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Berlioz

Halt, geschwindigkeitsunabhängig

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Ja werde ich.. 

Diese diskussion bringt mich uf einen gedanken. Ich bin ja kein freund von stundenlangem tuefteln uum die letzte laus zu finden :), das ist ja wohl klar wenn man meine posts liest, haha. Ich suche immer eine prakmatische loesung, manchmal den holzhammer .. 

Hier waere der holzhammer folgendes:

1. Ein arretiertes Fahrzeug oder Lok

2. Ein arretierungskontakt.

In real gibt es ja auch lokbremsen die man feststellt und bloecke unter den raedern, sowie bremserwagen. Wenn eine lok oder wagen beim andocken sich nicht bewegt sondern arretiert ist, dann sollte das treibende fahrzeug auf 0 gehen. Das studio weiss das alles. Mit der EV ist das nicht zu machen. 

Und zweitens ein arretierungskontakt kein eingestellt sein auf ein fahrzeug anfang oder auch ende, dann wird ein wagen oder zug am ersten kontakt zu beginn eines wagens oder am ende des ersten wagens gestoppt. Das studio weiss alles und hat die moeglichkeiten, mehr als wir mit der EV. Damit laesst sich auf einfachste weise eine vielzahl von situationen loesen und es kommt nicht auf millionstel von bruchteilen an. Deine arbeit in allen ehren und das ist auch keinerlei kritik, im gegenteil. Aber du koenntest das mit den beiden funktionen oder auch nur einer wesentlich einfacher loesen. 

Es bleibt ein bischen restgeschwindigeit und das studio erzeugt einen kompletten stop, keine verzoegerung, punkt. Das ist die praezision die ich mir auch fuer ankoppeln von doppeltraktionen usw. wuenschen wurde. Die arretierung kann ich ja ueber einen gleiskontakt simulieren aber es bleibt immer noch die verarbeitungszeit was mit der taktung der EV zu tun hat. Der arretierungskontakt waere "native" im studio ohne zeitverlust. 

Liege ich falsch ? Eure gedanken dazu ? 

gruss

gmd

 

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Hi

Ich würde mir da nicht zu viele Gedanken machen.
So eine Bremsfunktion mit und ohne Andocken gehört ins MBS selber.
Hoffen wir mal auf die nächste Version.

Gruß
Thomas

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Ja  Thomas, das ist ja was ich geschrieben habe. Das MBS kann das am besten, es ist aber auch an den benutzern solche dinge zu diskutieren. Wenn einige die sich mit dem problem befasst haben zusammenkommen und sich auf ein vorgehen einigen koennen, dann ist es sicher einfacher fuer Neo solche aspekte zu beruecksichtigen. Ein einzelner wunsch ohne viel hintergrund waehre auch nicht das was mich bewegt viel gehinschmalz darauf zu verwenden. 

gruss

gmd

 

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Hallo,

das automatische Abbremsen von Fahrzeugen ist bereits konzeptioniert und implementiert, wird also definitiv Teil der nächsten Version V6 (die voraussichtlich wieder im Herbst erscheint). Dort übernimmt das Studio alle Funktionen, wenn Fahrzeuge an bestimmten Punkten automatisiert zum Stehen kommen sollen, z.B. vor Signalen oder beim sanften Ankuppeln.

Viele Grüße,

Neo

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40 minutes ago, Neo said:

Hallo,

das automatische Abbremsen von Fahrzeugen ist bereits konzeptioniert und implementiert, wird also definitiv Teil der nächsten Version V6 (die voraussichtlich wieder im Herbst erscheint). Dort übernimmt das Studio alle Funktionen, wenn Fahrzeuge an bestimmten Punkten automatisiert zum Stehen kommen sollen, z.B. vor Signalen oder beim sanften Ankuppeln.

Viele Grüße,

Neo

Prima, dann denk doch bitte auch an einen stop mit bremsen dass ein fahrzeug verriegelt werden kann, wenn du schon dabei bist. 

gruss

gmd

 

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vor 13 Stunden schrieb Berlioz:

Bei mir sehe ich da eine ganz schön große Laus.

Hallo Berlioz

Du hast recht: die Laus ist zu gross. Ich kann deine Beobachtungen bestätigen und meine den Grund dafür festgestellt zu haben:
Wenn in einem Ereignis die Verzögerung tatsächlich verändert wird, d.h. der Schieberegler Verzögerung bei der Lok ändert seine Position, dann hat die Lok anschliessend den Verzögerungswert des Schiebereglers und der ist auf eine Dezimalstelle genau. Nur wenn der Schieberegler nicht verändert wird, dann wird der berechnete genauere Wert genommen.
Beispiel:
Schieberregler steht auf 1.1, der neue berechnete Wert 0.619548..., Verzögerung wird im Ereignis neu gesetzt, Schieberegler geht auf 0.6, Lok hat Verzögerung 0.6
Schieberregler steht auf 0.6, der neue berechnete Wert 0.619548..., Verzögerung wird im Ereignis neu gesetzt, Schiebergler verändert sich nicht, Lok hat Verzögerung 0.619548...
Es nützt auch nichts, wenn du im selben Ereignis die Verzögerung zweimal änderst, der Schieberegler ändert sich erst nach dem Ereignis.
Du könntest das Problem lösen, indem du zwei Gleiskontakte hintereinander setzt, einen für die Berechnung und das erstmalige Setzen der Verzögerung (mit automatischem Verschieben des Schiebereglers) und den zweiten zum nochmaligen Setzen der Verzögerung. Vielleicht gibt es da etwas besseres?

Zum Konzept frage ich mich allerdings in diesem Zusammenhang, ob das Bremsen in Realität wirklich immer am selben Ort mit unterschiedlichen Verzögerungen stattfindet. Ich ging bisher immer davon aus, dass die Verzögerung eines Zuges eine Konstante (abhängig vom Bremsvermögen der Lok und dem Gewicht des Zuges) ist und nur der Zeitpunkt des Abbremsens je nach Geschwindigkeit variabel ist. Darum arbeite ich beim Bremsen mit einem Timer.
Bin gespannt, wie das in V6 umgesetzt wird.

Gruss
Draisine

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Draisine,

10 minutes ago, Draisine said:

 

Zum Konzept frage ich mich allerdings in diesem Zusammenhang, ob das Bremsen in Realität wirklich immer am selben Ort mit unterschiedlichen Verzögerungen stattfindet. Ich ging bisher immer davon aus, dass die Verzögerung eines Zuges eine Konstante (abhängig vom Bremsvermögen der Lok und dem Gewicht des Zuges) ist und nur der Zeitpunkt des Abbremsens je nach Geschwindigkeit variabel ist. Darum arbeite ich beim Bremsen mit einem Timer.
Bin gespannt, wie das in V6 umgesetzt wird.

 

Haben nicht alle zuege eine streckenbedingte Geschwindigkeit ? z.b. einfahrt in Bahnhof oder haltepunkt ? Ich bin immer davon ausgegangen dass die oertlichen gegebenheiten bestimmen, natuerlich im rahmen. Ein maechtig langer gueterzug mag andere gesetzte haben.

Ich gehe also davon aus dass die einfahrgeschwindigkeit gleich ist, bei unterschiedlichen zuglaengen aber auch die halteposition unterschiedlich sein kann. Da kommt dann die loesung von berlioz wieder zum tragen da es sicher nicht sinnvoll ist die gleise mit kontakten zu pflastern sondern den endpunkt ueber distanz festzulegen. Was ich damit sagen will, dass beim modellbau wahrscheinlich felxiblere loesungen gebracuht werden, da wahrscheinlich jeder eine gerigfuegig andere meinung hat. 

Ich bin auch gespannt wie Neo das sieht, bin aber auch gleichzeitig der meinung dass er nur eine bestimmte strategie implementieren kann (oder auch 2) und die benutzer mit 5 anderen anforderungen kommen. Das ist fuer mich der grund nach soliden "reproduzierbaren", "genauen" Grundfunktionen zu fordern, die jeder dann nach seinem gusto verwenden kann. Aggregierte funktion die nicht genau das tun was man will sind frustrierend, wenn man nicht die elementaren funktionen verwenden kann. Alle automatismen sind nicht gut wenn man sie nicht abschalten oder mit den gleichen grundelementen in variationen aufbauen kann. Das ist zumindest meine denke. 

Die anforderung hier waere also den schieberegler genauer machen zu koennen, mit einer "Feineinstellung". Oder einen speziellen fahrpult der den schieberegler ersetzt und die genauigkeit hat. Es gibt ja immer mehrere loesungen zu einem problem. 

gruss

gmd

  

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Hallo,

die Lösung im Studio unterscheidet sich nicht sonderlich von den bisher manuell implementierten Lösungen. Der Nutzer wird weiterhin per Schieberegler eine Bremsverzögerung konfigurieren, und das Studio stellt lediglich sicher, dass ein Fahrzeug entsprechend des berechneten Bremswegs rechtzeitig mit dem Bremsen beginnt. Prinzipbedingt wird es hier am Haltepunkt auch zu kleinen Abweichungen kommen, die aber mehr oder weniger vernachlässigbar sind.

Viele Grüße,

Neo

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vor 3 Stunden schrieb Draisine:

Beispiel:
Schieberregler steht auf 1.1, der neue berechnete Wert 0.619548..., Verzögerung wird im Ereignis neu gesetzt, Schieberegler geht auf 0.6, Lok hat Verzögerung 0.6
Schieberregler steht auf 0.6, der neue berechnete Wert 0.619548..., Verzögerung wird im Ereignis neu gesetzt, Schiebergler verändert sich nicht, Lok hat Verzögerung 0.619548...

Intern arbeitet MBS mit mehr Dezimalstellen. Wenn die Verzögerung über die grafische EV oder über Lua eingestellt wird, dann wird auch 0,619548 angenommen und exakt verarbeitet, auch wenn der Schieberegler 0,6 anzeigen sollte. Nur wenn man die Verzögerung über den Schieberegler einstellen will ist man an die Beschränkung auf Zehntel gebunden.

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vor 1 Stunde schrieb Timba:

Intern arbeitet MBS mit mehr Dezimalstellen. Wenn die Verzögerung über die grafische EV oder über Lua eingestellt wird, dann wird auch 0,619548 angenommen und exakt verarbeitet, auch wenn der Schieberegler 0,6 anzeigen sollte. Nur wenn man die Verzögerung über den Schieberegler einstellen will ist man an die Beschränkung auf Zehntel gebunden.

Durch meine intensiven Tests mit der Anlage von Berlioz komme ich da leider zu einem anderen Befund. Wenn in der grafischen EV die Eigenschaft Verzögerung einer Lok gesetzt wird, verschiebt sich der Schieberegler, wenn er nicht schon auf der entsprechenden Position steht und ein allfälliger interner Wert wird nicht berücksichtigt.

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vor 17 Minuten schrieb Draisine:

Durch meine intensiven Tests mit der Anlage von Berlioz komme ich da leider zu einem anderen Befund.

Ich bezog mich auf eine Äußerung, die der Betreiber/Entwickler hier vor einiger Zeit machte. Meine eigenen Tests bestätigten das. Zu deinen intensiven Tests kann ich ja nichts sagen, da ich nicht dabei war. Lassen wir's einfach dabei.

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Testreihe

Drei parallele gleich lange Strecken. Drei identische Loks.

Alle drei werden mit einer Ist-Geschwindigkeit von 140 km/h gestartet. Unterschied: Lok1 erhält per EV Verzögerungswert 2,2, Lok3 erhält 2,3 und die mittlere Lok2 erhält 2,2473.

beispiel1.jpg.b9313a5572ab42e1fab39cecfe953b48.jpg

Alle drei Loks werden an derselben Stelle per Gleiskontakt zum Bremsen gebracht.

beispiel2.jpg.040f2c1bfa552747b483c84a7594a5fc.jpg

Ergebnis: Alle drei Loks haben einen unterschiedlichen Bremsweg gemäß der eingestellten Verzögerung.

beispiel3.jpg.ac25436cced92237a59fea2a4f67b07d.jpg

Der Schieberegler der mittleren Lok (Lok2) steht natürlich auf 2,3. Weil mehr als eine Nachkommastelle dort nicht darstellbar ist.

beispiel4.jpg.96b49e2171d33016c8ed78f87fe6c1e3.jpg

Gerechnet wird aber intern mit allen Nachkommastellen, wie das obige "Zielfoto" beweist.

Was immer bei deinen Tests zu deiner Annahme führte, es muss etwas anderes sein als die Nachkommastellen, denn die werden 100% berücksichtigt.

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Schönen Tag

Schießt ihr da jetzt nicht ein wenig übers Ziel hinaus??  Ich dachte das ist ein MODELBAHN Studio und keine Automatitations Symulation. Erstens schaut euch mal an wie es rummst wenn Wagons über einen Ablaufberg zusammengestellt werden ! Warum da der Kuppler ( das ist der Herr der die Haken dann einhängt) wohl wartet bis das Gleis gesperrt ist. Bei den den Amis gehts gar nicht ohne Ruck weil sonst die Klauenkupplung nicht arretiert. und jeder der Modelleisenbahn spielt weis das keine Kupplung ohne kleinen Ruck einkuppelt.

Das zb aber die EV absolut keiner, weder elektronischen noch bzw digitalen Wahrheit enspricht, weil das wahrscheinlich zu kompliziert für viele würde ( mit Relais oder Schaltbausteinen arbeiten müssen) stört mich persohnlich viel mehr. Aber ich hab damit umgehen gelernt. Oder das ich Brems und Anfahrverzögerung nicht wie die Geschwindikeit in Zahlen angeben kann. ( die beiden virtuellen Schieberegler rauben mir regelmässig den Nerv) Oder zb das die Funktion Anheben nicht genaus so gestaltet ist wie Flexgleis biegen, sondern ich 5 kurze Gleistücke aneinande basteln muss um einen runden Übergang zu bekommen, das sich Weichen zb nicht anheben lassen sondern per Drehng in x y Achse angepasst werden müssen. Obwohl ich mit Neo öffters nicht einer Meinung bin, bin ich mir aber sicher das er für die angeführten Mängel ( entschuldige mir ist kein anders Wort eingefallen gg) Gründe beim programmieren hatte, es einfach nicht machbar war. Neo macht sicher was möglich ist aber alles geht halt nicht immer Leute.

MfG hans

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Hallo Hans,

du hast meine volle Zustimmung was die Automation betrifft. Zu viel davon würde den "Spielspaß" verderben, das ist auch meine Überzeugung. Und den "Rumms" beim Ankuppeln gibt es bei mir auch. Das muss sein. (y) Der Grund, warum ich mich mit Verzögerung, Bremswegen und derlei Dingen auseinander gesetzt habe ist, dass die Züge im Bahnhof (oder auch auf der Strecke, wenn ein Blocksignal zu ist) ein halbwegs realistisches Bremsmanöver hinlegen. An der Stelle ist der "Rumms" nämlich nicht gewollt, das siehst du hoffentlich genauso.

Gruß Timba

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vor 39 Minuten schrieb Timba:

Hallo Hans,

du hast meine volle Zustimmung was die Automation betrifft. Zu viel davon würde den "Spielspaß" verderben, das ist auch meine Überzeugung. Und den "Rumms" beim

Hallo Timba

Mach ich mir relativ einfach. Jede Lok bekommt die selben Parameter bei beschleunigung ( wobei beschleunigung gar nicht so wichtig ist) und bremsen. damit man jetzt die verschiedenen Geschwindigkeiten kompensiert vorher eine Verzögerungsstrecke wo alle Loks auf die selbe Geschwindigkeit gebracht werden. Alles im Rahmen natürlich aber auf einer ICE strecke  wird auch kein Nebenbahnzüglein mit 60kmh unterwegs sein. aber von 80-120kmh funkt das gut. Sind die Unterschiede V max zu gross muß man evetuell zwei Kontakte in der Verzögerungstrecke setzten.  Auserdem hat jeder Bahnhof eine vorgegeben max Einfahrtsgeschwindigkeit in der Realität, den kein ICE nagelt mit 240 duch den Bahnhof.

Aber nur so zum Spass, sieh mal bei wie vielen Anlagen das Signal auf grün springt und schön hüpf die Lok los. kommt mir vor wie beim Beschleunigungrennen. ich bau da eine 4sek verzögerung ein das sieht viel realistischer aus

MfG hans

 

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Hallo Hans,

dieses Bremsschema nutzen viele hier, das habe ich schon mitbekommen. Als ich mit MBS anfing habe ich das auch so gemacht. Aber gefallen hat mir das nie so richtig. Mit V4 ging's aber nicht anders. Durch V5 und die hinzugekommenen Möglichkeiten war das anders. Nun kann man jeden Zug, egal mit welcher Geschwindigkeit er angekesselt kommt, gleichförmig bis zur gewünschten Geschwindigkeit abbremsen. Gefällt mir eben besser. Nur - um auf den vorigen Post zurückzukommen - das alleine sehe ich noch nicht als eine Form von "Automatismus" an. Da bleibt immer noch genug Arbeit für den Anlagenbauer, damit das auch so funzt wie es soll.

Bezüglich Einfahrtgeschwindigkeit: Ist mir klar und alle Züge, also auch die ohne Halt durchfahrenden, werden vorm Bahnhof auf eine zulässige Geschwindigkeit runtergebremst, gleichförmig und relativ punktgenau zum Einfahrsignal.

vor einer Stunde schrieb pfjoh:

Aber nur so zum Spass, sieh mal bei wie vielen Anlagen das Signal auf grün springt und schön hüpf die Lok los. kommt mir vor wie beim Beschleunigungrennen. ich bau da eine 4sek verzögerung ein das sieht viel realistischer aus

Jepp. Auch da bin ich 200% bei dir. Anfahren mit gewisser Verzögerung ist unabdingbar.

Gruß Timba

 

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vor 5 Stunden schrieb Timba:

Was immer bei deinen Tests zu deiner Annahme führte, es muss etwas anderes sein als die Nachkommastellen, denn die werden 100% berücksichtigt.

Hallo Timba

Du hast natürlich recht und ich habe wohl zu wenig intensiv getestet. Vielen Dank für deine Richtigstellung.
Es scheint, dass ab und zu, unter mir unbekannten Bedingungen ein punktgenaues Anhalten nicht möglich ist. Jedenfalls nicht in der Anlage von Berlioz.
In meinen Anlagen stellte ich dieses Verhalten bisher noch nicht fest, aber ich benutze ja auch ein anderes Bremsverfahren.
Die Resultate meiner Versuche mit der Anlage von Berlioz waren offensichtlich rein zufällig so, dass sie mich dazu verführten den Schieberegler zu verdächtigen.
Hiermit entschuldige ich mich bei ihm (dem Schieberegler) und bei Euch für den Unsinn.

Ich geh in Sack und Asche
Draisine

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vor 1 Minute schrieb Draisine:

Hiermit entschuldige ich mich bei ihm (dem Schieberegler) und bei Euch für den Unsinn.

Ach Quatsch, ist doch kein Ding. Wenn man einen Sachverhalt überprüfen will sollte man zunächst alle begleitenden Faktoren eliminieren. Also in diesem Fall nur Brett, Gleis, Gleiskontakt und Lok. Wenn es da funzt und auf einer Anlage nicht, dann ist schon mal klar, dass es andere Gründe haben muss. Dann kann man nach dem Ausschlussverfahren sich rantasten und wenn man viel Glück hat findet man den Übeltäter vielleicht. Aber eins ist sicher: Irgendeinen Grund muss es haben, denn nichts geschieht ohne Grund. ;)

Gruß Timba

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Hallo @Berlioz

 

Am 16.4.2020 um 00:15 schrieb Berlioz:

Leider ergeben sich Ungenauigkeiten, und eine negative Beschleunigung unter 0,1 wird von der EV nicht übernommen.

das habe ich übrigens seinerzeit auch festgestellt. Dabei muss man sich allerdings auch eingestehen, dass eine Verzögerung von unter 0,1 ziemlich bekloppt ist, oder? :D Ich meine, wenn du ein kleines Oval hast und bremst eine ca. 140 kmh fahrende Lok mit dieser Verzögerung, dann dreht die ja noch 50 Runden bis die irgendwann mal steht.

Spaß beiseite, bei mir habe ich das folgendermaßen gelöst. Vielleicht ist das ja auch eine Idee für dich.

Vor jedem Streckenblocksignal ist in genau definiertem ausreichend weitem Abstand ein Gleiskontakt, der das Bremsmanöver bei rotem Signal auslöst. Dabei wird zunächst unterschieden, ob die Geschwindigkeit >=150 oder <150 ist. Bei genau 150 kommt die Lok mit meiner Standardverzögerung von 2,6 genau am Signal zum Halten. Ist sie schneller, wird eine entsprechend stärkere Verzögerung berechnet und eingestellt. Ist sie aber langsamer, wird stattdessen eine Zeitverzögerung errechnet, sodass die Lok zwar mit Standardverzögerung bremst, aber halt x Sekunden später. Das funktioniert tadellos und ich komme nie in die Bredouille, mit zu kleinen Verzögerungen bremsen zu müssen. Im Bereich Verzögerung>2 wirst du auch weniger Probleme mit Schwankungen haben.

Am 16.4.2020 um 00:15 schrieb Berlioz:

Der an die Lok gesendete Wert und der zurückgelesene unterscheiden sich mitunter im Millionstel-Bereich.

Wenn ich in Excel den Cosinus von 90° berechne, dann kommt nicht 0, wie es eigentlich richtig wäre, sondern 6,12574x10hoch-17, also irgendwas im Trillionstel Bereich. Das heißt, Computer und ihre Programme stoßen auch irgendwann an ihre Grenzen, obwohl sie schon auf sehr viele Nachkommastellen genau rechnen. Dass eine Abweichung im Millionstelbereich deinem Vorhaben im Weg steht, kann ich irgendwie nicht recht glauben.

Gruß Timba

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vor 5 Stunden schrieb Timba:

Wenn ich in Excel den Cosinus von 90° berechne, dann kommt nicht 0, wie es eigentlich richtig wäre, sondern 6,12574x10hoch-17, also irgendwas im Trillionstel Bereich.

Hi ihr beiden

Ich denke die Erklärung hierfür liegt in dem Umstand das Excel im original mit Radiants "denkt" und falls in der Germanen Version scheinbar in Graden "gedacht" wird, haben die Gates'chen knechte da vermutlich schlicht noch eine umrechnungsschleife dran gehängt, anstatt den teil für die nitpicking Germans :P neu und nur in Graden zu schreiben.

Cheers

Tom

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vor 1 Stunde schrieb metallix:

Ich denke die Erklärung hierfür liegt in dem Umstand das Excel im original mit Radiants "denkt"

Nicht nur Excel. Alles was Computerkram heißt denkt in Radiant, auch Lua. Und den Lua-Erfindern kann man keine Nähe zu Microsoft oder den Amerikanern andichten. Es wird gute Gründe dafür geben.

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Moin,

nun die nächste Umsetzung der Geschwindigkeits unabhängigen Verzögerung:

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Hab nur einige Tests gefahren, aber nach 4 Stunden Umgraben und Wurzelentfernung der ehem. Eiben - die neu gepflanzten Heidelbeeren werden es mir hoffentlich in Form von Größe und Geschmackt der Frucht danken - sucht mein Körper die Waagerechte.

In dieser Studie ist die Verzögerung mit 1,2 m/s2 festgelegt. Die unterschiedliche Abbremsung, bzw. deren Beginn erfolgt über einen Timer / Ausführungsverzögerung.

Grundidee: Der Bremsweg wird in Halteweg und Timerweg - ähnlich des Reaktionswegs - unterteilt.

Unter 30 km/h wird es wieder etwas ungenau, lässt sich aber bei Nachfolgeereignissen ausgleichen. Max. Einfahrgeschwindigkeit liegt bei ca. 80 km/h, lässt sich aber bei längeren Bahnsteigen über die festgelegte Verzögerung einstellen. Aber ich gehe mal davon aus, dass ein Zug, der mit über 80 km/h vom Fdl "hereingewunken" wird, ohne Halt durchfährt.

Viele Grüße, Berlioz

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Hallo EV-Expädde,

diese kleine Versuchsanlage ist ja nur zum Testen für meine große Anlage "Unter Dampf", also z.B. welche Var. sollte ich der Lok mitgeben, damit die EV alle Zugumsetzungen bearbeiten kann. Leider kann ich hier nicht testen, ob die EV eine solche Bremsbearbeitung als Schlagwort verkraften würde. Also: Je mehr Züge, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass die Bremsberechnung von 2 Zügen gleichzeitig ausgelöst wird. Fliegt mir dann die EV, die Gleise, die Loks, etc. um die Ohren?

Mir ist klar, dass die EV für diese Berechnung nur einen Bruchteil einer Sekunde benötigt, aber...

Viele Grüße, Berlioz

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kein aber... trotzdem sollte man den Code und den Prozess optimieren.
Ob Du da die beste Lösung gefunden hast, weiß ich nicht.

Gruß
Thomas

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vor 41 Minuten schrieb Berlioz:

Also: Je mehr Züge, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass die Bremsberechnung von 2 Zügen gleichzeitig ausgelöst wird. Fliegt mir dann die EV, die Gleise, die Loks, etc. um die Ohren?

Keine Sorge. Dass zwei Züge so gleichzeitig die Bremsberechnung auslösen ist so gut wie ausgeschlossen. Da gewinnst du eher im Lotto, denke ich. Aber selbst wenn, werden die beiden Berechnungen hintereinander ausgeführt. FIFO = First In First Out. Da bin ich mir absolut sicher. Sollte ich mich dennoch irren, wird sich Neo sicher dazu äußern.

Gruß Timba

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