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Skalierbare Gleise??


lobo1948
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Hallo Neo.

Bald ist Weihnachten und ich habe auch mal einen Wunsch: scalierbare Gleise. Alles im MST lässt sich beliebig in der Grösse verändern (einschl. Rollmaterial), nur keine Gleise. Ich möchte natürlich nicht, das die Normgleise der verschiedenen Hersteller zu scalieren sind, sondern nur ein gebogenes, ein gerades und ein Flexgleis, sowie eine Links.- und eine Rechtsweiche, sozusagen eine Sonderedition. Mehr nicht. Wie gehabt sollten Winkel, Länge und Radius den Bedürfnissen angepasst werden können. Oder ist das ein grösseres Problem??

Tschö und gutgoon......lobo.

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Hallo Lobo,

wenn  ich Dich richtig verstanden habe, meinst Du wohl eine skalierbare Spur, d.h. die Einstellbarkeiit beliebiger Spurweiten (z.B. zwischen H0 und N oder kleiner als Z). Das könnte ich theoretisch auch bei meiner in Spur Z realisierten Gotthard-Anlage für die Realisierung der Meter-spurigen Schöllenenbahn in Göschenen gebrauchen (Modell-Spur "Zm"). Allerdings habe ich dort noch zwei zusätzliche Probleme, weswegen ich die Schöllenenbahn nicht einbauen werde: Die fehlenden Fahrzeuge und das leidige Platzproblem, weil die Landschaft ja eigentlich im Maßstab 1:500 verkleinert ist und sich daher alles sowieso drängt.

Man könnte sich dann natürlich überlegen, auch den "Eisenbahn-Teil" der Anlage auf den Maßstab 1:500 zu reduzieren. Aber dagegen spricht dann wieder die Raster-Auflösung der Bodenplatten, deren Untergrenze bei 1 cm liegt. Diese Untergrenze ist bereits bei Spur Z "grenzwertig" und würde bei kleineren Spurweiten die Landschaft noch klötzchenhafter (vor Allem bei Bahndämmen in der Diagonalen) erscheinen lassen.

Viele Grüße
BahnLand

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Hallo Lobo,

auch wenn es bisher kein großes Thema war, aber skalierbare Gleise stehen bei mir bereits auf der ToDo-Liste, denn diese werden für die Straßen mit integrierten Gleisen benötigt. Technisch handelt es sich um kein größeres Problem, es geht eher um die Implikationen, die ein skaliertes Gleis mit sich bringt. Ist z.B. ein H0-Gleis, welches um den Faktor 0,5 skaliert wird, weiterhin ein H0 oder eher ein N-Gleis? Immerhin kann man die Spurweite ja auch im Gleiseditor angeben, und die Spurweite wird ja auch beim Einfügen von Objekten aus dem Online-Katalog berücksichtigt. Es gibt also einige Stellen die überprüft werden müssen, ob benutzerdefinierte Gleisskalierungen nicht zu konzeptionellen Problemen führen.

Viele Grüße,

Neo

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Hallo Neo.

Meiner Meining nach können  die konzeptionellen Bedenken nicht zum Tragen kommen. Schon jetzt ist es so, dass ich die Spurweite und den Hersteller in den Voreinstellungen des MST eingebe und mit diesen meine Anlage erstelle. Nehme ich jetzt z.B. ein Märklingleis und scaliere es auf Spur N (was ja schon jetzt möglich ist), ist es kein Märklin mehr, denn diese Fa. stellt keine N-Gleise her?? Oder als N- Bahner (Fleischmann) scaliere ich auf Z- Spur herunter ist es kein Fleischmann mehr, denn diese Fa. stellt keine Z- Gleise her?? Oder was ist wenn ich einen bestimmten Winkel bei gebogenen Gleisen eingebe, der aber lt. Katalog garnicht angeboten wird??

Ich möchte damit nur sagen, das das Konzept trotzdem stimmig ist, denn alle Gleise aller Hersteller befinden sich im "Original" im Katalog des MST. Das Editieren der Gleise wird vom Benutzer ganz bewusst vorgenommen und so sollte es ihm auch klar sein, was er da "fabriziert".

Aus allen diesen Gründen war mein Vorschlag die "Sonderausgabe" von einigen wenigen Gleisen??

Tschö und gutgoon......lobo

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Hallo,

ist es nicht so, dass man eigentlich nur einen skalierbaren Gleisquerschnitt benötigt?

Denn meiner Meinung nach ist die Gleisgeometrie (gerades Gleis, gebogenes Gleis, Flexgleis, Weiche, Drehscheibe usw.) von der Gleisskalierung (Spur H0, N, Z, ...) völlig getrennt. Dies sieht man insbesondere daran, dass sich die Gleisgeometrie (Länge, Radius, Kreuzungs- oder Abzweigwinkel) nicht ändern, wenn man ein Gleisstück von einer Spurweite in eine andere "konvertiert".

Und damit wären wir, wenn das "allgemein skalierbare Gleis" verfügbar ist, nach meiner Einschätzung auch gar nicht mehr so weit von der Verwendbarkeit verschiedenster Querschnitte im Gleiseditor anstelle des bisher fest vorgegebenen Gleisquerschnitts entfernt.

Viele Grüße
BahnLand

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Hallo,

ich möchte dazu mal noch meinen Gedanken der Differenzierung mit einbringen.

Für mich gibt es einen Unterschied, was man eigentlich tun möchte.

1) Eine "exotische" Spurweite realisieren

2) Etwas mit Gleiseigenschaften haben, bei dem ich frei über die Geometrie entscheiden kann (z.B. Straße mit Gleiseigenschaften)

3) Ein "Leitgleis" mit dem ich etwas definiert "fahren" lassen kann (z.B. ein Schiff auf einem See)

... und da sehe ich etwas das Problem der "eierlegenden Wollmilchsau"...

1) wäre ein Gleis so wie es ist, nur eben frei skalierbar.

2) wäre für mich schon mehr, daß die Gleiseigenschaften einem Modell zugeordnet werden können ( eine "freie" Parametrierung der Gleisgeometrie hat für mich zu viele Variablen)

3) hier würde nach meiner Meinung ein "Fahrdraht" mit Gleiseigenschaften genügen (z.B. in der Größe der Oberleitung -> würde das "Verstecken" sehr erleichtern und müßte z.B. unter einer Straße nicht extra einer anderen Spurweite zugeordnet werden -> "Automatische Gleisskalierung" eines Rollmaterials könnte erhalten bleiben).1 x Gerade, 1 x Bogen, 1 x Weiche(n) mit freier Parametrierung wie die jetzigen Gleise (und vielleicht noch einer Texturzuordnung damit auch "unsichtbar" weiterhin möglich ist).

... so weit mal meine Meinung zu diesem Thema.

Gruß

EASY

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Hallo Leute,

ich erkenne hier überhaupt kein Problem in irgendwelcher Art. Wenn ich ein H0 Gleis auf z-B. 0.2 skaliere ist es sicherlich kein H0-Gleis mehr, sonder ein individuell erstelltes Etwas nach meiner Konzeption.Deshalb sind Überlegungen ob nun Radius, Winkel und Länge eher einem vorgegebenen H0 oder N Gleis näher kommen, auch nicht von Bedeutumg.

Möchte ein User nur eine virtuelle Anlage erstellen, muss er die vom Modellbau vorgebenen Spurweiten auch nicht verwenden, da er die im MBS erstellte Anlage ja nicht als Grundlage zum realen Modellbau verwenden wird und somit ist es doch vollkommen egal, in welchem Maßstab er diese erstellt.
Also sind vorgegeben Radien und Winkel des gelisteten Spurmaterials so oder so nicht mehr relevant.

Will ein User mittels MBS eine z.B. Märklin- reale Anlage entwickeln, hat er doch jetzt schon alle im MBS vorgegebene Möglichkeiten, er muss diese nur nicht verändern.

Hier nunmehr separates Gleismaterial für freie Skalierung einzubringen, was soll dies bringen, wenn ich mittels Gleisediitor mein Gleismaterial schon jetzt individuell erstellen kann, außer den bisher festgeschriebenen Spurweiten.

Gruß Seehund

Apropo, ich arbeite momentan an einer neuen Version von Köln HBf mit Betriebshof, Hohenzollernbrücke und Bhf Köln-Deutz  Da dies maßstabsgercht auf einer Bodenplatte zu groß würde, habe ich micht für 1/5 von H0 entschlossen und baue deshalb das erforderliche Gleismaterial selbst.
(Bitte jetzt nicht posten: nimm doch mehrere Bodenplatten. Es werden 16 Km LIVE mit Umgebung und mehrere Bodenpaltten ergeben auch keine bessere FPS)

 

 

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Hallo,

wie bereits erwähnt, die frei-skalierbaren Gleise werden kommen, ich sehe hier ebenfalls keine Probleme, wenn der User eine "benutzerdefinierte Spurweite" verwendet. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass die Umstellung nicht trivial wird, da bisher Gleise nicht skalierbar waren und für die Skalierbarkeit alle Stellen im Code untersucht werden müssen, ob diese mit beliebig skalierten Gleisen zurechtkommen. Da Gleise im 3D-Modellbahn Studio ein elementarer Bestandteil sind werde ich hier nichts überstürzen, aber mit einem der nächsten Updates werden die frei-skalierbaren Gleise sicher eingebaut.

Viele Grüße,

Neo

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Hallo zusammen,

wenn ich Neo in #3 richtig verstanden habe, möchte er folgendes:

wenn wir ein beliebiges Straßenstück im Original-Maßstab H0 mit integrierten Gleisen benutzen, sind die Gleise genau auf die Maße des Straßenteiles bemessen. Mochte man nun aus irgendwelchen Gründen eine schmalere und damit auch kürzere Straße z.B. mit Faktor 0,8 oder für einem anderen Spurmaßstab (1,0,TT,N,Z) erstellen, werden die darin enthaltenen Gleise zur Zeit nicht verändert. Radien und Längen sind weiterhin im Originalmaß vorhanden und passen nun nicht mehr auf die skalierte Straße. Hier wäre es nötig, jedes Maß für jedes Gleis mit dem Skalierungsfaktor umzurechnen, damit die Gleise wieder zum skalierten Straßenstück passen.

Neo möchte nun beim Skalieren der Straßen-Gruppe sowohl Straße und Gleise gleichzeitig im selben Maß skalieren, was ich für die beste Methode halte. Umrechnungen sind dann nicht nötig, weil es dann automatisch paßt.

Viele Grüße von

Henry

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Hallo Henry,

korrekt, für mich sind die skalierbaren Gleise die Voraussetzung für Straßen mit integrierten Gleisen, die für alle Spurweiten gleichermaßen funktionieren und nur einmal konstruiert werden müssen.

Viele Grüße,

Neo

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Hallo Neo und Henry,

dann gibt es nach meinem Verständnis zwei Varianten von "Gleisskalierung": Eine Größen-Skalierung, wie Henry sie beschrieben hat, die also nicht nur den Gleisquerschnitt, sondern auch deren Dimensionierung skaliert, und eine Spurweiten-Skalierung, die sich nur auf den Gleisquerschnitt, nicht aber auf die geometrischen Maße des Gleises auswirkt.

Dass ersteres für die Skalierung vom "Gleis-unterstützten" 3D-Objekten (wie Straßenelementen) notwendig ist, leuchtet ein. Doch sollte hierbei die bereits heute durch den Wechsel der Spurweite im Gleiseditor (zumindest in den gängigen Spurweiten) mögliche Spurweiten-Skalierung nicht verloren gehen. Denn es wurde ja in diesem Forum schon einmal praktiziert, dass eine H0-Anlage bei gleichbleibenden Anlagen-Abmessungen in eine TT-Anlage umgewandelt wurde, um bei gleichem Gleisplan mehr Platz für das Gleis-Umfeld zu schaffen. Dies wäre sonst nur noch durch eine komplette Neu-Verlegung der Gleise möglich.

Hieraus ergäbe sich für mich sogar der Wunsch, dass man die Umwandlung von Gleisen in eine andere Spurweite, die heute nur für jedes Gleis separat vorgenommen werden kann, zukünftig auch für Gruppen von Gleisen mir einer Aktion zulässt. Wenn ich nämlich meine Gotthard-Anlage in Spur Z - wie von Seehund für seine Köln-Anlage angekündigt - ebenfalls im Maßstab 1:500 realisieren wollte (um die Stauchungen bei 1:220-Gleisanlagen in einer 1:500-Landschaft zu vermeiden, müsste ich heute jedes einzelne Gleisstück in die zukünftig wohl mögliche Spurweite 1:500 umwandeln (herunterskalieren - wohlgemerkt bei unveränderten geometrischen Abmessungen), was ich mir bei über 1000 Einzel-Gleisstücken ganz gewiss nicht antun werde.

Viele Grüße
BahnLand

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  • 7 months later...

Hallo Bahnland,

es gibt tatsächlich die 2 von Dir beschriebenen Varianten der Gleisskalierung. Dabei würde ich die Spurweitenanpassung als ergänzenden (sekundären) Schritt zur (primären) Größenanpassung - aber als eigenständig und unabhängig nutzbares Schmankerl - betrachten.

Die Größenanpassung kommt immer dann zum Tragen, wenn ein 3D-Objekt (z.B.Straße) mit einem Gleis als Metaobjekt gruppiert wurde. Gleise haben zur Zeit die Eigenschaft, daß sie sich nur in einem konstanten Maßstab in der Spurweite skalieren lassen, während 3D-Objekte durch manuelle Eingabe eines Skalierungsfaktors variabel veränderbar sind. In diesem Fall muß zuerst die Geometrie des Gleises an das zugehörige Modell maßlich angepaßt werden.

Im Nachhinnein kann - wenn gewünscht - die Spurweite angepaßt werden.

Soweit für jetzt (Fußball naht),

viele Grüße von Henry

 

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