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Krananfrage


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Moin,

obwohl es schon jede Menge toller Kräne gibt, finde ich keinen für mein Szenario. Kleiner Bahnhof für Holzumschlag, mitten im Wald, Epoche II. Das Ladegut wird entweder nicht hoch genug über die Rungen der Waggons gehoben oder die Kräne sind einfach zu modern oder zu groß. Hier mal ein Bild:

Holzbahnhof.thumb.jpg.7da86694fa7b9198c516cbf8bcf32fdf.jpg

Wie wurde dies denn so ca.1920 gelöst? So ein mobiler Auto-Container-Kran in alt, oder wie? Vielleicht hat ja diesbezüglich jemand eine Idee.

Gruß, Berlioz

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Hallo an alle,

Im einfachsten Falle : Pferdegespann. Und ob die Fahrzeuge hierzulande um die 1920er Jahre schon Reifen mit Profil besaßen ( wie oben im Bild), kann ich nicht sagen. Ich weiß nur, viele Lkw`s fuhren damals mit Vollgummireifen (Profil?) mit Felgen aus Holz. Ob es da schon solche Kräne gab für den Holzumschlag? In großen Häfen könnte dies der Fall gewesen sein. ..... Ok.

Gruß Karl 

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Hallo Hans, hallo Brummi,

Ihr habt da ja tolle Sachen ausgegraben. Den Derrickkran kannte ich noch gar nicht. Den kann ich mir so mitten im Wald gut vorstellen, vielleicht sogar in Holzstamm-Bauweise, wenn dann das Eigengewicht nicht zu hoch ist. Der Lkw mit dem Kran auf der Ladefläche, ist das eine Art Vorgänger von dem mobilen Containerkran, den wir in moderner Variante schon im MBS haben, aber leider ohne Kranfunktion, oder war der Kran drehbar? Von den Fuchs-Modellen finde ich persönlich den D1 und den F500 toll. Wobei der D1 eine Zugmaschine benötigt. Den würde ich dann doch eher an einem Ort stehen lassen und wie beim Derrickkran den Zug etappenweise vorbei schieben. Beim F500 könnte ich mir sogar ein duales Radsystem zum Befahren von Gleisen vorstellen. Ich weiß nicht, ab wann es sowas gab.

Obwohl - der D1 mit Eisenrädern - schön im Schlamm - mit ausgeblendeter Wellblech-Fahrerkabine - jetzt noch die Regenfunktion des MBS aktivieren...

spätestens hier würde mein PC mir 'nen Vogel zeigen und den Bildschirm einfrieren

Ich kann mich einfach nicht entscheiden. Außerdem weiß ich nicht, welche Modelle sich für die Kranfunktion eignen würden. Und es gibt natürlich auch noch einen Gleisanschluss am Sägewerk, wo die Holzstapel wieder entladen werden müssen...grins.

Gruß Berlioz

Edited by Berlioz
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Hallo Karl,

die Epochengenauigkeit ist ein großes Thema und schwer in den Griff zu bekommen. Das Thema meiner Anlage lautet: Unter Dampf, aber dies legt ja nicht zwingend das Jahrzehnt fest. Auf der Anlage könnte Dir auch eine V36 oder E44 begegnen, vielleicht sogar eine V200. Ob z.B. letztere jemals neben einer Henschel BR61 im Bahnhof gestanden hat - wer weiß? Aber selbstverständlich gibt es keine Container, BR 103 oder Eurofirma-Waggons.

Gruß Berlioz

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Hallo Berlioz,

um gotteswillen, ich möchte keine "künstlerische Freiheit" abwürgen. Aber stell dir mal z.B. die Forstwege zur damaligen Zeit bildlich vor: keiner der Hauptforstwege war irgendwie befestigt (so die Nebenwege erst recht nicht), soll heißen: ein Kran - keine 5Meter weit, eingesackt -oder schon umgekippt, weil in den Baumkronen hängengeblieben-! Was heutzutage vollautomatisch mit Maschinen erledigt wird, mußte damals per " Handarbeit " erledigt werden und zum Langholzziehen mussten eben diese Pferdegespanne ran...... richtige Knochenarbeit eben.... Ich merke ich komme da in die Schiene Schulmeister, will und möchte es auch nicht.........so zum Überdenken.

Gruß Karl

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Hey Berlioz

Warum versucht du nicht fluessigkeiten zu transportieren?:D

Ich koennte mir vorstellen das die jungs damals auch schon schlau und faul waren. Deshalb koennte es auch sein das die staemme mit elefanten;) oda halt pferden auf rampen, leicht erhoeht ueber den wagen (rungen?) gezogen worden waren. Zum beladen konnte man dann mit hilswerkzeugen die staemme quasi in die wagen rollen lassen.

Cheers

Tom

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Schönen Morgen

Also ob eine Br 61 neben einer V 200 gestanden hat ist fraglich, da es ja nur 2 für den Henschel Wehmann Zug gebaut wurden. und sie bei der DRG eingesetzt war und anch dem WW2 siehe:

Die Lokomotive 61 002 verblieb zunächst in Dresden und wurde im Personenzugverkehr nach Bad Schandau eingesetzt. Seit ungefähr 1950 wurde sie in der Relation Leipzig – Berlin (zunächst Anhalter Bahnhof, nach dessen Schließung Lichtenberg bzw. Ostbahnhof) vor Schnellzügen (u. a. D 29) eingesetzt. Als Einzelstück war sie für den laufenden Betrieb problematisch. Für die Versuchs- und Entwicklungsstelle für Maschinenwirtschaft (VES-M unter Max Baumberg) war sie jedoch als Versuchsmaschine für Geschwindigkeiten über 160 km/h interessant. Sie wurde 1961 von der Deutschen Reichsbahn im RAW Meiningen zur Schnellfahr-Versuchslokomotive mit Schlepptender und der Betriebsnummer 18 201 umgebaut. Mit einem Neubaukessel, den Außenzylindern der Hochdrucklok H 45 024 sowie einem neuen geschweißten Innenzylinder (die ursprünglichen Zylinder waren für einen Dampfdruck von 20 bar ausgelegt und hatten dementsprechend einen für die 16 bar des neuen Kessels zu kleinen Durchmesser) und der Laufachse der H 45 024 erreichte sie Geschwindigkeiten bis zu 180 km/h.

Im Jahr 2002 wurde die 18 201 im jetzigen Dampflokwerk Meiningen komplett überholt und befand sich danach im Eigentum der Dampf-Plus GmbH von Christian Goldschagg und Axel Zwingenberger.

Am 14. August 2019 wurde die 18 201 wegen Geschäftsaufgabe der Dampf-Plus GmbH an die WFL GmbH & Co. KG, Potsdam verkauft.[1]

Die Lokomotive 61 001 befand sich bei Kriegsende in der britischen Zone und wurde dem Bahnbetriebswerk Hannover zugeteilt. Zwischen Juli 1945 und März 1946 legte sie rund 40.000 Kilometer vor Personenzügen zurück. 1947 fand eine Hauptuntersuchung statt, und am 23. Oktober 1948 wurde die Lok in Bebra stationiert, wo sie bis Mai 1949 regelmäßig in Betrieb war. Nach einer Pause erbrachte sie ab November 1950 wieder Laufleistungen von 3.000 bis 10.000 Kilometern im Monat. Am 2. November 1951 wurde die Lok bei einem Unfall in Münster stark beschädigt, worauf sie am 14. November 1952 ausgemustert und 1957 verschrottet wurde.

Wikipedia weis alles ggg

Interessant ist was draus wurde siehe

https://de.wikipedia.org/wiki/DR_18_201

Also ist das nicht mal als Museumsedtition möglich . Leider.

MfG Hans

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Hallo Hans,

also wenn die 61 002 bis 1960 im Regelverkehr eingesetzt wurde, kann sie theoretisch im Bahnhof neben einer V 200 gestanden haben, zumindest in einem der Grenzbahnhöfe. Ich würde die Grenzanlagen dann einfach mal weglassen.

vor 6 Stunden schrieb pfjoh:

Also ist das nicht mal als Museumsedtition möglich . Leider.

Das ist doch aber das Schöne an Modellbahnen, Träume werden Wirklichkeit, etc.

Hallo Karl,

das Langholzziehen mit Pferden ist mir durchaus bekannt. Könnte mir vorstellen, dass das bei kleinen privaten Wäldchen heute auch noch so gehandhabt wird.

Hallo Goetz, hallo Tom,

super Sache, aber die Umsetzung über die EV?

Gruß, Berlioz

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vor einer Stunde schrieb Berlioz:

dass das bei kleinen privaten Wäldchen heute auch noch so gehandhabt wird.

Da gab's gestern gerade einen Bericht. Nicht nur bei kleinen privaten Wäldchen. Schweres Gerät preßt den Waldboden ein und macht dabei die dortige Mikrobiologie im wahrsten Sinne des Wortes platt. Ferner müssen viel größere Schneisen für den Abtransport geschlagen werden. Die Kaltblütler haben da wieder einen Zukunftsjob. Das kommt wieder!

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vor 39 Minuten schrieb Berlioz:

Hallo Andy,

das find ich gut! Äh, Kaltblüter, sind das die mit den Fellbuscheln an den Knöcheln? Die sind wohl zum Aufwärmen.

Gruß, Berlioz

Was aber nicht bedeutet dass sie nach dem Aufwärmen dann zu Warmblütern oder gar zu Vollblütern werden. :D

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Das fand ich bei Westernfilmen schon immer komisch, wenn die mit ihren Planwagen über die Steppe jagden. Waren für diesen Dienst nicht eher die Kaltblüter gefragt? Die ziehen bestimmt auch 2 Wagen...aber rennen?

Rein nach dem Gewicht zu urteilen, dürfte ein Pferd so einige Maß vertragen. Du bekommst nur das zu saufen, was Du auch ziehen kannst!...oder so ähnlich.

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Ach, ja, weiter oben gab es einen Link zu einem Bild mit Dampflok und 2 Tendern. War das für weite Strecken üblich und gab es da eine Verbindung (Schläusche, Kohlerutschen, etc.) zwischen den Tendern, oder mussten die - wenn nötig - rangiert werden?

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Ich bin immer noch am probieren mit dem Holztransport. Hab mal eine Planierraupe ausprobiert. Weil immer noch Sommer ist, wollte ich dem Fahrer etwas frische Luft gönnen. Hab alle Fenster und Türen geöffnet und auch das Dach ausgeblendet.

Dach1.thumb.jpg.cef866dfce244f43a5fea942812f9391.jpg

Wenn ich aus dem Bild etwas rauszoome ist das Dach wieder da.

Dach2.thumb.jpg.d702fb496ce3d247ddf1558364ebe67a.jpg

Is ja egal, dann lass ich das Dach drauf, aber komisch is das schon.

Gruß, Berlioz

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Hallo Berlioz,

Das Dach lässt sich nur Ausblenden, damit der User das Fahrpersonal leichter Positionieren kann! Nicht, um daraus ein Cabrio zu machen.

Wenn ich mal ganz viel Zeit und Langeweile habe, kann mal über Variationen ganz ohne Führerhaus nachdenken. Die gab es.Ohne Dach nicht.

Grüße aus Füssen

fmkberlin

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Hallo  Berlioz,

vor 2 Stunden schrieb Berlioz:

Ach, ja, weiter oben gab es einen Link zu einem Bild mit Dampflok und 2 Tendern. War das für weite Strecken üblich und gab es da eine Verbindung (Schläusche, Kohlerutschen, etc.) zwischen den Tendern, oder mussten die - wenn nötig - rangiert werden?

ich habe im Internet zwei Seiten über die Zudatztender bei den Dampfloks gefunden:

https://stummiforum.de/viewtopic.php?t=81733
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=679197:

Die Zusatztender gibt es es erst seit ein paar Jahren, um Dampfsonderzüge auch ohne die nicht mehr vorhandene Infrastruktur (z.B. Wasserkräne) über längere Distanzen fahren zu können. Die Zusatztender können nicht mit den normalen Tendern getauscht werden, sondern werden über normale Zug- und Stoßvorrichtungen (Zughaken und Puffer) an die Lok mit ihrem eigenen Schlepptender angehängt.

Zur Zeit des Regel-Dampfbetriebs, als es noch in jedem größeren Bahnhof Wasserkräne gab, wurden Zusatztender in Deutschland nicht benötigt.

Viele Grüße
BahnLand

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