sehr dankbar.
gruß
Andreas

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Hallo Andreas,

ich bin zwar auch noch kein Profi in dem Programm, habe aber eins bereits gelernt. Nach unten bauen geht nicht.

Soll heissen, du musst erst den Schattenbahnhof und "den Rest" bauen und dann "den Rest" auf eine Höhe anheben, die es den Zügen erlaubt,

darunter durch zu fahren. Dann kannst Du eine weitere Platte einfügen und den Schattenbahnhof unsichtbar machen.

Wie gesagt, ich bin auch noch "Laie" in dem Programm, sollte es eine bessere Lösung geben, würde mich Diese auch interessiern.

Schönen Tag wünscht

astt

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Hallo Andreas,

astt hat Recht. Du kannst aber, wenn Du eine vorhandene Anlage weiter nutzen willst, diese komplett auf die nötige Höhe anheben. Erst alle Verknüpfungen lösen, und dann alles markieren und dann anheben. Zum Thema Gleiswendel - gebe mal in der Suche "Flexgleis biegen" ein. In dem Thema findest Du im 8. Beitrag einen Link. Auf der Webseite ist, unter anderem, sehr gut beschrieben, wie man eine Gleiswendel bauen kann.

Grüße aus Berlin

Frank

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Hallo,

anbei zwei Beispiele für eine "Gleiswendel" in einen "Schattenbahnhof" (siehe auch die obigen Bemerkungen von astt und Frank):

Im ersten Beispiel (Bilder 1 + 2) wird eine Bodenplatte verwendet, deren "0-Ebene" auf der Höhe des Schattenbahnhofs liegt (Gleishöhe "0" im Schattenbahnhof).

Schattenbahnhof_01.jpg

Die Gleiswendel führt von dort hinauf zur eigentlichen Anlagen-Ebene (im Beispiel Höhe "250"). Das Profil der Bodenplatte (ihre Oberfläche) wird auf diese Höhe angehoben (erkennbar an der dicken Seitenwand auf Bild 1). Die "Rampe" hinab zum Schattenbahnhof erhält man dann durch die Funktion "Gelände anpassen", angewendet auf die oberen Gleise der Gleiswendel. Danach "durchbrechen" die Gleise der Wendel das Anlagen-Profil (das Anlagen-Profil lässt sich nicht "durchlöchern" - der Zug muss also durch die Anlagen-Wand hindurch fahren).

Schattenbahnhof_02.jpg

Nachteil dieser Variante:
Die Gleise des Schattenbahnhofs sind nur sichtbar, wenn man die Bodenplatte "transparent" macht. Und nur dann können die Gleise des Schattenbahnhofs nachträglich modifiziert werden (neu bauen würde man ihn, bevor man die Gelände-Ebene "nach oben zieht"). Die Transparenz wirkt nur "von oben" durch die Landschafts-Oberfläche. Die seitlichen Abschlusswände der Anlage können nicht transparent gemacht werden.

Das zweite Anlagenbeispiel (3. Bild) besitzt 2 Bodenplatten, wobei die untere die Ebene des Schattenbahnhofs und die obere die Ebene des "sichtbaren" Teils der Anlage repräsentiert. Der Schattenbahnhof ist unterhalb der oberen Bodenplatte gut sichtbar. Darauf befindliche Objekte (Gleise und Fahrzeuge) können mit der Maus von der Seite unter der oberen Platte hindurch mühelos erreicht werden.

Schattenbahnhof_03.jpg

Zum Verschieben oder Neu-Platzieren von Objekten auf der unteren Bodenplatte muss allerdings  die "Automatische Höhenanpassung" in der oberen Menü-Button-Zeile des Programmfensters ausgeschaltet oder die obere Bodenplatte (möglicherweise mit allen darauf befindlichen Objekten - nicht zwingend notwendig, aber empfohlen) "beiseite" geschoben werden, da sonst die zu bewegenden Objekte der unteren Ebene hierbei auf die obere Ebene angehoben werden (vor dem Verschieben der Platte deren Koordinaten merken, damit sie nach Abschluss der Arbeiten auf der unteren Platte wieder in ihre ursprüngliche Position zurück geschoben werden kann).

Viele Grüße
BahnLand

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Hallo astt,
ich bin gerade dabei mir vor lauter Probieren die Finger zu brechen, alles was ich versuche geht anhand der Steigungen schief. Trotzdem Danke für deine Antwort.
Gruß
Andreas

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Hallo Bahnland,

Danke für die umfangreiche Erklärung, ich werde es probieren.

Gruß
Andreas

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Hallo Andreas.

Ich habe dein Projekt so verstanden, dass du es in der Realität planst? Dazu habe ich erst mal die Frage, ob schon Material (Schienen, Rollmaterial) vorhanden ist oder nicht. Was bei der Baugrösse H0 kaum zu realisieren ist, kann in der Baugrösse N bei einer Breite von nur 40cm aber einer Länge von 6Mtrn. !! eine durchaus respektable Anlage hergeben. Ich habe mal auf der Modellbaumesse in Köln vor einer Anlage gestanden, die etwa die gleichen Maße hatte. Sie war in Augenhöhe installiert und mit allen Details versehen, die man sich nur wünschte. War ein kollossales Erlebnis, wie in der Realität.

Eine Gleiswendel bei 40 cm Breite (Radius max. 174mm) ist in der Realität NICHT machbar. Keine (Modelllok würde da hinaufkommen. Selbst bei einer Kehrschleife würden die grossen Dampfloks unweigerlich entgleisen, da der Mindestradius unterschritten wird. Auch ist die Frage, wieviel Platz du im angrenzenden Flur zur Verfügung hast, nicht unerheblich.

Solltest du die Anlage allerdings nur virtuell planen, habe ich mal einen Versuch gestartet. Der Zug mit den Reisewagen verschwindet hinter dem Gebäude und kommt nach einiger Zeit, Lok voraus, wieder zum Vorschein. Sie hat dabei zwei Schattenbahnhöfe passiert. Sie fährt über die Anlage und verschwindet unten links im Tunnel. Da liegen noch zwei Schattenbahnhöfe.

Sollte Interesse deinerseits bestehen, bitte melden.

Test40.1.jpg Test40.2.jpg

Test40.5.jpg Test40.6.jpg

Tschö und gutgoon.....lobo

 

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Hallo Lobo,
auch dir erst mal herzlichen Dank für deine Antwort.
N-Bahnen sind für mich dann doch etwas zu klein, ich bin mit H0 aufgewachsen und komme nicht davon weg. TT kam aber zu spät und wäre durch aus überlegenswert. Meine Sammlung bezieht sich auf H0 und naja ich bleibe dabei.
Sechs Meter an der Wand entlang sind für H0 nicht viel, aber alles nach dem Motto, klein aber fein. Den Schattenbahnhof verfrachte ich exakt unter die Anlage und das Gleiswendel das ich pysikalisch schneller gebaut hätte als hier mit der Software geplant kommt in den Flur und wird nur an "Fahrtage" angebracht.
Mir macht das Gleiswendel in der Planungaphase mit dieser Software erhebliche Kopfzerbrechen.
An der Stelle eine Frage an die Runde:
Ist keiner hier in der Community  in der Lage Gleiswendel für jede Spurweite zu planen und  als Zusatzmodul der Community zur Verfügung zu stellen, wäre doch eine Idee, ein Gedanke, oder nicht.

gruß
Andreas

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An die Runde, an die Community:

Eine Frage an die Runde:
Ist keiner hier in der Community  in der Lage Gleiswendel für jede Spurweite zu planen und  als Zusatzmodul, vergleichbar einer Lok, oder Gleismaterial, was auch immer,  der Community zur Verfügung zu stellen, wäre doch eine Idee, ein Gedanke, oder nicht.

 

Gruß

Andreas

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Hallo Andeas,

ein Gleiswendel ist kein Modell, das man einfach so als Zusatzmodul für alle Spurweiten und Gleissysteme anfertigen kann. Bedenke bitte, das jeder Hersteller seine eigene Gleisgeometrie hat -  will sagen, es gibt viele Radien mit unterschiedlichsten Maßen. Das bedeutet weiter, das je größer ein Radius ist , sich die Steigung ändert also flacher wird, um eine gewisse (Mindest-) Durchfahrtshöhe zu erreichen. Ist der Radius zu klein, wird sie Steigung zu groß (wie Lobo schrieb).

Einen Einheitswendel kann es daher nicht geben. Ein Gleiswendel ist also immer an die baulichen Gegebenheiten angepaßt und somit ein Einzelstück.

Wenn ich Deine ursprüngliche Anlage betrachte, verstehe ich zwar was Du möchtest - aber so geht es geometrisch nicht. Wo soll die Abfahrt und wo die Auffahrt sein ? Weil Du bei den Schranken 2 auseinanderlaufende Gleise hast, um verschiedene Strecken anzudeuten,, benötigst Du eigentlich auch 2 Gleise im Gleiswendel.

Willst Du nur eine Rampe haben - also das Gleis mit Gegenverkehr befahren - muß die Bahnhofseinfahrt geändert werden. Hier ein kleines Handarbeits-Beispiel:

Myrail-wendel.jpg Wendel fertig

Ich habe einen Höhenunterschied von 20 cm angenommen (wie Du). Bei 3 Halbkreisen sind das in der Summe 3 x 66,7 mm Höhenunterschied. Es wird zuerst mit waagerechten und gruppierten Halbkreisen gebaut. Diese werden auf eine Zwischenhöhe geschoben. Die automatische Höhenanpassung sollte dabei deaktiviert sein

  • Halbkreis 1  mit 6 Gleisen je 30° ab Weiche bauen und dann gruppieren, Höhe Z = 0,0 mm eingeben
  • gruppierten Halbkreis1 kopieren , an Z = 0,0 mm zum Vollkreis anschließen und für Halbkreis 2 dann im Eigenschaftsfenster die Höhe mit Z = 66,7 mm eingeben,
  • gruppierten Halbkreis2 kopieren , an Z = 66,7 mm zum Vollkreis anschließen und für Halbkreis 3 dann im Eigenschaftsfenster die Höhe mit Z = 133,4 mm eingeben,

Wendelteile_1-3_waagerecht.jpg

Jetzt hat man die Höhenlage an festen Punkten eingestellt.

  • Gruppierung von Halbkreis 1 aufheben, Selektion belassen und Gleismodifikation "Anstellen" wählen und mit gedrückter Maustaste die Gleise an Halbkeis 2 nach oben ziehen.
  • Gruppierung von Halbkreis 2 aufheben, Selektion belassen und Gleismodifikation "Anstellen" wählen und mit gedrückter Maustaste die Gleise an Halbkeis 3 nach oben ziehen.
  • Wendelteil_3_angestellt.jpg Beispiel Anstellung mit Halbkreis 3
  • Gruppierung von Halbkreis 3 aufheben, Selektion belassen und Gleismodifikation "Anstellen" wählen und mit gedrückter Maustaste die Gleise an die Weiche nach oben ziehen.

Eine experimentelle Testanlage wurde eingestellt. Du kannst den Wendel in die Zwischenablage kopieren und in Deine Anlage einfügen.

Viele Grüße von

Henry

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Hallo Henry, hallo Andreas, hallo Eisenbahnfreunde.

Das Thema reizt einen "auch realen" Modellbauer wie mich ungemein. Vorinstallierte Gleiswendeln kann es aus Gründen der von Henry beschriebenen Gründe (viele Hersteller, viele Radien, viele besondere Gegebenheiten auf den unterschiedlichsten Anlagen) nun wirklich nicht geben, es sind den jeweiligen Verhältnissen angepasste Einzelkonstruktionen.

Henry, du hast,nach meinem dafürhalten, einen kleinen Denkfehler in deiner Konstruktion: Da die Anlage an einer Wand und nicht im Raum verläuft, kannst du deine Konstruktion nicht einfach mittig davorsetzen? Dann müsste Andreas nach dem Wanddurchbruch noch einen erklecklichen Teil der Flurwand wegstemmen, damit er (d)seine Gleiswendel installieren kann. Habe deshalb mal etwas konstruiert, wie es möglich sein KÖNNTE.

Habe vor vielen Jahren, als mein Sohn noch sehr klein war, eine "Babywickel- Vorrichtung" gebaut, die man nach erledigter Säuberung des lütten Hinterns hochklappen konnte.

Dieser Gedanke ist in meine Konstruktion eingeflossen und ist mit Sicherheit realisierbar. Hat jemand einen anderen Vorschlag, sollte er sich unbedingt melden.

Die Platten der eigentlichen Anlage haben in der Höhe ein lichtes Maß von 140mm. So hat man in der Gleiswendel eine Höhe von etwa 70 mm zur Verfügung, was ausreichend sein dürfte. Im Wanddurchbruch sollten die geraden Enden der Gleis e genau mit der Mauer im Flur abschliessen, da ein Bogen sonst wegen der "KLAPPE" nicht so leicht zu bewerkstelligen ist.

Seht euch alle mal die Bilder ab und gebt eure Urteile ab. Das Bild auf der "Klappenunterseite" ist von mir willkürlich gewählt. Natürlich kann da auch der berühmte"röhrende Hirsch oder Engel mit nacktem Po" :)versehen werden.:):)

Test40.7.jpg

 Test40.8.jpg Test40.9.jpg

Tschö und gutgoon......lobo

PS: der Wanddurchbruch muss in der Breite nur für zwei Gleise nebeneinander ausgestemmt werden.

 

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Hallo Henry,

 

ich sehe gerade du hast dir sehr viele Mühe gemacht, Danke dafür.
Ich habe mich meinerseits mal mit den Vorlagen die auch hier gepostet und verlinkt wurden beschäftigt, das allgemeine Problem das ich immer wieder hatte waren die gegeneinander verdrehten Gleise in diesem "Halbkreissystem", was habe ich als Lösung gemacht? Nun ich habe die "verbogenen " am Ansatz die einfach nicht zusammenpassen wollten gegen kurze Flexgleise ausgetauscht, dansch lief es einigermaßen, die virtuelle Lok läuft, wenn auch mit etwas Geholper darüber.

Gruß Andreas

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Hallo lobo1948

auch dir nochmals Danke für deine Antwort.
So ähnlich wie auf deinem Bild soll es bei mir aussehen.
Die Anlage die ich bauen möchte, hat auch einen Wanddurchbruch, allerdings mit nur 10cm Gasbeton, also absolut kein Problem, da säge ich den exakten Bedarf aus der Wand. Das Gleiswendel soll im Flur temporär stehen, also nur an "Fahrtagen" angebracht werden und den unter der Anlage befindlichen Schattenbahnhof bedienen.

Leider habe ich für den Gleiswendel in H0 nur max. 110cm X 110cm Platz und habe mich für Piko A Gleissystem entschieden, deshalb auch deren Gleissymetrie. Im Sichtbaren Bereich kommt Peco Code 75 zum Einsatz, ein adäquat wäre Tillig Elitegleis, da habe ich allerdings keine Erfahrung mit.
Also mein einziges Problem ist der Gleiswendel den aus dessen Maßen, Abstände und Höhe resultiert dann der Abstand des Schattenbahnhofes zur sichtbaren Anlage.

Gruß Andreas

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Hallo Lobo,

Deine "Baby-Klappe" zeigt wieder mal, daß Deine Einfälle schon vor Deiner "Bordmittelzeit" in der Praxis umsetzbar waren. (y) So kann man es durchaus lösen.

Bei der Gleiswendelkonstruktion habe ich mich an den Entwurf von Andreas gehalten, der die Lage des Wendels genauso vorgesehen hatte. Für H0 ist eine Durchfahrtshohe unter den Trassenbrettern von mindestens 10 cm  wegen der eventuell vorgesehenen Oberleitung erforderlich, sodaß der Schattenbahnhof hier 20 cm unter der Anlage zu liegen kommt. So hat man genug Luft, um auch von Hand in die untere Ebene eingreifen zu können.

Mir ging es in erster Linie darum, eine einfache Konstruktionsweise zu zeigen. In meiner Beispielanlage muß ich noch den Entwurf von Andreas entfernen, ich möchte mich ja nicht mit fremden Federn schmücken.

Wie wir sehen, ist und bleibt jeder Gleiswendel ein Einzelstück.

Herzliche Grüße von

Henry

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Hallo Andreas,

das Verdrehen der Gleise ist ein allgemeines Problem im MBS und auch im Vorläufer. Es tritt beim Anstellen der Gleise auf, wenn diese im Bogen verlegt werden. Ich kann nicht sagen, warum dies so ist - hat aber wohl mathematische Gründe, um eine allgemeingültige Formel für die Anstellung von Gleisen zu verwenden.

EASY hat sich früher mal an diesem Problem versucht, vielleicht kann er uns gelegentlich mit einem Programm über der Steuerschnittstelle helfen, um die Kurven in den Rampen "glatt zu bügeln".

Wenn Du mit Viertelkreisen baust, sind die Verdrehungen kleiner und erträglicher.

Viele Grüße von Henry

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Hallo Henry,
Danke für die Arbeit die du dir gemacht hast, ich denke es ist auch für viele andere in der Community interessant, denn sooo einfach war das alles nun wirklich nicht., vor allem steckt der Teufel bekanntlich im Detail.

gruß
Andreas

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Hallo Andreas und hallo Henry.

Die wirklichen Voraussetzungen für die Anlage waren mir gänzlich unbekannt und es war halt MEIN Vorschlag, es zu bewerkstelligen. Meine Frage nach der Baugrösse bezog sich in erster Linie nur darauf, ob schon Material vorhanden war oder nicht. Ich würde auch nicht die Baugrösse wechseln, wenn dies der Fall wäre. Ist ja auch eine Frage der Kosten und vollkommen verständlich bei Bejahung dabei zu bleiben.

Zur Gleiswendel kann ich aus Erfahrung nur sagen: Kurvenfahrt setzt die Haftreibung ziemlich  herab, weshalb die Steigung so flach als möglich gehalten werden sollte. Da nur 110 x 110 cm zur Verfügung stehen, die noch nicht einmal voll genutzt werden können wegen des grösseren Lichtraumprofiles bei Kurvenfahrt, MUSS man die Steigung der Gleiswendel so flach als möglich halten. Wenn sie nicht mit  Landschaft versehen werden sollte, reichen 70 mm vollkommen aus. . So kann man auch ein erkleckliches Sümmchen an handelsüblichen Oberleitungen sparen und sie sich in robuster Weise für wenig Geld selbst bauen. Dies gilt auch für den Schattenbahnhof. Man baut sich aus vielleicht schon vorhandenen Hölzern einige Galgen, nehme ein Flexgleis (gebraucht auf dem Flohmarkt) das der Länge nach durchtrennt wird und klebt sie einfach unter diese Galgen. In der Wendel kann man sie gleich ab dem Punkt, wo sie unter sich selbst verschwindet, ebenso verkleben und spart sogar noch die Galgen. Deshalb auch die 70 mm. Ausserdem kann man mittels Isolierschienenverbinder auch noch ganz einfach beliebige Trennstellen einbauen.

Bei dem von mir gezeigtem Vorschlag ist zwischen den Brettern für Anlage und Schattenbahnhof ein Platz von 140mm, was für auch ein "händisches" Eingreifen bei nur 400mm Breite mit Sicherheit genügt. Denn je grösser dieser Abstand, desto steiler die Wendel.

Ich hoffe, alles hat ein wenig zu dem Projekt von Andreas beigetragen und ich wünsche ihm viel Erfolg dafür.

Henry: um diesen vermaledeiten "Versatz" bei der Gleiswendel zu minimieren verfahre ich so: gewünschtes Gleisstück auf höchstens 5° minimieren, dann anfügen...anfügen..anfügen bis zum Vollkreis und anstellen. Dann bitte ins Cockpit der Lok setzen und......geniessen. Schon Bahnland schrieb: je mehr Gleisstücke, desto mehr Verteilung des Versatzes.

Tschö und gutgoon........lobo

 

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Hallo Henry,

Zitat

EASY hat sich früher mal an diesem Problem versucht, vielleicht kann er uns gelegentlich mit einem Programm über der Steuerschnittstelle helfen, um die Kurven in den Rampen "glatt zu bügeln".

... es ehrt mich zwar, daß Du mir das zutraust... aber dazu müßte es möglich sein, das Gleis in sich zu verdrehen... oder um Deinen Ausdruck zu benutzen "glatt zu bügeln" (... versuche mal aus Spaß an der Freude einen ausgeschnittenen Kreisring "anzustellen"...)

... so bleibt eigentlich nur die Verwendung von "kleinen" Segmenten...

Gruß

EASY 

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Hallo Henry,

ich habe das Gleiswendel nach deinen Vorgaben endlich selber konstruieren können, Danke!

mfg
Andreas

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