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BahnLand

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Hallo zusammen,

Am 26.4.2016 um 20:00 schrieb Roter Brummer:

Was mir aber nicht gefallen will, ist die Signalausleuchtung direkt im Taster. Abgesehen davon, dass es nicht besonders vorbildgerecht zu sein scheint, finde ich das so etwas unübersichtlich.

endlich habe ich es geschafft, mir eine Alternative zu der in obiger Bemerkung angesprochenen Signalausleuchtung zu überlegen. Hierbei bin ich zu dem Schluss gelangt, dass die Anordnung, wie sie Brummi bei seinen Signalbausteinen vorgemacht hat, doch die vernünftigste ist. Allerdings bleibt bei mir der Signalanzeige-Baustein trotzdem ein separates Bauteil, das auf dem Gleisbildstellpult an beliebiger Stelle und mit beliebiger Ausrichtung platziert werden kann.

GBS-Signalanzeige Tag.jpg

Im obigen Bild habe ich den alten Vorschlag (ganz rechts) dem neuen Vorschlag (links daneben ) gegenüber gestellt. Ein gewisse Ähnlichkeit mit Brummi's Signal unmittelbar dahinter kann nicht geleugnet werden (jedoch befindet sich das Signal in der Schweiz normalerweise links vom Gleis). Den violetten Button für das Sperrgleis habe ich jedoch beibehalten. Er dient der expliziten Zuweisung einer höheren Abfahr-Priorität über das Gleisbildstellpult und beeinflusst damit indirekt auch das Signal-Verhalten. Noch weiter links habe ich die diagonale Ausrichtung von Gleis und Signalanzeige dargestellt. Die Dicke des Signalbausteins ist so gewählt, dass er auf dieselbe Ebene (Bodenplatte) wie die restlichen Gleisbild-Bausteine aufgesetzt werden kann. Er ragt über die Gleisbild-Bausteine gerade so weit heraus, dass seine Oberfläche mit dem Signalbild nach dem Zusammenfügen mit den Gleisbild-Bausteinen gut erkennbar bleibt (siehe das Beispiel ganz links).

Alle Signallampen-Positionen sind mit mehreren Farben bestückt, so ist es möglich, neben den deutschen Signalbildern Hp0, Hp1 und Hp2 auch sämtliche Fahrbegriffe des schweizerischen Signalsystems  darzustellen. Die einzelnen Signalbilder sind in ihrer Reihenfolge so angeordnet, dass sie beim Verbinden mit einem entsprechenden Hauptsignal automatisch immer die richtige Signal-Stellung anzeigen. Die möglichen Signalbilder sind im Vordergrund des obigen Bildes aufgereiht. Das untere Bild zeigt dieselbe Darstellung im Nacht-Modus.

GBS-Signalanzeige Nacht.jpg

Im nachfolgenden Bild des Gleisbildstellpults Göschenen wird die Änderung erst richtig deutlich, wenn man das Bild 18 aus diesem Beitrag von oben für einen direkten Vergleich heranzieht.

GBS-Stellpult Göschenen.jpg

Um die Signalschaltung und die Gleisbelegung (durch die nicht zu den Weichenpfad-Anzeigen gehörenden gelben Striche in den Gleisbild-Bausteinen dargestellt) dynamisch zu veranschaulichen, habe ich die für den Abstellbahnhof-Süd bereits fertiggestellte Ereignissteuerung um den Anschluss des zugehörigen Gleisbildstellpults erweitert und vom Ablauf einen kleinen Film gedreht.

Da die Ereignissteuerung für die restliche Anlage noch "im Bau" ist, habe ich den Ausgang und den Eingang des Abstellbahnhofs mit einer später wieder abzubauenden "Verbindungskurve" verbunden. D.h. jeder ausfahrende Zug kehrt nach einer kurzen Streckenfahrt wieder in den Abstellbahnhof zurück. Damit der Ablauf nicht zu "langatmig" wird, habe ich ihn im "Zeitraffer" (doppelte Abspiel-Geschwindigkeit) dargestellt. Also bitte nicht wundern, wenn die Züge "über die Gleise fliegen". Ich hoffe, dass hiermit die "Funktionweise" der von mir für jeden "Bahnhof" geplanten Gleisbild-Stellpulte leicht verständlich wird. Über die violetten Buttons kann man hierbei - wie bereits erwähnt - in die Priorität der Zugstarts händisch eingreifen. Über die gelben Fahrweg-Buttons soll im geplanten schaltbaren Handbetrieb auch die händische Einstellung fertiger Fahrstraßen möglich sein.

Der neue Sihgnalanzeige-Baustein ist wie die anderen Gleisbild-Elemente vorerst weiterhin im Test-Ordner des Online-Katalogs abgelegt, wodurch es keiner expliziten Freigabe durch Neo bedarf. Ich werde jedoch zu gegebener Zeit versuchen, die Bausteine in den "residenten" Teil des Online-Katalogs zu verschieben. Da ich sie mit der Verwendung auf der Gotthard-Anlage "dauerhaft" im Online-Katalog abgelegt haben möchte.

Viele Grüße
BahnLand

Edited by BahnLand

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Hallo zusammen,

ich habe das Gleisbildstellpult nun um eine Gleis-Besetzt-Anzeige erweitert. Damit ich nicht viele Worte darüber verlieren muss, anbei wieder ein kleines Video.

Nur soviel kurz zur Erläuterung:

Die unbeleuchteten Strecken sind frei. Die gelben Linien kennzeichnen einen "belegten" (reservierten) Blockabschnitt. Die roten Linien zeigen an, wo sich gerade ein Zug befindet ("Gleis-Besetzt-Anzeige"). Die Anzeige ist nicht maßstäblich. D.h. die Länge des angezeigten Zuges variiert in Abhängigkeit vom Streckenabschnitt, in dem er sich gerade befindet. Der Grund hierfür ist, dass die einzelnen Striche unterschiedlich lange Gleisabschnitte repräsentieren. 

Durch die eingeschaltete Tag+Nacht-Steuerung kann man nun die Anzeige des Gleisbildstellpults in allen Beleuchtungsvarianten "begutachten".

In der Ereignissteuerung für den hier gezeigten Abstellbahnhof Süd habe ich für die Zugsteuerung selbst 405 Ereignisse mit insgesamt 1708 Aktionen definiert. Für die Steuerung des Gleisbildstellpults und die Gleis-Besetzt-Anzeige kommen noch einmal 580 Ereignis-Definitionen mit 1463 Aktionen hinzu. Zusammen mit der "Erfassung" der Zug-Lokalisierungen im Initialisierungsbaustein habe ich somit für den Abstellbahnhof Süd 1089 Ereignis-Definitionen mit zusammen 3369 Aktionen "verbraten". Noch ausstehend sind der (inzwischen zu Hälfte fertige) Abstellbahnhof Nord, die Bahnhöfe Göschenen, Wassen, Gurtnellen, Amsteg-Silenen und Erstfeld sowie die Streckenblock-Abschnitte mit 3 Gleiswechseln dazwischen. Es gibt also noch ziemlich viel zu tun.

Ich habe zwar die Ereignis-Definitionen ziemlich oft kopiert. Dennoch mussten alle Definitionen zum Austausch der betrachteten Objekte in den Dialogfenstern der Ereignisverwaltung einzeln angepasst werden, wobei jede Gleisauswahl aufgrund der Menge der auf der Anlage enthaltenen Gleisstücke mit 7 Sekunden Wartezeit "geahndet" wurde.

Hier hätte ich mir von der von Neo einmal angedeuteten Scriptsprache oder zumindest der Möglichkeit, die exportierten EV-Daten nach einer möglichen (eventuell prozeduralen) Modifikation außerhalb wieder in das Modellbahn-Studio einzulesen, einiges Optimierungspotenzial versprochen. 

Nun denn - es wird noch eine Weile dauern, bis die Automatik-Steuerung mit händischer Eingriffsmöglichkeit für die Gotthard-Anlage abgeschlossen sein wird.

Viele Grüße
BahnLand

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hallo bahnland, sieht klasse aus besonders der nachteffekt....gefällt mir(y)...nuuur da bin ich noch ganz meilenweit entfernt davon:(...gruß schlagerfuzzi

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Hallo BahnLand,

alle ACHTUNG (y), da ein Fehler in der Programmierung und ich würde die Krise kriegen. Mächtig gewaltige Arbeit von Dir.

Gruß fex

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Hallo zusammen,

vielen Dank für die netten Kommentare und die "Gefällt mir"-Klicks.

Was die Komplexität der EV anbelangt, ist mir der "Trace" (ich glaube von EASY) eine große Hilfe.

Viele Grüße
BahnLand

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Hallo Bahnland,

eine Frage zu den vielen Ereignissen: Wird die Anlage durch die vielen Ereignisse und Aktionen langsamer? Ich denke "da geht in der EV ganz schön die Post ab".

Gruß
Wolfgang

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Hallo Bahnland,

bzgl. Handling der EV sprichst Du mir aus der Seele.

VGaÖ

Vermanus

 

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Hallo Wolfgang und Neo,

vor 5 Stunden schrieb wopitir:

Wird die Anlage durch die vielen Ereignisse und Aktionen langsamer?

aufgrund dieser Frage habe ich gerade ein paar Tests durchgeführt.

Hierbei habe ich 2 Kamera-Richtungen ausgemessen, da es bei meiner Anlage einen großen Unterschied macht, ob die Kamera entlang der kompletten Anlage ausgerichtet ist (und damit fast alle Modelle bearbeitet werden müssen), oder in umgekehrter Richtung nur das eine Ende der Anlage betrachtet (es sind dann weit weniger Modelle zu bearbeiten). Dass im Falle des Blicks entlang der gesamten Anlage fast alle Modelle der Anlage bearbeitet werden, liegt einfach daran, dass die Grafik-Software nicht unterscheidet, ob ein im Blickfeld des Kamera-Fensters befindliches Objekt tatsächlich sichtbar ist oder von anderen (näher an der Kamera befindlichen) Objekten verdeckt wird. Das Objekt wird also in jedem Fall von der Grafik-Software und der Grafikkarte bearbeitet, wenn es innerhalb des Kamera-Blickwinkels angesiedelt ist.

Meine beiden Kameras blicken immer auf den Abstellbahnof Süd im Vordergrund. Kamera (A) ist nach "Norden" ausgerichtet, sodass sie fast die ganze Anlage talwärts bis Erstfeld erfasst. Kamera (B) blickt südwärts auf den Abstellbahnhof und erfasst damit auch den Bahnhof Göschenen "hinter dem Berg", aber nicht die weiter nördlich gelegenen Anlagen-Teile.

Ich habe die Tests sowohl mit Gleisbildstellpult (aktuelle Arbeits-Anlage) als auch ohne Gleisbildstellpult (die zuletzt veröffentlichte Anlage aus dem Online-Katalog) durchgeführt, wobei ich zum Vergleich sowohl die alte Version 3.0.3.0 des Modellbahn-Studios als auch die neue Beta-Version 3.0.8.0 verwendet habe.

Hier nun die Ergebnisse:

Kamera A, alte MBS-Version
ohne Gleisbildstellpult:  6-7 FPS (hauptsächlich 7)
mit Gleisbildstellpult:  4-7 FPS (hauptsächlich 7)

Kamera A, neue MBS-Version
ohne Gleisbildstellpult:  4,6-5,0 FPS (hauptsächlich 5)
mit Gleisbildstellpult:  2,7-5,4 FPS (hauptsächlich 5)

Kamera B, alte MBS-Version 3.0.3.0
ohne Gleisbildstellpult:  8-10 FPS (hauptsächlich um 9)
mit Gleisbildstellpult:  4-10 FPS (hauptsächlich um 9)

Kamera B, neue MBS-Version
ohne Gleisbildstellpult:  4,9-6,7 FPS (hauptsächlich um 5,9)
mit Gleisbildstellpult:  3,2-7,4 FPS (hauptsächlich um 6,9)

Hierbei verhält sich die alte MBS-Version "wie erwartet", indem die "Bedienung" des Gleisbildstellpults mithilfe der vielen Ereignisdefinitionen die Performance zumindest etwas drückt. Bei der neuen MBS-Version ist es überraschenderweise genau umgekehrt: Von gelegentlichen Ausreißern nach unten und oben abgesehen, wird durch die zusätzliche Bedienung des Gleisbildstellpults die Performance insgesamt erhöht, was ich nicht erklären kann.

Negativ fällt jedoch auf, dass die Performance insgesamt mit der neuen Beta-Version im Vergleich zur alten Version deutlich abgefallen ist.

@Neo:
Kann es sein, dass durch die Unterstützung von DirectX 11 die DirectX-9-Variante nun nicht mehr optimal bedient wird und deshalb ältere PCs das Nachsehen haben?

@Wolfgang:
Nun zurück zu Deiner Frage: Wie Du an den obigen Messergebnissen siehst, kann ich diese Frage nicht eindeutig beantworten. Fest steht eigentlich nur, dass sich eine zusätzliche Belastung der Grafik-Engine und der Grafik-Karte nur durch die "Mosaiksteine" des Gleisbildstellpults ergeben kann. Die Größe der Ereignisverwaltung (also die Anzahl der zu verarbeitenden Ereignis-Definitionen) dürfte bezüglich der Grafik-Bearbeitung keine Rolle spielen und sollte daher nur die "Ereignis-Maschine" des Modellbahn-Studios, und damit die CPU zusätzlich belasten. 

Viele Grüße
BahnLand

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Hallo BahnLand,

vor 53 Minuten schrieb BahnLand:

Kann es sein, dass durch die Unterstützung von DirectX 11 die DirectX-9-Variante nun nicht mehr optimal bedient wird und deshalb ältere PCs das Nachsehen haben?

in meinen Tests konnte ich das nicht bestätigen, auch wenn ich nur ein paar Grafikkarten testen konnte. Deine Gotthard-Anlage aus dem Katalog ist bei mir etwa 15% schneller durch DirectX 11. Welche Grafikkarte besitzt du?

Viele Grüße,

Neo

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vor 13 Minuten schrieb Neo:

Welche Grafikkarte besitzt du?

Hallo Neo,

ATI Mobility Radeon HD 4650

Viele Grüße
BahnLand

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Hallo,

laut Datenblatt unterstützt sie Direct3D 10.1, sollte also ebenfalls von der neuen Direct3D 11 Schnittstelle profitieren (diese verwendet immer die höchste unterstützte DirectX-Version).

Um festzustellen, ob die Änderungen auf deinem System einen negativen Einfluss haben, müsstest du ein paar verschiedene Anlagen testen, die wenn möglich in einem FPS-Bereich von 30 bis 60 liegen.

Viele Grüße,

Neo

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Hallo Bahnland,

danke für deine Tests. So wie es nach deinen Tests aussieht macht die Menge der Ereignisse in der Ev "den Kohl nicht fett", will sagen in diese Richtung brauchen wir uns keine Gedanken machen.

Gruß
Wolfgang

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Hallo Neo,

ich habe nun 5 verschiedene Anlagen von mir mit unterschiedlichen FPS-Zahlen, die alle im Online-Katalog öffentlich zur Verfügung stehen, getestet.
Hier die Ergebnisse (alte Version = 3.0.3.0, neue Version = 3.0.8.0, vertikale Synchronisation ausgeschaltet):

18-Zug-Anlage (Standard-Kamera Vollansicht):   alte Version: 15-21 FPS,  neue Version: 11,3-13,0 FPS
Achterbahn (Hubschrauber-Kamera):   alte Version: 88-130 FPS,  neue Version: 76-130 FPS
Auto-Bahn (Betrieb) (Standard-Kamera unverändert):   alte Version: 30-31 FPS,  neue Version: 13,4-17,9 FPS
Automatik-Steuerung 05B (Standard-Kamera Vollansicht):    alte Version: 57-73 FPS,  neue Version: 37,2-48,1 FPS
Ablaufberg (Standard-Kamera Vollansicht):   alte Version: 69-109 FPS,  neue Version: 66,3-81,6 FPS

Wie man hier sieht, schneidet auf meinem PC die neue Version durchweg schlechter ab.
Bei hohen PS-Zahlen ist die Diskrepanz weniger gravierend als bei niedrigen FPS-Zahlen.
Die neue Version scheint also zumindest dann, wenn die Grafikkarte DirectX 11 nicht unterstützt, deutlich schneller "in die Knie" zu gehen.

Viele Grüße
BahnLand
 

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Hallo Gemeinde,

ich habe das Element "GBS2 Ausleuchtung" für die Gleisbildbausteine des Gleisbildstellpults nochmals überarbeitet.  In der nachfolgenden Abbildung ist links unten das alte Beleuchtungselement (im deaktivierten Zustand) zu sehen, bei dem die "Maske" dazu dienen sollte, es auf einem Gleisbildbaustein positioniert auch dann mit der Maus auswählen zu können, wenn keine Beleuchtung aktiviert ist. Nun wollte ich aber dieses Beleuchtungselement auch als Ergänzung für die Gleisbildbausteine von Brummi anbieten, sodass hiermit bereits erstellte Gleisbildstellpulte nachträglich mit einer "Ausleuchtung" ausgestattet werden können. Legt man hier das (alte) Beleuchtungselement beispielsweise über einen Brücken- oder Signalbaustein, werden wesentliche Darstellungselemente des Bausteins durch die Maske des Beleuchtungselements überdeckt.  

51 Übersicht 1.jpg

Bei dem neuen Element "GBS2 Ausleuchtung" habe ich nun die Maske entfernt und zeige stattdessen im Zustand 0 "schwarz" (bedeutet "keine Ausleuchtung") einen mittig angeordneten schwarzen Punkt an (siehe in der linken Spalte die zweite Position von unten. Über einem Gleisbild mit enthaltenem geradem Gleisstrang wird dieser Punkt "unsichtbar" (siehe in der linken Spalte ganz oben), ermöglicht es aber trotzdem (wie ehedem die Maske), die "GBS2 Ausleuchtung" mit der Maus anzuklicken und damit (z.B. für die Umschaltung in einen Beleuchtungszustand) zu selektieren (bei aktivem Beleuchtungszustand ist der Punkt weg, und man muss für die Selektion den Leuchtbalken anklicken).

Bei Gleisbildern, die keinen horizontalen oder vertikalen Gleisstrang enthalten (z.B. der Baustein mit der Doppel-Diagonale mittig in der linken Spalte), würde der schwarze Punkt aber störend hervorstechen. Also gibt es einen zweiten Zustand 10 "grau" (zweite Variante für "keine Ausleuchtung"), bei dem der "Angriffspunkt" für die Maus vor grauem Hintergrund "unsichtbar" wird.

Für die Darstellung der einzelnen Beleuchtungs-Zustände habe ich die maximal mögliche Anzahl von 25 darstellbaren Zuständen voll ausgeschöpft. In der dunkelgrau unterlegten 5x5-Matrix des obigen Bildes habe ich die Zustände 0-24 zeilenweise von links nach rechts aufgelistet:

00, 10 = Angriffspunkte ohne Gleisbild-Ausleuchtung
01-09 = Gelbe Ausleuchtung eingestellter Fahrstraßen und Fahrwege
11-19 = Rote Ausleuchtung für die aktuelle Gleisbelegung durch einen Zug
20 = Roter Pfeil für die Anzeige möglicher Abfahrt-Richtungen  eines stehenden Zuges
21-24 = Gemischtfarbige Anzeigen für Bausteine mit 2 parallelen Gleissträngen

Im rechten Teil des obigen Bildes sind die 12 existierenden GBS-Bausteine mit Gleisbild mit ausgewählten Beleuchtungszuständen dargestellt. Ferner zeigt dieser Darstellungsblock auch alle andren Einzelelemente (Weichenschalter, Signalbild, Einzeltaster, Beschriftung), die in meinen Gleisbildstellpulten für die Gotthard-Anlage verwendet werden.

Die aktuellen Weichenstellungen der ganz rechts aufgereihten Weichenschalter werden unabhängig von eingestellten Weichenstraßen immer angezeigt. Damit die nicht zu einer eingestellten Fahrstraße gehörenden Weichenschenkel nicht zu sehr auffallen, habe ich deren Leucht-Intensität etwas zurückgenommen. Über Weichen führende aktivierte Fahrstraßen und Gleis-Besetzt-Anzeigen überlagern die Schenkel der Weichenschalter in den ausgeleuchteten Fahrspuren.

53 Fahrstraßen.jpg

Doch nun zurück zu der Möglichkeit, die Gleisbildbausteine von Brummi nachträglich mit einer Ausleuchtung auszustatten:

52 Kompatibilität 1.jpg

Durch die Reduzierung der "Maske" auf zwei alternativ zu verwendende "getarnte Angriffspunkte" ist es möglich, das Element "GBS2 Ausleuchtung" auch über Bausteine zu legen, die neben dem eigentlichen Gleisbild weitere Gestaltungs- und Funktionselemente enthalten. Im obigen Bild habe ich einige "Brücken"-Bausteine von Brummi mit der "GBS2 Ausleuchtung" überlagert, wobei oben die Fahrstraßen-Ausleuchtung und unten die Gleis-Besetzt-Anzeige dargestellt ist.  In den Ecken hab ich Signalbausteine von Brummi mit der "GBS2 Ausleuchtung" kombiniert. Allerdings musste ich hier die Drucktaster aus der Mitte heraus um 10 mm (bezogen auf H0) verschieben, damit die Fahrweg-Anzeige vom Drucktaster sauber getrennt ist.  Unten dieselbe Darstellung noch einmal im Nacht-Modus.

52 Kompatibilität 2.jpg

Von der Übertragung der nun eigentlich "fertigen" Elemente für das Gleisbildstellpult vom Test-Ordner in den Katalog-Ordner "Gleisbildstellpult" sehe ich vorerst ab, da ich die von Neo angekündigte Realisierung eines neuen Katalog-Konzepts abwarten möchte.

Viele Grüße
BahnLand

 

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Ich finde das System von Bahnland sehr gut durchdacht und ausgeklügelt. Das es mit dem System von Brummi kompatibel ist macht es um so besser.

Was ich besonders reizvoll finde ist die komplette Ausleuchtung einer Fahrstrasse und die Ansichtsmöglichkeiten bei "Nacht". Brummi's GBS ist in der Dunkelheit ziemlich schwer zu bedienen. Was ich jedoch in beiden Systemen vermisse, sind mehr diagonale Elemente, speziell Signale, Prellböcke etc.

Natürlich soll eine GBS keine reale Darstellung von Gleisverläufen sein, doch ist es sehr oft Platzverschwendend wenn man nur vertikal oder horizontal bauen kann, nur weil z.B. die Signale nicht unter 45° existieren.

 

Das mit der Kameraverknüpfung ist mir derzeit noch ein Rätsel was die Funktionalität angeht, sieht aber sehr geil aus, da hierdurch - wenn ich es richtig verstanden habe - ja ohne Probleme das gleiche GBS bei verschiedenen Perspektiven angezeigt wird und man bei verschiedenen Kamera's (z.B. verschiedene Städte) auch verschiedene GBS anzeigen lassen kann.
Das mit dem Extra-Fenster wäre sicherlich auch gut, denke aber mal, dass es hier erheblichen Programmieraufwand seitens Neo gibt und es fraglich ist, ob die gleichzeitige Erkennung von Tastaturanschlägen und Mausklicks in verschiedenen Fenstern zeitgleich möglich ist. Ist ja zumindestens nicht Windowskonform.

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vor 1 Stunde schrieb MarkoP:

Was ich jedoch in beiden Systemen vermisse, sind mehr diagonale Elemente, speziell Signale, Prellböcke etc.

Hallo Marko,

zunächst einmal vielen Dank für Dein positives Echo.

"Mein" Signal für das GBS ist übrigens von den Gleisbild-Bausteinen entkoppelt und kann daher in jeder beliebigen Richtung (auch 45°) eingebaut werden (siehe die ersten 3 Bilder dieses Beitrags). Bei einem 45°-Prellbock tue ich mich schwer. Denn das in den GBS-Baustein im 45°-Winkel "eintretende" Gleis kommt in der Kanten-Mitte herein. Somit kann das Prellbock-Symbol (es sollte ja möglichst das gleiche wie beim geraden Prellbock sein) nicht mehr auf den GBS-Baustein passen. Bisher hatte ich die Bereitstellung von "Doppel-Bausteinen" bewusst vermieden.

Was die Mitführung des Gleisbildstellpults mit der Kamera angeht, möchte ich Dich auf die Bildfolge ab Bild 20 in diesem Beitrag verweisen:

  1. Zunächst legt man das Gleisbildstellpult auf eine ebene Fläche der Bodenplatte und macht das komplette Stellpult zu einer Gruppe. Wenn man später zur Bedienung des Stellpults den Simulations-Modus des Modellbahn-Studios einschaltet, können alle Schalt-Elemente des Gleisbildstellpults mit der Maus ausgewählt und damit angesprochen werden, ohne dass die Gruppe aufgelöst werden muss.
  2. Nun positioniert man über dem Gleisbildstellpult eine "GBS-Kamera", die von oben senkrecht nach unten auf das Gleisbildstellpult schaut. Man positioniert die Kamera nun so, dass das Gleisbildstellpult im Kamera-Fenster genau an der Stelle positioniert ist, wo das Gleisbildstellpult beim Blick auf den Anlagenbereich, der durch das Gleisbildstellpult repräsentiert wird, angezeigt werden soll. Man beachte hierbei, dass der Kamera-Blickwinkel 30° sein muss, damit der Bildausschnitt der GBS-Kamera mit jenem der "Freien Kamera" übereinstimmt. Ist der Abstand zwischen dem Gleisbildstellpult und der GBS-Kamera sehr groß, kann es beim Einblenden des Gleisbildstellpults in das Fenster der "Freien Kamera" passieren, dass das eingeblendete Gleisbildstellpult von sich davor befindlichen Bergen, Häusern oder anderen Objekten verdeckt wird. Um dies zu verhindern, muss der Abstand zwischen Gleisbildstellpult und GBS-Kamera möglichst klein gehalten werden. Wenn das Gleisbildstellpult durch die Annäherung der GBS-Kamera in deren Fenster zu groß wird, darf nicht der Blickwinkel vergrößert werden (die 30° müssen beibehalten werden), sondern man skaliert dann das Gleisbildstellpult entsprechend auf die "passende" Größe herunter. Sobald man das Gleisbildstellpult im Blickfeld der GBS-Kamera "richtig" positioniert hat, verknüpft man das komplette Gleisbildstellpult (die erzeugte Gruppe) mit der GBS-Kamera. Ab jetzt macht das Gleisbildstellpult alle Bewegungen der GBS-Kamera mit.
  3. Bevor man die GBS-Kamera aus der jetzigen Position über der Bodenplatte weg bewegt, ist es ratsam, eine weitere "Rücksetz-Kamera" einzurichten, für deren Position und Ausrichtung (senkrecht nach unten) man zunächst exakt die Werte der GBS-Kamera verwendet. Anschließend kann die Kamera in der Horizontale (ohne die Höhe zu verändern!) leicht verschoben werden, damit beide Kameras (GBS- und Rücksetz-Kamera) mit der Maus eindeutig selektiert werden können. 
  4. Nun sind alle Vorbereitungen abgeschlossen, und man kann sich der "Freien Kamera" zuwenden. Diese wird über dem mithilfe des Gleisbildstellpults zu steuernden Anlagen-Ausschnitt in die gewünschte Position gebracht. Nun wählt man mit Blick durch die Freie Kamera im Selektionsfenster die GBS-Kamera aus, und klickt in deren Eigenschaftsfenster den Button "An aktuelle Kamera ausrichten" an. Hierdurch "springt" die GBS-Kamera in die Position der Freien Kamera, wodurch in deren Blickfeld automatisch das Gleisbildstellpult an der vorher bei der GBS-Kamera eingestellten Position erscheint (ist ja mit der GBS-Kamera verknüpft). Verändert man nun die Position der Freien Kamera, um beispielsweise den zu steuernden Anlagen-Ausschnitt aus einer anderen Perspektive zu betrachten, braucht man nur erneut die GBS-Kamera selektieren und diese wieder "an der aktuellen Kamera ausrichten", um das Gleisbildstellpult wieder an der hierfür vorgesehenen Stelle eingeblendet zu bekommen.
  5. Möchte man nun nachträglich etwas am Gleisbildstellpult ändern, ist dessen aktuelle Position und vor allem seine Ausrichtung denkbar ungeeignet, um die Gruppe aufzulösen und die einzelnen Elemente zu modifizieren. Hier kommt nun die "Rücksetz-Kamera" ins Spiel: Man wähle die Rücksetz-Kamera als aktuelle Ansicht aus, selektiere die GBS-Kamera und richte diese wiederum an der aktuellen Kamera (dies ist nun die Rücksetz-Kamera) aus. Die GBS-Kamera nimmt nun die Position und Ausrichtung der Rücksetz-Kamera ein, wodurch das Gleisbildstellpult wieder automatisch auf der horizontalen Oberfläche der Bodenplatte abgelegt wird. Nun kann man, nachdem man eventuell die ursprünglich vorgenommene Skalierung zurückgesetzt und durch leichtes Verschieben mit der Maus die Höhenposition des Gleisbildstellpults an die Höhe der Bodenplatten-Oberfläche angepasst hat, die Gruppe auflösen und das Gleisbildstellpult modifizieren. Nach der Modifikation beginnt man nach dieser Beschreibung wieder bei Punkt 1, um das modifizierte Gleisbildstellpult erneut in die Freie Kamera einblenden zu können.

Die Einblendung in die Freie Kamera habe ich hier nur als Beispiel gewählt. Natürlich kann das Gleisbildstellpult auch in das Blickfeld jeder anderen Kamera eingeblendet werden. Voraussetzung für eine korrekte Darstellung ist jedoch, dass der Blickwinkel der GBS-Kamera stets identisch mit dem Blickwinkel jener Kamera ist, in deren Blickfeld das Gleisbildstellpult eingeblendet werden soll.

Viele Grüße
BahnLand

 

 

Edited by BahnLand

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Hallo Bahnland,

das mit den Doppel-Bausteinen wird sich meiner Meinung nach nicht ganz umgehen lassen, auch bei Kreuzungen kann es ja sinnvoll sein.

Dein Signal ist separat, aber a) entspricht es leider nicht dem DB-Standard (Position der Farben, die Geschwindigkeitsangabe kann man ja ignorieren) und b) ist es aufwändig es zu Positionieren, da bei mir nichts andockt. Das nicht andocken wäre nicht das größte Problem, führt aber dazu, dass die Signalanzeige jedesmal händisch positioniert werden muss und so kein standardisiertes Objekte möglich ist. Das mit dem Andocken gilt übrigens für alle Taster und die Ausleuchtung gleichfalls. Der Sinn des Weichentaster Ankers erschließt sich mir noch nicht, da der Anker zwar an die Bausteine andockt, die Taster etc. aber wieder nicht an den Anker.

Das mit der Kamera ist jetzt klar, kannte den Befehl "An aktuelle Kamera ausrichten" nicht. Ist mir wohl durch gegangen diese Neuerung.
Allerdings hatte ich es auch so verstanden, dass die ausgerichtete Kamera dann statisch ihren Anzeigeplatz beibehält wenn man sie einmal ausgerichtet hat und quasi wie ein Overlay fungiert. Leider muss man bei jeder Perspektivänderung oder bei verschiedenen festen Betrachtungswinkel (Kamera's) einer Position die GBS-Kamera jedesmal neu ausrichten. Da dies nicht über die EV erfolgen kann (um es z.B. beim Kamerawechsel automatisiert) ist es weniger praktikabel.

Generell gefällt mir deine Grundidee sehr gut und hoffe, dass da einiges als Standard übernommen wird. Speziell durch die vor einiger Zeit eingeführten Tag-/Nacht-Wechsel war es schon oft umständlich das GBS von Brummi in der Nacht zu lesen und zu bedienen.

Um noch mal auf das Signal zu sprechen zu kommen, muss ich zugeben, dass mir auch die Gestaltung bei Brummi besser gefällt. Es wirkt nicht so klobig und Fett, sondern die Farbanzeigen stehen im Vordergrund. Auch fehlt bei dir die Anzeige für Rangierfahrten.

Für meinen persönlichen Bedarf habe ich mir mit Brummi's Einzelteilen und Steuerelementen auch noch folgende Bausteine zusätzlich erstellt und abgelegt:
Screenshot.jpg
Oben: einen festen Baustein mit einer Beschriftung die etwas über dem Baustein liegt. Gibt es auch eine Nummer kleiner als doppelzeilige Ausführung.
Mitte Links: eine Gleismeldung für z.B. Besetzt- oder Störmeldungen. Existiert in allen Farben und wird über Animation an, aus oder blinkend geschaltet.
Mitte Zentrum: Den Schalter von Brummi (Mitte Rechts) mit einem Signaltaster und Anzeigelampe erweitert. So können z.B. Steuerobjekte direkt mir dem verborgenen Taster verknüpft werden, welcher wiederum mit dem Schalter verknüpft ist. Ermöglicht eine einfache Schaltung von vielen Objekten, welche sich nicht mit einem Schalter verknüpfen lassen, wie z.B. Strassenlaternen oder andere Beleuchtungen.
Unten Links: Einfacher Baustein zur Anzeige mit Ein, Aus oder Blinken-Funktionalität. Kann zum Beispiel in Verbindung mit Anzeigen von Zugnamen als Anfoderungsbestätigung genutzt werden etc.
Unten Rechts: Gleiswaage. Gewicht kann über EV in das Beschriftungsfeld geschrieben und geändert werden. Anzeige könnte aber besser und klarer sein.

Vielleicht ist da der eine oder Andere Anreiz der Erweiterung vorhanden.

Generell würde ich mir wünschen, dass alle Teile aus Brummi's alter Sammlung auf jeden Fall mit den überstehenden Größen ausgestattet werden.
Die von dir angesprochenen Artefakte haben mich nämlich auch schon manches Mal um den Verstand gebracht.

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Hallo Marko,

vor 8 Stunden schrieb MarkoP:

a) entspricht es leider nicht dem DB-Standard

das sollte es auch nicht unbedingt. Denn 1. wollte ich in erster Linie ein Gleisbildstellwerk für die Gotthard-Anlage erstellen, und dazu benötige ich das schweizerische Signalsystem, und 2. wollte ich auch nicht Brummi's Signal-Bausteine nachbauen. Schließlich war mir letztendlich nur wichtig, dass mit den vorhandenen Lichtern - unabhängig von deren eventuell inkorrekter Position - die Hauptsignal-Stellungen der Schweiz, Deutschlands und auch Österreichs nachgebildet werden können (rot für Halt, grün für freie Fahrt, grün+gelb für langsame Fahrt). Die "Frontansicht" des GBS-Signals entspricht schließlich in der Form ziemlich genau dem 3-Lampen-Signal vom Typ L der SBB (ich habe nur die weiße Umrahmung weggelassen, weil diese im Gleisbildstellpult eher störend wirken würde).

vor 8 Stunden schrieb MarkoP:

b) ist es aufwändig es zu Positionieren, da bei mir nichts andockt,

Das Signal selbst kann überhaupt nicht andocken, weil es in Modell vom Typ "Signal" ist und damit keine Andockpunkte kennt. Ich müsste es also mit einem Modell vom Typ "Straße" gruppieren, um es andocken zu können.

Zur Information:
Sowohl Brummi's als auch meine Gleisbild-Bausteine sind alle vom Typ Straße. Und sowohl die Schalter und Signallampen von Brummi als auch meine Ausleuchtung sind mit den zugehörigen Gleisbild-Bausteinen gruppiert, damit sie angedockt werden können.

vor 8 Stunden schrieb MarkoP:

Das nicht andocken wäre nicht das größte Problem, führt aber dazu, dass die Signalanzeige jedesmal händisch positioniert werden muss und so kein standardisiertes Objekte möglich ist.

Ich habe das Signal bewusst nicht mit einem Gleisbild-Baustein verbunden, weil ich in der Positionierung des Signals (links oder rechts vom Gleis, gerade oder diagonal, kombinierbar mit jeder Gleisbild-Variante) "frei" sein wollte. Du kannst aber, wenn Du eine bestimmte Anordnung als "Standard" verwenden möchtest, diese genau einmal von Hand herstellen, die nun zusammengefügten Komponenten gruppieren und die Gruppe dann so oft duplizieren, wie Du sie benötigst (sie sogar, wenn Du möchtest, als "Gruppen-Modell" in Deinen Katalog aufnehmen). Brummi's und meine "Funktionsbausteine" sind ebenfalls Gruppen.

vor 8 Stunden schrieb MarkoP:

Das mit dem Andocken gilt übrigens für alle Taster und die Ausleuchtung gleichfalls.

Wenn Du "meine" beleuchteten Gleisbild-Bausteine verwendest, ist die Ausleuchtung bereits inbegriffen. Du kannst die Elemente ganz einfach auf die Anlage ziehen und andocken. Wenn Du die Gleisbausteine von Brummi mit der Ausleuchtung zusammen verwenden möchtest, würde ich Dir raten, wie oben beschrieben jedes Gleisbild mit einer Ausleuchtung zu gruppieren (einfach vorher beide Teile mit denselben x-y-Koordinaten zusammenfügen) und dann die "Gruppen" anzudocken. Wenn Du zum Bedienen der Taster, Signale usw. im Gleisbildstellpult den Simulationsmodus des Modellbahn-Studios verwendest, brauchst Du die Gruppen nicht einmal aufzulösen, um die (gruppierten) Funktionselemente mit der Maus selektieren und schalten zu können.

vor 8 Stunden schrieb MarkoP:

Der Sinn des Weichentaster Ankers erschließt sich mir noch nicht, da der Anker zwar an die Bausteine andockt, die Taster etc. aber wieder nicht an den Anker.

Für die Weichentaster gelten wiederum die bereits genannten Argumente: Die Taster selbst sind vom Typ "Signal", damit sie geschaltet und mit Weichen und Kreuzungsweichen verbunden werden können. Aber Modelle vom Typ Signal kennen keine Andockpunkte, sodass ich den Andockpunkt in Form des Ankers (vom Typ "Straße") hinzufügen und daraus eine Gruppe machen musste. Solange diese Gruppe nicht aufgelöst wird, kannst Du die Weichentaster (mit Anker) problemlos an die Kanten der Gleisbild-Bausteine andocken. Sobald die Gruppe aufgelöst wird, ist die Andock-Möglichkeit für die Weichentaster verloren. Dies gilt übrigens auch für die Taster und Signale von Brummi: Diese sind nicht mehr andockbar, wenn die Gruppierung mit dem jeweiligen Gleisbild-Baustein aufgehoben ist.

Viele Grüße
BahnLand

Edited by BahnLand
Satz mit "Doppel-Grün" gestrichen, da falsch.

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Hallo Bahnland,

das mit den Signalen sollte keine Kritik sein. Mir ist klar das du in erster Linie die Bausteine für dich gebaut hast und damit natürlich zur Verwendung auf deiner Gotthard-Anlage mit SBB-Standard. Ich wollte mit dem Hinweis auf das Äußere und die Funktion lediglich darauf hinweisen, dass es für Leute die den DB-Standard (was vermutlich ich die Mehrheit sein wird) abbildet, nicht der Realität entsprechen. Dadurch also für penible User wie mich eher nicht zu gebrauchen sind. Vielleicht kann Roter Brummer hier einfach die Darstellung genau wie du separat ohne festen Baustein bereitstellen, so dass man sich bei Bedarf selbst etwas Diagonales basteln kann.
Was das Andocken angeht, habe ich das wohl falsch verstanden. In deinem Einleitungspost klang es so, als ob da bereits eine Gruppieren mit Andockpunkten vorhanden ist.

Die Ausleuchtung finde ich allgemein sehr ansprechend, da vielseitig und universell passend zu allen Bausteinen. Leider geht hier die Funktionalität verloren, die Anzeige direkt mit einer Weiche zu verbinden und so eine optische Signalisierung ohne großen EV-Aufwand herzustellen. Da haben die Weichen von Brummi einen eindeutigen Vorteil. Bei deiner Variante muss soweit ich es nachvollziehen kann für jede Weiche mindestens ein EV-Eintrag existieren.
Andersrum hat Brummi's Variante natürlich nicht die Möglichkeit mit den Roten Anzeigen eine Besetztmeldung darzustellen.

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Hallo Marko,

als  "gruppierte" (und dadurch mit Andockpunkten versehene) Elemente sind die "beleuchteten Gleisbild-Bausteine" (Gleisbild-Plättchen + Ausleuchtung) und die "Weichenschalter mit Anker" ausgführt. Das "abstrakte" Signal und die separaten Taster sind frei beweglich und werden erst durch eine Gruppierung mit einem Gleisbild-Baustein "andockbar" (falls gewünscht).

Die Ausleuchtung der Gleisbild-Bausteine und der "Weichenschalter-Schenkel" habe ich bewusst getrennt. Denn die Schenkel der "geschalteten Fahrwege" sind immer sichtbar, während die Fahrstraßen-Ausleuchtung (gelb) und die Besetzt-Anzeige (rot) nur fallweise eingeschaltet werden. Die ebenfalls beleuchteten "aktiven" Weichenschenkel werden sehr wohl mit einer Weichen-Umschaltung automatisch umgestellt, wenn der betroffene Weichenschalter mit einer Weiche (oder Kreuzungsweiche) verbunden ist. Hierzu ist keine EV erforderlich. Insofern unterscheidet sich die Funktionalität "meiner" Weichenschalter nicht von jener der Weichenbausteine von Brummi. Der Unterschied besteht nur darin, dass "meine" Weichenschalter nicht mit bestimmten Gleisbild-Bausteinen "fest verdrahtet" sind, sondern angedockt werden. Wenn Du die Fahrstraßen-Ausleuchtung und die Besetzt-Anzeige ausgeschaltet lässt, kannst Du das beim Umschalten einer verbundenen Weiche genau beobachten.

Dass die Fahrstraßen-Ausleuchtung und die Besetzt-Anzeige stärker leuchten als die Weichenschalter-Ausleuchtung, hat seinen Grund:
Ursprünglich war die Weichenschalter-Ausleuchtung genauso hell. Dies führte dazu, dass Weichenschalter, die nicht zu einer ausgeleuchteten Fahrstraße gehörten, den Eindruck erweckten, hier seien einige nicht eingestellte Fahrstraßen-Fragmente aktiv. Das hielt ich für äußerst störend (siehe beispielsweise Bild 14 in diesem Beitrag). Nachdem ich die Weichenschalter-Ausleuchtung "gedämpft" hatte, hatte eine aufgeschaltete Fahrstraße an den Weichen plötzlich "Lücken", weil dort die Ausleuchtung nun deutlich abgschwächt war. Um dieses bei eingeschalteter Fahrstraße wieder auszugleichen, wird nun der Weichenschalter-Schenkel von der ausgeleuchteten Fahrstraße "überlagert".

Ja es stimmt, die Fahrstraße kann nicht ohne EV "umgeschaltet" werden. Aber das halte ich wiederum für ein "normales Verhalten". Insofern muss man wohl damit leben, dass dann, wenn die Weichen-Umschaltung nicht mit der EV-gesteuerten Fahrstraßen-Schaltung (über die EV) koordiniert wird, die Anzeige der Fahrstraße und die aktuelle (über den Weichenschalter angezeigte) Weichenstellung auseinanderlaufen können. 

Viele Grüße
BahnLand

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Hallo Bahnland, verstehe ich nicht.

Deine "GBS2 Verbindung ..." und "GBS2 Verzweigung ..." entsprechen ja quasi einer Weiche. Alle sind mit der Ausleuchtung und keinem Weichentaster verbunden. Der Weichentaster wiederum kann auf Grund seiner Vielzahl der Stellungen nicht mit einer Weiche direkt verbunden werden.
Insofern sind alle diese Objekte nicht direkt mit einer Weiche verknüpfbar und müssen über die EV gesteuert werden. Das ist bei Brummi's GBS anders und meiner Meinung nach gerade für Anfänger besser.

Bei dir müsste man über den Objektbaustein einen entsprechenden Weichentaster drüberlegen der wiederum die Ausleuchtung überdeckt, was in meinen Augen keinen wirklichen Sinn macht. Zudem die Verbindungs-Bausteine ja auch mehrere Weichen in einem Baustein zusammen führen, was ohne die Ausleuchtung gar nicht funktioniert.

Oder stehe ich da jetzt auf dem Schlauch?

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Hallo Marko,

ich möchte einmal versuchen, die Zusammensetzung und Anwendung der GBS-Elemente anhand des einfachen Weichen-Beispiels zu erklären:

Das Element "GBS2 Verzweigung links (überlappend)" ist ein rein passiver Mosaikbaustein, der - abgesehen von den Überlappungsbereichen - identisch mit Brummi's Element "GBS2 Handweiche links" und (bis auf die angedeuteten "Lichtstreifen") auch mit "GBS2 Weiche links" ist. Da die Funktionalität in allen Fällen die gleiche ist (nämlich "Mosaikbaustein mit Andockpunkten, aber ohne Schaltfunktionalität), habe ich auch "meinem" Baustein den Präfix "GBS2" verpasst.

61 GBS passives Weichenelement.jpg

Durch das Gruppieren von "GBS2 Verzweigung links (überlappend)" mit "GBS2 Ausleuchtung" entsteht das Element "GBS2 Verzweigung links [beleuchtet]". Bei diesem kann man zwar nun die Fahrstraßen-Steuerung und die Besetzt-Anzeige bedienen, aber bezüglich einer möglichen Weichensteuerung ist das nun gruppierte Element weiterhin passiv. Man könnte nun auch Brummi's "GBS Handweiche links" oder "GBS Weiche Links" in analoger Weise mit der "GBS2 Ausleuchtung" kombinieren, aber auch diese "Gruppen" blieben dann weiterhin passiv.

62 GBS Weiche links (Gruppe).jpg

Damit aus dem Weichen-Mosaik-Baustein ein schaltbares Weichen-Element wird, fügt Brummi dem Baustein "GBS Weiche links" die Elemente "WA links" (das ist die Weichenstatus-Anzeige), eine "Weichentaste" und eine "Weichennummer" (Textfeld) hinzu und nennt die zusammengefügte Gruppe "GBS1 Weiche links (Gruppe)".

63 GBS1 Weichentaster.jpg

Der Kombination "WA links + Weichentaste" entspricht bei mir das Katalog-Element "GBS Weichentaster WL [mit Anker]", welches wiederum als Gruppe aus den Elementen "GBS1 Weichentaster WL" und "GBS1 Weichentaster Anker" zusammengesetzt ist ("WL" = "Weiche links"). Hierbei ist "GBS1 Weichtaster WL" das Schaltelement und "GBS1 Weichentaster Anker" das Andock-Element der Gruppe.

65 Verzweigung mit Weichentaster.jpg

Jetzt braucht das Element "GBS1 Weichentaster WL [mit Anker]" nur noch an das Element "GBS2 Verzweigung links (überlappend)" (ohne Ausleuchtung) oder "GBS2 Verzweigung links [beleuchtet]" (mit möglicher Ausleuchtung) angedockt zu werden, um eine Konfiguration wie bei Brummi's "GBS1 Weiche links (Gruppe)" zu erhalten. Während bei Brummi's Weichenelement die beiden Objekte "WA links" und "Weichentaste" mit der zu schaltenden Weiche verbunden werden müssen, genügt es bei "meiner" Variante, nur den "GBS1 Weichentaster WL" mit der zu steuernden Weiche zu verbinden. Geschaltet wird in beiden Fällen gleichermaßen über die "Weichentaste" oder den "GBS1 Weichentaster WL".

66 Detail.jpg

Dass die mit der Umschaltung der verbundenen Weiche bewirkte Umschaltung der Weichenanzeige des Elements "GBS1 Weichentaster WL" von einer möglicherweise angezeigten Fahrstraße oder Besetzt-Anzeige überdeckt wird, ist Absicht, und wird dadurch erreicht, dass die Anzeigen des Elements "GBS2 Ausleuchtung" minimal höher positioniert sind. Nichtsdestotrotz ist die Anzeige der aktuellen Stellung der verbundenen Weiche wirksam, ohne dass hierfür die Ereignisverwaltung benötigt wird.

67 Diagonal-Weiche.jpg

Übrigens lässt sich mit dem "GBS1 Weichentaster WL" auch eine diagonal angeordnete Linksweiche (mit korrekter Schaltung) darstellen, indem der Taster an die "GBS2 Verzweigung rechts (überlappend) oder [beleuchtet]" angedockt und um 45° gedreht wird (die Andock-Funktion bleibt hierbei erhalten).

Nun möchte ich noch ein Missverständnis aufklären:
Es ist richtig, dass das Element "GBS2 Ausleuchtung" 25 Schaltzustände besitzt und damit nicht mit irgendwelchen Weichen verbunden werden kann. Aber dieses Element ist hierfür auch nicht vorgesehen. Es soll ja "nur" verschiedene Ausleuchtungs-Varianten darstellen können.

Für die Schaltung von Weichen (und Kreuzungsweichen) und die Anzeige von deren Zuständen gibt es insgesamt 8 verschiedene "GBS1 Weichentaster ..." die jeweils genau auf einen konkreten Weichentyp zugeschnitten sind. Die Weichentaster für einfache Weichen besitzen entsprechend genau 2, jene für Dreiweg- und einfache Kreuzungsweichen genau 3 und der "GBS1 Weichentaster DKW" exakt 4 Schaltzustände für die doppelte Kreuzungsweiche. Wichtig ist nur, dass für das zu steuernde Weichengleis auch der passende Weichentaster eingesetzt wird. Die Weichentaster können also sehr wohl mit den dazu passenden Weichengleisen verbunden werden, um deren Umschaltung korrekt zu steuern und ihren Zustand auch korrekt anzuzeigen, ohne dass es hierzu einer Unterstützung durch die Ereignisverwaltung bedarf. Selbst bei einer Überlagerung der Weichen-Anzeige durch eine aktivierte Weichenstraße ist die Weichenstellung noch erkennbar, weil auch - wie bei Brummi - die nicht eingestellten Weichenzweige (in einem etwas dunkleren Farbton) angezeigt werden, und damit mindestens ein Teil der Weichenanzeige seitlich unter der eingeblendeten Fahrstraße hervor schaut.

Übrigens lassen sich auch diese Weichenschalter (genauso wie die Ausleuchtung) mit den Gleisbild-Bausteinen von Brummi kombinieren (natürlich anstelle von Brummi's Weichen-Gruppen).

Anbei noch die "Doppelte Gleisverbindung" als zusätzliches Anschauungsbeispiel:

68 Doppelt Gleisverbindung.jpg

Oben sind als Einzelteile die Elemente "GBS2 Gerade [beleuchtet]" (4x), "GBS2 Verbindung über Kreuz [beleuchtet]" (2x), "GBS1 Wrichentaster WL [mit Anker]" (2x) und "GBS1 Weichentaster WR [mit Anker]" (2x) aufgereiht. Links unten wurden die Elemente gegenseitig angedockt, die Fahrstraßenanzeige ist ausgeschaltet. Rechts zeigt die Fahrstraße einen "Gleiswechsel" an und überdeckt hierbei die beteiligten Weichenstränge. Dennoch ist deren Stellung anhand der seitlich heraus ragenden Weichenstrang-Anzeigen erkennbar. Wenn eine der Fahrstraßen-Weichen "falsch" eingestellt wäre, würde man das anhand der seitlich heraus ragenden "hellen" Anzeige erkennen und könnte dann die Weiche nachträglich über den Taster korrekt einstellen. Aber eigentlich sollte hier die Ereignisverwaltung dafür sorgen, dass die Weichenstellungen zu den Fahrstraßen passen. Und das ist eindeutig eine Aufgabe der Ereignisverwaltung!

Nun hoffe ich, das mit diesen Zeilen nicht "alle Klarheiten beseitigt" sind :).

Viele Grüße
BahnLand

 

 

 

 

Edited by BahnLand

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Hallo Leute,

heute gibt es als Ergänzung zu meinem Verkehrsampel-System eine gelbe Warnblinkleuchte, die beispielsweise häufig eingesetzt wird, um Abbiegerverkehr aus einer Nebenstraße heraus auf einen über die Fußgängerampel freigegebenen Überweg über die Hautstraße aufmerksam zu machen.

Gelbes Warnblinklicht.jpg

Eine wie im unteren Bild gezeugte Ampel-Konfiguration gibt es beispielsweise etwa 200 m von meinem Zuhause entfernt.

Ampelkreuzung.jpg

Bis die Ampel von Neo im Katalog-Verzeichnis "3D-Modell - Straße" freigeschatet wird, ist sie unter dem Namen "Ampel (gelbes Warnblinklicht)" in Katalog-Verzeichnis "3D-Modelle - Zusätzlich - Test" zu finden.

Viel Vergnügen beim Einsatz der wie ein Signal zwischen "Aus" und "Blinkend" umschaltbaren Ampel wünscht
BahnLand

Edited by BahnLand

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Hallo zusammen,

noch 'ne Ampel.

Baustellen-Ampel.jpg

Die hier gezeigte Baustellen-Ampel wird verwendet, um Engstellen abzusichern. Dies ist insbesondere dann notwendig, wenn die Engstelle über eine längere Strecke verläuft und/oder ncht komplett übersehbar ist. Über jeweils eine Ampel an jedem Ende der Engstelle wird der Autoverkehr immer nur in eine Richting durchgelassen. So lange muss der Gegenverkehr an der anderen Ampel warten. Nach einer gewissen Zeit schalten die Ampeln um, sodass nun die Gegenrichtung freie Fahrt bekommt. Die Ampel kann an überall aufgestellt werden und besitzt deshalb ein Ballastgewicht, damit sie auch bei Wind und Wetter nicht umfällt.

Die Ampel ist als "Signal" realisiert und besitzt die 6 Zustände "Aus", "Rot", "Rot+Gelb", "Grün", "Gelb" und "Gelb blinkend". Sie ist im Online-Katalog im (vorläufigen) Verzeichnis "3D-Modelle - Zusätzlich - Test" zu finden, bis sie von Neo im (endgültigen) Verzeichnis "3D-Modelle - Straße" freigeschaltet worden ist.

Und jetzt frisch ans Werk und Baustellen schützen!

Viele Grüße
BahnLand

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