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Hallo zusammen,

auf Wunsch gibt es noch zwei Zusatz-Lichtzeichen für Fußgängerampeln, wie sie in manchen Städten zu sehen sind. Es handelt sich um zwei Lampen mit den Hinweis-Signalen "Bitte warten" und "Signal kommt". Die Ampeln sind als "Signale" realisiert und können sowohl von Hand als auch über die Ereignisverwaltung ein- und ausgeschaltet werden.

Zusatzampeln.jpg

Im obigen Bild rechts wird eine beispielhafte Anordnung in Kombination mit einer Fußgängerampel (mit 2 Lampen) gezeigt, die dann zum Einsatz kommt, wenn die Fußgängerampel als "Bedarfsampel" eingerichtet ist und die Grünphase explizit angefordert werden muss. Mit dem Druck auf den Anforderungsknopf durch den Fußgänger leuchtet über der "Rot" zeigenden Ampel die Anzeige "Bitte warten" oder "Signal kommt" auf, die dann mit der "Grün"-Schaltung der Ampel wieder erlischt.

Ich habe die Ampeln im Verzeichnis "3D-Modelle - Straße" des Online-Katalogs unter den Bezeichnungen Ampel "Bitte warten" und Ampel "Signal kommt" hinterlegt. Solange sie dort von Neo noch nicht freigeschaltet worden sind, kann man sie (vorläufig) im Verzeichnis "3D-Modelle - Zusätzlich - Test" finden.

Ich wünsche Euch beim Einsatz dieser Ampeln viel Spaß!

Viele Grüße
BahnLand

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Hallo zusammen,

ich habe noch eine Anstrich-Variante für den Eurofima-Wagen gefunden, die beim Vorbild dadurch entstand, dass die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) ihre Liegewagen der Eurofima-Bauart an das Unternehmen RAlpin, das in der Schweiz die RoLa-Züge ("Rollende Landstraße") fährt, verkauft hat. Dese erhielten 2010 den im nachfolgenden Bild gezeigten Anstrich.

59428ed2af149_RAlpinBegleitwagen.thumb.jpg.bea298a8489fcf624fa8dac26487bbc8.jpg

Momentan ist das Fahrzeug nur auf meiner Gotthard-Anlage eingesetzt. Denn ich möchte mit der Freigabe warten, bis mit der MBS-Version V4 der neue Katalog zur Verfügung steht, in dem man verschiedene Varianten zu einem "Katalog-Modell" zusammenfassen kann. Wer den Wagen aber trotzdem schon heute einsetzen möchte, kann dies durch den Import des Modells aus dem beiliegenden ZIP-Paket tun.

RAlpin Begleitwagen.zip

Viele Grüße
BahnLand

 

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Hallo zusammen,

das "Redesign" des "RAe TEE II"-Steuerwagens ist nun abgeschlossen.

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Das Fahrzeug besitzt jetzt 3 LoD-Stufen (im Bild jeweils von außen nach innen LoD-Stufen 0, 1 und 2), wobei die höchste Detailstufe im Gegensatz zum alten Modell höher detailliert wurde und daher auch mehr Polygone besitzt. Das Modell besitzt jetzt nur noch eine Multitextur und eine Halbtransparenz. Da zwischen leuchtenden (_LS) und nicht leuchtenden Teil-Objekten unterschieden wird, welche dieselbe Textur verwenden, werden trotzdem insgesamt 3 Materialien benötigt (je 1 Material für nicht leuchtende, leuchtende und halb-transparente Teilobjekte).

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Das alte Modell links wurde schon einmal "optimiert", indem alle "nicht bemalten" Flächen entfernt wurden, die beim alten Modell rechts noch mitverarbeitet  wurden. Deshalb der große Unterschied in der Polygonzahl bei den alten Modellen beider Farbvarianten.

Das Modell enthält 3 unterschiedliche Gruppen von Animationen:

  • ·         Darstellung unterschiedlicher Stirnlampen-Kombinationen
  • ·         Schaltbare Innenbeleuchtung des Fahrgastraums und Zugzielanzeige
  • ·         Schaltbare Geräte-Anzeigen im Führerstand

59556e9adfe80_03Lampen-Animationen.thumb.jpg.356e4ee647572191a34dbee1d2d0ebec.jpg

Neben dem Zustand "alle Lampen aus" können Stirn-seitig folgende Lichtsignal-Kombinationen angezeigt werden (im obigen Bild von links nach rechts):

  1. 3-Licht-Spitzensignal (Deutschland, Schweiz)
  2. 2-Licht-Spitzensignal (Frankreich, Italien)
  3. Parklicht und Rücklicht bei Rangierfahrt nachfolgendem Triebfahrzeug im Zugverband, das nicht vom betrachteten Fahrzeug ferngesteuert wird
  4. Zugschluss-Beleuchtung
  5. Warnsignal für auf dem Parallelgleis passierende Fahrzeuge (Nothalt-Aufforderung)
  6. 3-Licht-Spitzensignal (unten 2 gelbe Lichter, oben ein weißes Licht) für die Niederlande

Der RAe-TEE-II-Triebzug fuhr regelmäßig in folgenden europäischen Ländern: Schweiz, Frankreich, Luxemburg, Belgien, Niederlande, Italien und Deutschland (hier nur als EuroCity). Er musste daher auch die Triebfahrzeug-Signalisierung der zu befahrenden Länder darstellen können. Ob die Signalkombination "unten 2x gelb, oben weiß" in den Niederlanden auch heute noch gültig oder bereits historisch ist, weiß ich nicht. Ebenfalls ist mir nicht bekannt, welche Signalisierung in Belgien und Luxemburg gültig ist/war.

Die "klassischen" Farben weiß und rot werden beim RAe TEE II unten über die äußeren Lampen angezeigt. die inneren Lampen werden für das holländische gelbe Lichtsignal verwendet.

59556ee0572f9_08aLampen-Animation.thumb.jpg.c66dd95b603a5a665e7413970e98dfac.jpg

Für die Realisierung der Schaltung der einzelnen Licht-Zustände habe ich für jede "Lichtscheibe" ("weiß aus", "weiß an", "rot an", "gelb aus", "gelb an", an den jeweiligen Lampen-Positionen) eine separate Animation realisiert. Das Bild oben zeigt die Liste der "Animations-Zustände", die für alle zu animierenden Objekte zu definieren sind. Hierbei habe ich die Zustände für weißes, rotes und gelbes Licht jeweils "gruppiert". Letztendlich werden die Animationen aber durch die zugehörige "anim"-Datei definiert, deren Inhalt im nachfolgenden Bild links wiedergegeben ist.

59556ee496a95_08bAnim-Steuerung.thumb.jpg.1ef24815c2cf4ca41c4d89f196dc271f.jpg

Es gibt also insgesamt 6 Animationen, mit denen die einzelnen Stirnlicht-Zustände des RAe-Steuerwagens geschaltet werden. Dies bedeutet aber auch, dass ein aktuell eingestellter Licht-Zustand abgeschaltet werden muss, bevor ein anderer Licht-Zustand aktiviert wird. Sonst können Beleuchtungs-Kombinationen auftreten, die so nicht vorgesehen sind.

Hier wäre es in meinen Augen sinnvoll, dass man diese 6 Animationen zu einer Animation zusammenfassen könnte, in der die verschiedenen Zustände dann jeweils direkt "angewählt" werden könnten. Ich habe diese Animation einmal über die "anim"-Definition im obigen Bild rechts formuliert (blau unterlegte Animation "Stirnbeleuchtung").

59556ef02b3d9_08cZwischenstatus-Ansteuerung.thumb.jpg.a0d242e767b09b8e76542a3c0b1f0048.jpg

Im "Dialog" geht das ja auch, indem man die Zustände (hier Zustände 0-8) gleichmäßig auf das Intervall [0,1] aufteilt und dann für die Auswahl der gewünschten Licht-Variante einfach den entsprechenden Wert in das Eingabefeld schreibt (siehe im obigen Bild rechts unten, der Wert 0,375 = 3/8 identifiziert den Animationsschritt 3 aus der obigen AnimationKey-Definition).

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Leider funktioniert das nicht mit der Ereignisverwaltung. Dort kann man nämlich nur die Richtung und den Startpunkt spezifiziert, von wo aus die Animation bis zum Endpunkt (vorwärts) oder Anfangspunkt (rückwärts) durchläuft. Eine Positionierung auf einen definierten Zwischenzustand wie im Eigenschaftsfenster des Modells ist hier leider nicht möglich. Man muss daher jeweils unter den vielen in der Liste (im vorletzten Bild links eingeblendet) angezeigten Animationen jeweils die richtige auswählen (auch in der EV), um den korrekten Licht-Zustand darstellen ztu können.

Frage an Neo:
Wäre es möglich, eine solche Zwischenwert-Spezifikation auch für die Ereignisverwaltung anzubieten? Dann würde man sich die Spezifizierung von n Animationen für n Zustände derselben Eigenschaft (hier er Spitzenlicht-Schaltung) sparen und müsst nicht ständig aufpassen, dass sich die einzelnen Animationen nicht gegenseitig in die Quere kommen.

Die Innenbeleuchtung der Fahrzeuge habe ich schaltbar gemacht, weil ich einerseits auf in der Nacht beleuchtete Züge nicht verzichten möchte, ich aber andererseits einen Zug auch mit abgeschalteter Innenbeleuchtung abstellen können möchte.

59556ea7f3700_04Innenraum-Beleuchtung.thumb.jpg.83599e6ae60c97702368c3d4cf7c595f.jpg

Das obere Bild zeigt links ein "abgestelltes" Fahrzeug in dunklem Zustand und rechts ein "im Betriebszustand" befindliches Fahrzeug mit eingeschaltetem 3-Licht-Spitzensignal und erleuchtetem Fahrgastraum.

59556eb12ba40_05ZweiKlassenbeimEC.thumb.jpg.113cdb24205b66ae3618c39a5a7bec16.jpg

Das zweite Bild zeigt die EuroCity-Variante als "RABe EC", bei dem je ein Steuerwagen für die 1. bzw. die 2. Klasse vorgesehen war. Dies drückt sich auch in den unterschiedlichen Zugziel-Anzeigern aus, die bei diesem Triebzug ebenfalls (von hinten) beleuchtet waren. Ebenso hell erleuchtet sind die 3 Milchglas-Fenster der Sanitär-Räume (im Bild ganz rechts hinten). Die beiden Großräume unterscheiden sich durch ihre Bestuhlung: 1+2 für die 1. Klasse, 2+2 für die 2. Klasse.

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Damit man die Beleuchtung des Innenraums schalten kann, musste ich dieses "Bauteil" zweimal in das Modell einbringen: einmal als "nicht leuchtende Tag-Variante" und einmal als eine bei Nacht hell erstrahlende Variante mit dem Präfix "_LS" in der Bauteil-Bezeichnung. Deshalb verdoppelt sich im Modell die Anzahl der Polygone, die für die Darstellung des Innenraums verbraucht werden.

Dazu eine weitere Frage an Neo:
Wäre es eventuell möglich, _LS-Objekte mit einer schaltbaren Eigenschaft "aktive Leuchtkraft ein/aus" zu versehen, die man dann über die Modell-Eigenschaften im Modellbahn-Studio und auch in der Ereignisverwaltung ähnlich wie die Animationen heute auflisten und damit deren Leuchtkraft gezielt ein- und ausschalten kann?

Die letze Animation betrifft die Anzeige-Instrumente am Steuerpult des Triebwagenführers.

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Im Gegensatz zur bisherigen Realisierung der Führerstand-Utensilien mittels einer "fiktiven" Bitmap habe ich dieses Mal versucht, die wesentlichen Steuergeräte entsprechend der realen Vorgaben räumlich abzubilden. Welche Bedeutung sich hinter dem "Drehteller" am rechten Bildrand mit den zwei schwarzen Handgriffen verbirgt, ist mir allerdings ein Rätsel. Könnte es sein, dass es sich hierbei um die Kurbel einer Handspindelbremse handelt?

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Das obige Bild zeigt den Führerstand bei Nacht im ausgeschalteten Zustand.

59556ec03ec7a_06cFhrerstandLicht.thumb.jpg.445574253acbbf803bdc2b078cdae3eb.jpg

Wird der Triebwagen "eingeschaltet", leuchten die wichtigen Anzeige-Geräte und Schalter auf. Dies wird mit der letzten Animation dieses Fahrzeugs ("Führerstandslampen") realisiert.

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Die Flächen-Modelle des Steuerwagens für die TEE- und die EC-Variante sind - abgesehen von der unterschiedlichen Bestuhlung in der 1. und 2. Wagenklasse - identisch. Die Unterscheidung erfolgt im Wesentlichen durch die verwendeten Texturen im Format 2048 x 1024 Pixel. Die obere Textur enthält die Grafik-Elemente für den TEE-Steuerwagen, während die untere Textur die Abbildung für den EC-Steuerwagen enthält.

59556f233774b_10bTexturRABeECAt.thumb.jpg.e4a22cc2113ceea1b5c037a3655b46c6.jpg

Im rechten Teil der Textur befinden sich ein paar in einer Richtung kachelbare Struktur-Motive wie z.B. die Holzvertäfelung im TEE-Triebwagen oder das Muster der Sitzpolster. Der Rest der Textur besteht aus Einzel-Motiven und Farb-Vierecken, die auf eine große "Referenz-Fläche" aufgetragen und dann mittels Projektion auf die Zielflächen am Fahrzeug übertragen werden. So ist es möglich, einzelne Farben schnell und effizient auf verschiedenste Flächen des Fahrzeugs aufzubringen, ohne die Textur bei jeder Fläche individuell "einpassen" zu müssen. Bei den "Textur-Motiven" kommt man um die individuelle Einpassung natürlich nicht herum.

Zum Abschluss noch ein paar Impressionen aus verschiedenen Perspektiven:

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Innenraum des 1.-Klasse-TEE-Steuerwagens mit 1+2-Bestuhlung bei Tageslicht.

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Innenraum des 2.-Klasse-EC-Steuerwagens mit 2+2-Bestuhlung bei Nacht.

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Blick von außen durch das Wagenfenster auf die Türen des Sanitär-Bereichs.

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Blick auf das Drehgestell mit Magnetschienenbremse.

Leider sind bisher nur die Steuerwagen fertiggestellt. Es fehlen noch die "inneren" Sitzwagen der Speisewagen und der Motorwagen. Es wird also noch ein Weilchen dauern, bis der RAe TEE und der RABe EC komplett sind.

Viele Grüße
BahnLand

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vor 13 Stunden schrieb BahnLand:

Welche Bedeutung sich hinter dem "Drehteller" am rechten Bildrand mit den zwei schwarzen Handgriffen verbirgt, ist mir allerdings ein Rätsel.

Hallo BahnLand,

mit Beleuchtung und der jeweiligen Schaltung, wirken die Modelle für mich irgendwie noch ein wenig mehr realistisch, vom optischen mal ganz abgesehen :) ,

was den Drehteller mit den zwei Handgriffen angeht, hmmm also meine Vermutung, eventuell was für die Pause, so Armwrestling unter Kollegen ;) . Aber die Führerstand Ansicht sieht klasse aus(y).

Beste Grüße

Maik

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  • 3 weeks later...

Hallo MBS-Freunde,

beim "Redesign" des schweizerischen RAe TEE II und der "Grauen Maus" (RABe EC) fehlt jetzt nur noch der Maschinenwagen, bei dem ich aber auch schon ziemlich weit fortgeschritten bin.

596d0dceccf97_11RAeTEEIIRe.thumb.jpg.2080d3000a43ee621edb64a8f9343e95.jpg

Dieser besitzt zur Fahrt unter den in Europa gängigen 4 Stromsystemen 1500 V und 3000 V Gleichstrom, Wechselstrom 15 kV 16 2/3 Hz und 25 kV 50 Hz sowie unter den verschiedenen Oberleitungs-Systemen der befahrenen Länder 4 unterschiedliche Stromabnehmer, von denen es im Internet das folgende Bild gibt:

Tag-der-offenen-Tuer-MECO-Depot-Olten-49
http://www.bahnonline.ch/wp/wp-content/uploads/2012/08/Tag-der-offenen-Tuer-MECO-Depot-Olten-49816_06.jpg

Ich habe alle 4 Stromabnehmer nachgebildet, wobei in der Ursprungsausführung des RAe TEE II 2 Stromabnehmer eine Doppelwippe besaßen.

Die Stromabnehmer werden alle 4 animiert sein und können dann separat angesteuert werden. Das folgende Bild zeigt zweimal denselben Stromabnehmer in verschränkter entgegengesetzter Ausrichtung (einmal "oben" und einmal "unten"), ...

596d0e02b986d_11Stromabnehmeranimiert.thumb.jpg.604cb1eb1a69801c4df83e59dc7714c7.jpg

... wobei wegen der gegenseitigen Überlappung jeweils eine der Oberscheren "gekröpft" und die zugehörige Unterschere "eingerückt" ist.

596d0dfc1a82d_11Stromabnehmergektpft.thumb.jpg.7cba3fde35af5d44526b7c1c21952fec.jpg

Wenn man die Position der einzelnen Bauteile des Stromabnehmers und deren Neigungen erst einmal bestimmt hat, ...

596d0e1545052_11Winkelskizze.thumb.jpg.704655e746a97c789699f0f268b3be6f.jpg

... kann man auch bei einem Sketchup-Modell  - nach Einbau der "_AP"-Anker-Objekte - in der erstellten x-Datei eine sehr einfache AniamtionSet-Definition hinzufügen, die sich auf wenige Zeilen beschränkt:

596d1ad2b8a63_11AnimationSet.thumb.jpg.1e2832f3a187526afe243f822d404c68.jpg

 

Hierbei wird zwischen dem Schleifstück, den beiden Oberscheren und den beiden Unterscheren unterschieden. für die jeweils eine Drehung um einen bestimmten Winkel vorgesehen ist. Jedes dieser Bauteile ist als (Sketchup-)Gruppe definiert, die jeweils am vorgesehehen Drehpunkt innerhalb der übergeordneten Baugruppe einen "_AP-Ankerpunkt" als Drehpunkt enthält. Dabei ist das Schleifstück in einer der beiden Oberscheren(-Gruppen) und jede Oberschere in der jeweiligen Unterschere(n-Gruppe) enthalten. Jedes genannte Bauteil macht also die Drehungen der jeweils übergeordneten Baugruppe mit, sodass diese bei der eigenen Drehung innerhalb der übergeordneten Gruppe zusätzlich kompensiert werden muss. Hieraus ergeben sich die oben angeschriebenen Drehwinkel, errechnet aus den Winkeln in der darüber gezeigten Zeichnung.

Durch die jeweilige "Verankerung" jedes "untergeordneten" Bauteils in der übergeordneten Gruppe brauchen nur noch die Drehungen selbst in der Animation ausgeführt zu werden. Eine "Verschiebung" der untergeordneten Objekte entsprechend der Verlagerung des Ankerpunkts durch Drehung der übergeordneten Gruppe erübrigt sich durch die Koppelung (Verschachtelung der Baugruppen). Deshalb reduziert sich die AnimationSet-Definition auf die oben angegeben "wenigen" Zeilen.

Für diejenigen, welche die Animation des Stromabnehmers einmal ausprobieren wollen, habe ich einen davon hier als mbe-Modell (im beiliegenden ZIP-Paket) hinzugefügt.

Stromabnehmer.zip

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Viele Grüße
BahnLand

Edited by BahnLand
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  • 2 months later...

Hallo zusammen,

mein "Trio" des schweizerischen 4-Strom-Triebwagens ist jetzt fertig. Den Triebzug wird es als klassisches TEE-Fahrzeug (RAe TEE), als "Graue Maus" (RABe EC) und als Museumszug von SBB Historic (RAe Hst) geben.

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Jeder Triebzug besteht aus 6 verschiedenen Einzelwagen, die in Abhängigkeit von der jeweiligen Zugvariante unterschiedlich ausgeprägt sind.

RAe TEE (klassischer TEE):
RAe_TEE_1At  Großraumwagen 1. Klasse mit Führerstand (Wagen Nr. 1)
RAe_TEE_2A   Großraumwagen 1. Klasse (Wagen Nr. 2)
RAe_TEE_3Re  Motorwagen Original-Version (Wagen Nr. 3)
RAe_TEE_4WR Speisewagen (Wagen Nr. 4)
RAe_TEE_5A    Großraumwagen 1. Klasse (Wagen Nr. 5)
RAe_TEE_6At   Großraumwagen 1. Klasse mit Führerstand (Wagen Nr. 6)

RABe EC (nach Umbau zum EuroCity-Triebwagen, "Graue Maus"):
RABe_EC_1At  Großraumwagen 1. Klasse mit Führerstand (Wagen Nr. 1)
RABe_EC_2A   Großraumwagen 1. Klasse (Wagen Nr. 2)
RABe_EC_3Re Motorwagen Umbau-Version (Wagen Nr. 3)
RABe_EC_4BR Großraumwagen 2. Klasse mit Speiseraum (Wagen Nr. 4)
RABe_EC_5B   Großraumwagen 2. Klasse (Wagen Nr. 5)
RABe_EC_6Bt  Großraumwagen 2. Klasse mit Führerstand (Wagen Nr. 6)

RAe Hst (nach "Rückbau" zum historischen Museums-TEE):
RAe_Hst_1At   Großraumwagen 1. Klasse mit Führerstand (Wagen Nr. 1)
RAe_Hst_2A    Großraumwagen 1. Klasse (Wagen Nr. 2)
RAe_Hst_3Re  Motorwagen Umbau-Version (Wagen Nr. 3)
RAe_Hst_4WR Speisewagen (Wagen Nr. 4)
RAe_Hst_5WG Lounge-Wagen mit E-Piano (Wagen Nr. 5)
RAe_Hst_6At    Großraumwagen 1. Klasse mit Führerstand (Wagen Nr. 6)

Die Außenhaut des Museumszuges ist wieder TEE-Farben. Das Farb-Design der Inneneinrichtung wurde jedoch von der EC-Version beibehalten. Nur der "neue" Lounge-Wagen erhielt eine komplett neue andersartige Bestuhlung.

Alle Fahrzeuge besitzen eine schaltbare Innenbeleuchtung. In den Speiseräumen können stattdessen auch nur die Tischlampen angeschaltet werden. An den Fronten der Steuerwagen können je nach durchfahrenem Land unterschiedliche Spitzen- und Schlussbeleuchtungen eingeschaltet werden. Die Führerstände besitzen außerdem zusätzlich beleuchtbare Instrumente. Der Motorwagen besitzt 4 verschiedene Stromabnehmer zum Betrieb unter den verschiedenen Fahrleitungssystemen der befahrenen Länder Schweiz, Deutschland, Italien, Frankreich, Belgien, Luxemburg und Niederlande. Jeder Stromabnehmer kann separat angehoben werden.

Prinzipiell besitzen beim Vorbild alle Fahrzeuge an den Enden offene Übergänge ohne Türen. Um die Türöffnung herum ist der Übergang zwischen jewels zwei Wagen durch flexible Übergangs-Manschetten geschützt, die sich in den Kurven an die sich gegenseitig verschiebenden Wagenenden anpassen. Im Modell können diese Manschetten leider nicht naturgetreu dargestellt werden. Deshab werden in engen "Modell_Kurven" die offenen Übergänge von außen sichtbar.

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Um dies zu kaschieren, habe ich an den Wagenenden "Schiebetüren" eingebaut, die via Animation geschlossen werden können.

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Auf gerader Strecke sind die Übergänge bündig, sodass der Übergang von einem in den nächsten Wagen "fugenlos" möglich ist. Durch die wie beim Vorbild offenen Übergänge ist es beispielsweise möglich, sich mit einer MBS-Kamera durch den gesamten Zug zu bewegen, ohne an den Wagenübergängen jeweils eine schwarze Wand "durchstoßen" zu müssen.

Die Züge werden mit der Version 4 des Modellbahn-Studios im Online-Katalog bereitgestellt, wobei ich die Zusammenfassung mehrerer Fahrzeuge als Varianten eines Modells ausnutzen möchte. Allerdings ist mir noch nicht klar, wie ich das machen werde, da es hier verschiedene Variantionsmöglichkeiten gibt:

  1. Zusammenfassung der Fahrzeuge eines kompletten Zuges zu einem Modell
    Es würde dann insgesamt 3 Zugmodelle geben (RAe_TEE, RABe_EC und RAe_Hst), die jeweils alle 6 dazugehörigen Wagen als "Set" enthalten.
     
  2. Zusammenfassung der Fahrzeugtypen zu jeweils einem Modell
    Es gäbe dann die Modelltypen
    * Steuerwagen (2 TEE-At, 1 EC-At, 1 EC-Bt, 2 Hst-At = 6 Fahrzeuge, A = 1.Klasse, B = 2.Klasse, t = Steuerwagen)
    * Großraumwagen (2 TEE-A, 1-EC-A, 1 EC-B, 1 Hst-A, 1 Hst-Lounge = 6 Fahrzeuge)
    * Wagen mit Speiseraum (1 TEE-WR, 1 EC-BR, 1 Hst-WR = 3 Fahrzeuge, WR = Wagon-Restaurat, BR = 2.Kl.+Restaurant)
    * Motorwagen (1 TEE-Re alter Bauform, 1EC-Re + 1 Hst-Re neuer Bauform = 3 Fahrzeuge, Re = Elektrolok > 110 km/h)
     
  3. Zusammenfassung sämtlicher Fahrzeuge aller 3 Züge zu einem Modell (18 Fahrzeug-Varianten)

Ich bin mir noch nicht schlüssig, welche Variante die beste ist. Wie ist Eure Meinung dazu?

Für jene, die schon mal mit dem Zug etwas "Herumspielen" möchten, llege hier die mbe-Dateien des TEE-Triebwagens bei. Da die Dateien ziemlich groß sind, muss ich sie in zwei Pakete aufteilen. Das erste Paket liegt diesem Beitrag bei. Das zweite Paket folgt im nächsten Beitrag.

RAe Teil 1.zip

Viel Spaß beim Ausprobieren der einzelnen Animationen wünscht
BahnLand

 

Edited by BahnLand
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Hallo,

hier kommt nun der zweite Teil:

RAe Teil 2.zip

Jedes der beiden Pakete enthält 3 Fahrzeuge (mbe-Dateien), die zusammen einen kompletten TEE-Triebzug ergeben. Die Wagen werden stets in der im vorgherigen Beitrag angegebenden Reihenfolge entsprechend den Wagen-Nummern, die an jedem Fahrzeug angeschrieben sind, zusammengekuppelt. Die Übergänge zwwischen den einzelnen Wagen sind gegenüber der Wagenachse seitlich verschoben. Daher können - jeweils von einem Steuerwagen ausgehend - die Wagen immer nur in einer Ausrichtung angekuppelt werden. Werden sie "falsch herum" zusammengestellt, laufen die Passagiere beim Versuch, in einen anderen Wagen zu gehen, gegen eine Wand. Lediglich der Speisewagen zwischen den beiden jeweils mit einem Steuerwagen gekuppelten Zugteilen kann in beiden Ausrichtungen dazwischengestellt werden.

Viele Grüße
BahnLand

 

Edited by BahnLand
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Hallo zusammen,

vielen Dank für Eure anerkennenden Kommentare.

Anbei noch ein paar Detailaufnahmen von den Zügen, mit welchen ich die Unterschiede aufzeigen möchte:

59bf8f709ff82_01aZugnummer.thumb.jpg.19b6d9fec99eea42f71d823142ee1dc8.jpg
59bf8f784e284_01bZugnummer.thumb.jpg.f3ff2f614894c027dc282aede5b40140.jpg

Beim Vorbild gab es 5 Züge mit den Betriebsnummern 1051-1055. Der !053 ist als Museumszug erhalten geblieben. Der "Grauen Maus" habe ich die Nummer 1051 und dem klassischen TEE-Triebzug die Nummer 1055 verpasst.

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Alle Fahrzeuge eines Zuges wurden fortlaufend durchnummeriert, was auch an den Seiten der einzelnen Fahrzeuge angeschrieben wurde. Hiermit war/ist auch die Reihenfolge der Wagen im Zugverband festgelegt.

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Die Sitzwagen besaßen jeweils ein beleuchtetes Zuglaufschild, das insbesondere auch die Wagennummer und beim EC die Wagenklasse enthielt. Da der Speisewagen kein Zuglaufschild besaß, wurde beim 2-klassigen EC der Hinweis auf das Sitz-Abteil im kombinierten Großraum/Speisewagen mit auf das Zuglaufschild des benachbarten 2.-Klasse-Wagens gepackt.

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Speisewagen des klassischen TEE-Triebzugs mit eingeschalteter Tischlampen-Beleuchtung und leuchtendem Geträngeregal der Bar. Im Hintergrund sieht man in den beleuchteten Nachbarwagen.

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Kombiniierter 2-Klasse/Speisewagen des EC-Zuges.

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Für den Museumszug wurde beim "Rückbau" vom EC-Zug zum TEE-Zug der 2-Klasse-Großraumwagen zu einem "Lounge"-Wagen umgebaut, wobei völlig neue Sitzgruppen mit Tischen installiert wurden. In der Mitte wurde ein E-Piano zur "geselligen Unterhaltung" eingebaut.

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Zuletzt noch ein "Vergleichsbild" zwischen der originalen Bauform des Motorwagens (im Vordergrund) und der für den EC-Zug umgebauten Form, die beim Rückbau zum Museumszug erhalten blieb (im Hintergrund). Am auffälligsten sind hierbei die zweite Ladetür anstelle des Lüftergitters mit versetztem Fenster (rechts), die generell flachere Fensterform auf der Maschinenraumseite und deren etwas andere Anordnung.

Viele Grüße
BahnLand

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  • 3 weeks later...

Hallo zusammen,

heute gibt's von mir mal eine etwas "konkretere" Vorankpündigung: Ich habe begonnen, mich dem Projekt "Reutlinger Straßenbahn" zu widmen. Die Rohbauten des ersten Triebwagens und des zugehörigen Anhängers in jeweils 2 Ausprägungen sind fertig und harren des Anstrichs mittels einer Multitextur, die ich allerdings erst noch erstellen muss.

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Dies war ein Triebwagen der "Ersten Stunde" im Jahr 1912, als die ursprüngiche Dampfstraßenbahn der "Lokalbahn-Reutlingen-Eningen" von 1899 auf elektrischen Betrieb umgestellt wurde. Er kam damals mit Lyra-Bügel und kleinen Seitenfenstern daher, hatte Trichter-Kupplungen und auf dem Dach zwischen den Dachlaternen die Zugziel-Anzeige (im Bild rechts). Der Triebwagen war bis zur Einstellung der Reutlinger Straßenbahn im Jahre 1974 in Betrieb und hatte zwischenzeitlich einige Änderungen erfahren. So bekam er größere Fenster, einen Scheren-Stromabnehmer und BSI-Kompakt-Kupplungen. Die Zugziel-Anzeige rutschte in das mittlere Frontfenster und machte oben auf dem Dach dem Liniennummern-Kasten Platz (im Bild links).

Die Stromabnehmer werden sich bei beiden Modell-Varianten heben und senken lassen, wobei der Lyra-Stromabnehmer beim Wechsel der Fahrtrichtung auch in die andere Richtung "gekippt" werden kann. Die Textur möchte ich im MBS V4 als "Tauschtextur" anbieten, sodass jeder, der Lust dazu hat, den Straßenbahnen einen anderen Anstrich verpassen kann. Bis die Fahrzeuge soweit sind und dann in das MBS V4 übergeben werden können, wird es allerdings noch ein bisschen dauern.

Ich hoffe, dass ich Euch jetzt schon einmal den "Mund wässrig" machen konnte.

Viele Grüße
BahnLand

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Hallo Bahnland

Da kommt wieder "großes Kino" auf uns zu. Straba-Liebhaber werden sich freuen!

Jetzt kenn ich ja "etwas" deine Denkweise und daher meine Frage: Wirst du  aus diesen Modellen eine kleine "Reutlinger Anlage" ableiten? Sie muss ja nicht "deine" Größenordnung haben, aber die Haltestelle vor deinem ehemaligen Kinderzimmer sollte doch drin sein9_9

Es wäre sicher wieder ein Augenschmaus

Gruß

Modellbahnspass

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Hallo zusammen,

vielen Dank für die Blumen :).

@Modellbahnspass
Leider sah ich von meinem "Kinderzimmer-Fenster" aus nur auf eine Bushaltestelle, da wir bezüglich der Straßenbahn "In der falschen Richtung" am Stadtrand wohnten. Aber dennoch hat mich die Straßenbahn in der Innenstadt immer fasziniert, wenn wir mit dem Auto Einkaufen waren, und ich, solange meine Eltern im Laden drin das Nötigste für den Alltag zusammensuchten, draußen vor der Ladentür stand, und zuschaute, wie sich die entgegen kommenden Straßenbahn-Züge in der viel zu kurzen Ausweiche aneinander vorbei quetschten. Da auf diesem Streckenabschnitt zwei Linien furhren, kam es hier mitunter zu sehr interessanten Zugbegegnungen:

Beispielsweise fuhr ein Zug auf Linie 2 stadteinwärts in die Ausweiche hinein um den Gegenzug abzuwarten. Ihm folgte auf Sicht ein Zug von Linie 1, der aber nicht mehr ins Ausweichgleis passte. Also wartete er dahinter. Dann kam ein stadtauswärts fahrender Zug (Linie 1 oder 2) entgegen und fuhr in das andere Ausweichgleis hinein. Der erste stadteinwärts fahrende Zug konnte nun seine Fahrt fortsetzen, worauf der Nachfolge-Zug nun in das Ausweichgleis fuhr. Nun konnten beide verbliebenen Züge die Ausweichstelle verlassen. Diese "verzwickte" Situation gab es nur hier, da dies mit 36 m freier Gleislänge die kürzeste Ausweichstelle im gesamten nur eingleisigen Netz der Reutlinger Straßenbahn war.

Eigentlich hatte ich schon vor, ein paar "Reutlinger Straßenbahn-Szenen" irgendwie "einzufangen". Allerdings werde ich hier viele "Free-Style"-Kompromisse eingehen müssen, da es nicht möglich sein wird, das unmittelbare städtische oder auch ländliche Umfeld auch nur annähernd authentisch wiederzugeben. Da muss ich mir jedenfalls noch viele Gedanken dazu machen.

Viele Grüße
BahnLand

Edited by BahnLand
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  • 2 weeks later...

Hallo Gemeinde,

da die Straßenbahnen noch etwas "dauern" (ich habe noch nicht die richtige Aufteilung für die Multitextur gefunden, und die weiteren LoD-Stufen fehlen auch noch), habe ich zwischenzeitlich ein kleines Video gedreht, welches das (automatische) Umlegen des Lyra-Stromabnehmers bei einem Fahrtrichtungswechsel zeigt.

Ich habe im Internet 3 verschiedene Arten der Umschaltung gefunden:

  1. Automatisches Umklappen beim Anfahren in die entgegengesetzte Richtung.
    Hier ist es vermutlich die Reibung, die dafür sorgt, dass der Lyra-Bügel nach kurzer Zeit unter der Fahrleitung auf die andere Seite kippt. Hierfür hängt der Fahrdraht an den Wendestellen besonders hoch, damit die Oberleitung durch den umkippenden Lyra-Bügel nicht zu sehr nach oben gedrückt wird.
     
  2. Umklappen des Lyrea-Bügels von Hand mittels Seilzug
    Vom oberen Teil des Lyra-Bügels führt je ein Seil schräg nach vorne und nach hinten inach unten. Daran wird der Bügel unter der Oberleitung in die entgegengesetzte Schräglage gekippt, während die Straßenbahn steht. Auch hier wird der Widerstand durch die Oberleitung durch deren Höherlegung reduziert.
     
  3. Horizontales Umdrehen des Lyra-Bügels um eine vertikale Drehachse.
    Hierbei ist der Lyra-Bügel auf einem Drehteller befestigt. Er kann daher an den Wendestellen ebenballs mittels Seilzug seiltlich um 180° in die entgegengesetzte Richtung gedreht werden.

Auf zeitgenössischen Fotos der Reutlinger Straßenbahn kann man erkennen, dass der Lyra-Stromabnehmer auf dem Dach nicht drehbar gelagert war. Außerdem kann man Seile erkennen, die von dem vom oberen Teil des seitlichen Gestänges des Lyra-Bügels nach unten führen. Es könnte also die Methode 1 oder 2 (oder auch beide) angewendet worden sein.

Ich habe im Video die erste Variante nachgestellt. Man könnte in der Ereignisverwaltung aber auch die zweite Umlege-Variante realisieren.

Viel Vergnügen beim Betrachten des Videos wünscht
BahnLand

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Hallo Bahnland

Nach langer Zeit habe ich wieder mal die neuen Anlagen  in der Community aus gutem Grund angesehen. Dabei ist mir aufgefallen, das du einige Seehund-Modelle überarbeitet in den Katalog gebracht hast. Dank an dich und Seehund, daß das Studio damit wieder bereichert wird. Denn jedes Modell ist ein Gewinn. Das gilt übrigens für ALLE Modellbauer.

Gruß

Modellbahnspass

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Hallo Hans-Martin ( BahnLand ) und alle Modellbahnfreunde

Wieder eine SUPER Idee mit den Stromabnehmer und die Simulation des Videos hat mich beeindruckt . (y)(y)(y)

Was ich bei fast bei allen Oberleitung vermisse , das die Stromabnehmer sich etwas bewegen in der Höhen (Höhenunterschiede ) wie im REALEN . Wäre so eine Umsetzung möglich oder ist das mit dieser Version 3 nicht möglich . Bei Unterführungen von Brücken oder auch U-Bahn wär es sehr schön zu sehen . 

Zugegeben habe ich dies schon mal versucht ( TRANSPARENTE GLEISE als Oberleitung ) . Nur bekam ich nur eins hin leicht senken und erheben , ich suche noch die Datei wie ich es mal versucht hatte . Der Stromabnehmer war bei mir aus Bordmittel gebaut gewesen .

Es würde auch reichen , wenn eine Differenz von 5 mm der Oberleitung wär , als Modell merkt man das schon sehr gut .

Freue mich auch wie alle andere auf deine Multitexturen der Strassenbahn .

Gedanken : Strassenbahnen mit Türbewegung !

Viele Grüße

H:xn, der von der GT 8 träumt

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Hallo zusammen,

vielen Dank für Eure "Gefällt mir"-Klicks und Eure positiven Kommentare, die für mich Ansporn sind, so weiter zu machen.

@Roter Brummer
Mein Vorhaben ist, die gesamte Reutinger Straßenbahn-Flotte, die nicht so besonders groß war, auf Meterspur nachzubauen.

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Quelle: BildeRTanz Eningen vom 15.02.2010

Dazu gehört auch eine kleine Güterlok, die auf Rollschemel aufgebockte Normalspur-Güterwagen zu den zwei in Eningen und Pfulingen existierenden Fabrik-Anschlüssen brachte.

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Quelle: BildeRTanz Reutlingen vom 17.08.2009

Es gab nur einen Gepäckwagen, der noch aus der Zeit der Dampf-betriebenen Lokalbahn (bis 1912) stammte und in der Anfangszeit der Straßenbahn noch gelegentlich angehängt wurde.

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Ansonsten gab es eine Handvoll Güterwagen nur als "Dienstfahrzeuge".

Die nachfolgende Übersicht zeigt alle Fahrzeuge der Reutlinger Straßenbahn, wobei sich viele Fahrzeuge nur durch die aufgebrachten Werbe-Beschriftungen unterscheiden. Diese sind jedoch alle authentisch - wenn auch in dem gezeichneten Maßstab nicht unbedingt "entzifferbar".

Ich habe auch im Modellbahn-Studio vor, einige Varianten mit Werbe-Anschriften anzubieten. Allerdings werde ich da nicht "alle" realisieren können, weil mir dazu teilweise einfach die Vorlage mit hinreichender Auflösung fehlt. Einige habe ich jedoch auf den mir vorliegenden Fotografien entziffern und in einem "anständigen" Format "reproduzieren" können.

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Von 1912 bis in die 1940er Jahre wurden die Linien Betzingen-Reutlingen-Eningen und Reutlingen-Pfullingen von der Württembergischen Eisenbahn-Gesellschaft (WEG) betrieben und hatten in den ersten Betriebsjahren unterhalb der Fenster einen zweifarbigen grünen Anstrich (1. Zeile im Bild oben). Ab 1928 kam die Linie von Reulingen nach Altenburg hinzu, welche von der Stadt Reutlingen betrieben wurde. Die Reutlinger Straßenbahn hatte also über viele Jahre hinweg zwei Betreiber. Die Fahrzeuge waren fortan von beiden Gesellschaften unterhalb der Fenster nur noch mit einem Grünton bemalt, der sich bis zum Ende der Reutlinger Straßenbahn 1974 hielt. Bis wann die Lyra-Stromabnehmer eingesetzt wurden, ist mit nicht bekannt.

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Jedenfalls fuhren die Fahrzeuge in den 1050er bis 1970er Jahren mit Scheren-Stromabnehmer. Das obere Bild zeigt neben der einzigen Güterlok die Triebwagen in unterschiedlichen technischen Ausführungen und Werbeaufschriften. Im unteren Bild sind die Dienstfahrzeuge und die Beiwagen dargestellt.

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Auch wenn die obigen Darstellungen den Anschein erwecken, dass die Reutlinger Straßenbahn sehr viele Fahrzeuge im Einsatz gehabt hätte, waren es im Laufe der Zeit insgesamt nur 28 Triebwagen und 49 Beiwagen, verteilt auf jeweils 8 verschiedene Treibwagen- und Beiwagen-Grundtypen, bei denen es jeweils wiederum etliche Bauart-Unterschiede gab. 

Viele Fahrzeuge aus der Anfangszeit konnten bis zum Schluss (und sei es auch nur als Dienstfahrzeig) im Betrieb beobachtet werden. Entsprechend erfuhren die Fahrzege auch dieverse Umbauten, was zusammen mit den ebenfalls mit der Zeit wechselnden Werbe-Aufschriften letztendlich die oben aufgelistete Varianten-Vielfalt ergibt.

Viele der Fahrzeuge stammen als Gebrauchtfahrzeuge aus Stuttgart oder wurden in derselben Bauart wie Stuttgarter Fahrzeuge von der Maschinenfabrik Esslingen beschafft. Deshalb werden sich aus vielen Fahrzeugen durch andere Texturen auch Stuttgarter Straßenbahnfahrzeuge darstellen lassen.

Aber das ist alles "Zukunftsmusik". :)

Viele Grüße
BahnLand

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  • 3 weeks later...

Hallo Gemeinde,

ich habe den "renovierten" RAe-TEE-II--Triebzug der SBB nun in den V4-Online-Katalog gestellt. Er wartet jetzt noch auf die Freigabe durch Neo.

Der 6-teilige Zug besteht aus zwei Großraum-Steuerwagen an den Zug-Enden, zwei jeweils daran anschließenden Großraum-Mittelwagen sowie dem Motorwagen und einem damit gekuppelten Wagen mit Speiseraum in der Zug-Mitte. Die Küche befindet sich im Motorwagen, weshalb der Speiseraum des Nachbarwagens immer zum Motorwagen hin ausgerichtet ist.

Alle Fahrzeuge besitzen seitlich versetzte Wagenübergänge. Deshalb können die Wagen (mit Ausnahme des frei drehbaren Speisewagens) immer nur mit einer Ausrichtung aneinandergefügt werden. Wird ein Wagen "falsch herum" eingereiht, laufen die Passagiere beim Versuch, in den anderen Wagen überzuwechseln, gegen eine Wand.

Den Zug gibt es in den Varianten "Trans-Europ-Express" (TEE), "EuroCity" (EC), und als "Museumszug".

Der ursprüngliche TEE-Triebzug besaß nur die 1. Klasse. Die beiden Steuerwagen und die benachbarten Mittelwagen unterschieden sich nur durch die innerhalb des Zugverbands fest zugeordnete Wagennummer (Nummer 1 und 6 für die Steuerwagen, Nummer 2 und 5 für die Mittelwagen).  Der Motorwagen, der unter (fast) allen in Europa verbreiteten Stromsystemen eingesetzt werden konnte (Wechselstrom 15kV/16,7Hz und 25kV/50Hz sowie Gleichstrom 1500V und 3000V, aber nicht im ursprünglichen norditalienischen Drehstromnetz), besaß die Wagennummer 3, der Speisewagen mit Bar die Wagennummer 4. Der Zug besaß stets die Wagenreihung 1-6.  

Nach dem Ende der TEE-Ära wurden die 5 existierenden Züge 1051-1055 in 2-klassige EuroCity-Züge umgebaut, wobei die Wagen 5 und 6 sowie ein Teil des Speisewagens eine 2.-Klasse-Bestuhlung bekamen. Die Sitzplätze entlang der Bar entfielen zugunsten von Stehplätzen. Der Motorwagen erhielt am zweiten Wagenende zusätzliche Ladetüren und dadurch bedingt eine andere Fensteranordnung. Neben der neuen Außenfarbgebung in 2 Grautönen ("Graue Maus") erhielten auch die Innenräume neue Sitze und Farben.

Am Ende ihrer Einsatzzeit wurden 4 Triebzüge verschrottet und der "1053" zum TEE-Museumszug zurückgebaut. Der Triebzug erhielt außen sein TEE-Erscheinungsbild zurück (allerdings mit deutlich hellerem Dach), behielt aber trotz den Rückbaus des 2.-Klasse-Steuerwagens in die 1. Klasse das EC-Innendesign. Der 2.-Klasse-Wagen mit Speiseabteil wurde wieder zum vollwertigen Speisewagen, wobei die Sitzplätze neben der Bar nicht wieder eingebaut wurden. Der umgebaute Motorwagen erhielt nur den Außenanstrich in den TEE-Farben zurück. Der 2.-Klasse-Mittelwagen wurde zu einem "Lounge-Wagen" mit völlig neuen Sitzen an Tischen und einem Elektro-Piano in der Wagenmitte umgebaut (in Deutschland würde der Wagen "Gesellschaftswagen" heißen).

Für das Modellbahn-Studio wurden alle 3 Varianten des Zuges realisiert, wobei alle Wagen mit der gleichen Bauform jeweils zu einem Modell mit entsprechenden Varianten zusammengefasst sind. Die einzelnen Modelle sind

  • Großraum-Steuerwagen (jeweils Wagen 1 und 6 in TEE-, EC- und Museums-Variante)
  • Großraum-Mittelwagen und Lounge-Wagen (jeweils Wagen 2 und 5)
  • Motorwagen (jeweils Wagen 3)
  • Speisewagen und 2.-Klasse-Wagen mit Speiseabteil (jeweils Wagen 4)

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Gegenüber den bisher verfügbaren Modellen des TEE- und EC-Triebzugs verfügen die neuen Modelle über die folgenden zusätzlichen Eigenschaften, die alle als steuerbare Animationen realisiert sind:

  1. Zuschaltbare Innenbeleuchtung
      -  komplette Raumausleuchtung (alle Fahrzeuge),
      -  nur Tischlampen- und Barschrank-Beleuchtung (Speisewagen, zusätzliche Alternative zur kompletten Raumausleuchtung)
  2. Am Motorwagen 4 getrennt steuerbare Stromabnehmer mit unterschiedlichen Schleifstücken für die Fahrt unter den verschiedenen europäischen Stromsystemen und Fahrdraht-Aufhängungen (4 Animationen)
  3.  Unterschiedliche Stirn- und Schlusslicht-Einstellungen entsprechend der landestypischen Signalvorschriften (8 Animationen):
      -  3 weiße Lampen:  3-Licht-Spitzensignal (z.B. Schweiz, Deutschland)
      -  2 weiße Lampen unten:  2-Licht-Spitzensignal (z.B. Frankreich, Italien)
      -  1 weiße Lampe unten:  Rangierbetrieb Schweiz
      -  1 rote Lampe unten:  Halt-Signal am abgestellten Fahrzeug (falls Gleis durch weiteres Fahrzeug befahren werden kann)
      -  2 rote Lampen unten:  Zugschlussbeleuchtung
      -  3 rote Lampen:  Gefahrenwarnung (Schweiz) für entgegenkommende Züge auf mehrgleisigen Abschnitten
      -  2 x gelb unten + 1 x weiß:  Stirnbeleuchtung in den Niederlanden
      -  1 x weiß + 1 x grün jeweils unten:  Kennzeichnung als außerplanmäßigen Zug in Italien (bis 2004)
  4. Beleuchtbare Geräte-Anzeigen in den Führerständen
  5. Vorbildgerecht offene Übergänge zwischen den Wagen, die für ein "geschlossenes Zugbild in (Modell-)Kurven" via Animation "verschlossen" werden können.

Leider lassen sich bei Animationen nur die Zustände "Ziel vorwärts" und "Ziel rückwärts", jedoch nicht mehr als (diese) 2 Zustände einstellen. Deshalb können nicht mehrere der aufgelisteten Animationen zu einer Animation zusammengefasst werden. Insbesondere bei sich "überscheidenden" Animationen (z.B. bei den Stirn-Lichtern (3) oder den Innenbeleuchtungs-Varianten (1)) ist deshalb darauf zu achten, dass eine Animation zurückgesetzt ist, bevor eine "überlappende" Animation "angeschaltet" wird.

Und nun wünsche ich viel Spaß mit den "renovierten" RAe-Triebzügen - sobald sie von Neo freigegeben sind.

Viele Grüße
BahnLand

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Hallo zusammen,

Neo hatte meine neuen Ortsschilder mit der Möglichkeit, selbst eigene Tauschtexturen einzusetzen, ja bereits in seiner Vorstellung der neuen V4-Beta-Version erwähnt. Als Ergänzung möchte ich hier noch ein Paar Bilder vorstellen, welche dies veranschaulichen sollen.

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Die im obigen Bild dargestellten "unbeschrifteten" Ortsschilder sind Varianten eines einzigen im Online-Katalog abgelegten "Modells". Nach dem Platzieren des Modells auf der Anlage kann man im Eigenschaftsfenster eine andere Darstellungs-Variante des Modells auswählen.

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Daneben gibt es ein weiteres Modell, welches dieselben Ortsschild-Varianten mit vordefinierten Beschriftungs-Mustern enthält.

Alle Varianten beider Modelle erlauben den Einsatz vom Benutzer selbst erstellter Tauschtexturen. Wie man hierbei vorgeht, ist in den Beschreibungen zu beiden Modellen, die beim Fahren mit der Maus über den Katalogeintrag automatisch aufgeklappt werden, hinterlegt.

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Das letzte Bild zeigt die Modelle mit von mir beispielhaft aufgebrachten Tausch-Texturen.

Viele Grüße
BahnLand

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Hallo Freunde,

da es im neuen Online-Katalog möglich ist, mehrere Modelle in einem Katalogeintrag zusammenzufassen, habe ich nun die Möglichkeit, alle von mir hergestellten Varianten des RoLa-Niederflurwagens, denen bisher der Weg in den Online-Katalog verwehrt geblieben war, in wenigen Modellen zusammenzufassen.

Es gibt jetzt nur noch 3 Katalog-Modelle des RoLa-Wagens, die sich durch die Anzahl der "angeflanschten" Kopfstücke unterscheiden:

  1. Der RoLa-Wagen mit zwei Kopfstücken ist als "Einzelwagen" konzipiert. Er besitzt daher an beiden Wagenenden jeweils ein Kopfstück mit Puffern und Kupplung.
     
  2. Der RoLa-Wagen mit einem Kopfstück nur an einem Wagenende wird als Endwagen in RoLa-Zügen eingesetzt. Am Wagenende ohne Kopfstück schließen weitere Wagen ohne Kopfstück an, sodass auf den Zug hinauf oder vom Zug herunter fahrende Lastwagen von einem Wagen auf den nächsten fahren können.

    Das Kopfstück am anderen Ende dieses Wagentyps lässt sich via Animation um 90° nach links oder rechts ausschwenken. So ist es möglich, den RoLa-Zug an der Kopframpe am zur Seite gedrehten Kopfstück vorbei mithilfe einer Ereignissteuerung zu beladen und zu entladen. Allerdings müssen hierfür den RoLa-Wagen "virtuelle Straßemgleise" hinzugefügt werden, damit sich die Lastwagen auch über die RoLa-Wagen hinweg bewegen können.
     
  3. Der Wagen ohne Kopfstücke dient als Zwischenwagen im "Inneren" des RoLa-Zuges. zwischen zwei Endwagen können beliebig viele Zwischenwagen eingefügt werden. Anstelle der mit den fehlenden Kopfstücken auch nicht vorhandenen "Regel-Kupplungen" können die Wagen beim Vorbild über eine zusätzlich vorhandene "Niederfluir-Kupplung" miteinander verbunden werden.

Jeder der 3 Katalog-Einträge enthält nun jeweils 10 Anstrich-Varianten, welche die nachfolgend im Bild gezeigten Betreiber-Gesellschaften repräsentieren.

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In Deutschland ursprünglich die DB und aktuell die DBAG.

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In der Schweiz ursprünglich die HUPAC und aktuell die RAlpin AG.

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In Österreich ursprünglich die ÖBB und aktuell die ÖKombi AG, hier mit zwei Anstrich-Varianten vertreten.

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In Italien ursprünglich die FS (zuerst in brauner und später in grüner Lackierung) und aktuell die TrenItalia (ebenfalls mit grünem Anstrich).

Alle Varianten lassen das Hinzufügen einer Tauschtextur zu. Für deren Erstellung können die Original-Texturen aller Varianten als Vorlagen herutergeladen werden.

Die Modelle stehen im Online-Katalog mit den ergänzten Varianten für die Freigabe durch Neo bereit.

Viele Grüße
BahnLand

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Hallo Gemeinde,

heute habe ich die von mir überarbeiteten gedeckten Güterwagen des preußischen G10 (Verbandsbauart nach Musterblatt A2) in den Online-Katalog hochgeladen.

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Es gibt insgesamt 5 Modelle, von denen jedes diverse Varianten enthält. Die Modelle unterscheiden sich wie folgt:

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  • G10.1   G10 mit Ursprungs-Wagenkasten ohne Endfeld-Verstärkung (oben links), Schiebetüren mit oben angesetzten Rollenlagern
  • G10.2   G10 mit durch Endfeld-Verstärkungen versteiftem Wagenkasten (oben rechts), Schiebetüren mit oben angesetzten Rollenlagern
  • G10.2   G10 mit vereinfachten Schiebetüren ohne separat angesetzte obere Rollenlager (Mitte)
  • I10.1     Wärmeschutzwagen (Kühlwagen) ähnlich der Bauart G10 mit einfachen Flügeltüren (unten links)
  • I10.2     Wärmeschutzwagen (Kühlwagen) ähnlich der Bauart G10 mit doppelten Flügeltüren (unten rechts)

Die verschiedenen Modell-Typen erfordern unterschiedliche Texturen, die Modell-Typ-übergreifend nicht kompatibel sind.

In jedem Modell-Typ sind sowohl Form-Varianten als auch Anstrich-Varianten enthalten.

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Alle Wagen gibt es in der ursprünglichen Bauform mit Speichenrädern und Stangenpuffern und in der in der Bauform mit Scheibenrädern und Hülsenpuffern nach deren Umbau, und zwar jeweils ohne und mit Bremserhaus. Bei der Umbau-Variante wurde das Bremserhaus gegenüber der ursprünglichen Bauform gekürzt. Während der Wagen ohne Bremserhaus der alten Bauform keine Bremsen besitzt, werden alle Wagen nach dem Umbau Druckluft-gebremst. Deshalb besitzt hier auch der Wagen ohne Bremserhaus "Bremsbacken".

Die Varianten innerhalb eines Modell-Typs sind jeweils mit unterschiedlichen Anstrichen (Texturen) versehen. Diese sind jedoch untereinander "kompatibel", was bedeutet, dass sie zwischen den verschiedenen Varianten des Modells ausgetauscht werden können. Hierfür lassen alle Varianten jedes Modells Tauschtexturen zu. Damit kann von jeder Variante die dort ursprünglich zugewiesene Textur als "Vorlage" heruntergeladen und dann einer anderen Variante desselben Modells zugewiesen werden. Natürlich kann die heruntergeladene Textur auch modifiziert oder als Vorlage für eine "eigene" Textur verwendet werden, die dann einer Modell-Variante zugewiesen werden kann.

Man beachte, dass die Auswahl einer anderen als der im Online-Katalog angezeigten Variante des Modells erst dann möglich ist, nachdem dieses auf die virtuelle Modell-Anlage gestellt wurde. Auch die Zuweisung einer neuen Textur ist nur für Modelle (und deren Varianten) möglich, die sich bereits auf der Anlage befinden.

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Bei allen Modellen lassen sich mittels Animationen die Ladetüren auf beiden Wagenseiten getrennt öffnen. Hierbei bezieht sich die Animation "Tor1" auf die Ladetür(en) auf der "In Fahrtrichtung" rechten Seite des Wagens, die Animation "Tor2" auf die Tür(en) auf der linken Wagenseite. Bei den Wagen mit Bremserhaus sitzt dieses "in Fahrtrichtung vorne". Bei den Wagen ohne Bremserhaus muss man es selbst ausprobieren, weil es keine ausgewiesene "Vorne-Hinten-Orientierung" gibt.

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Die beiden letzten Bilder zeigen oben den Einblick in das Innere eines Wgaens bei geöffneter Ladetür und unten zwei Güterwagen-Schlangen an der als Laderampe zweckentfremdeten "Autoverlad-Rampe" in Göschenen, wobei die Ladetüren aller Wagen stets nur zu Laderampe hin geöffnet sind.

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Die 5 oben aufgelisteten Wagenmodelle (G10.1, G10.2, G10.3, I10.1 und I10.2 sind die Präfixe der verwendeten Modell-Bezeichnungen) stehen im Online-Katalog zur Verfügung, sobald sie von Neo freigegeben worden sind. Den Varianten in diesen 5 Modellen sind insgesamt 26 verschiedene Texturen zugeordnet, die jeweils alle 4 Form-Varianten des jeweiligen Modells als Tauschtexturen zugeordnet werden können. Auf diese Weise können (ohne die Berücksichtigung möglicher weiterer vom Nutzer selbst erstellter Tauschtexturen) 104 verschiedene Fahrzeug-Varianten der G10/I10-Familie auf die Gleise gestellt werden.

Übrigens:
Alle Modelle (alle Varianten) besitzen jeweils 3 LOD-Stufen, wobei die Wagen in der "Nahsicht" aus bis zu 13000 Polygonen (14000 Eckpunkten) bestehen, die sich in de höchsten LoD-Stufe für die "Fernsicht" auf 120 Polygone (214 Eckpunkte) reduzieren.

Noch ein Hinweis zu bereits verwendeten alten G10-Wagen aus V3.
Bereits auf bestehenden Anlagen eingesetzte Fahrzeuge können auch weiterhin eingesetzt werden, besitzen aber nicht die hier beschriebene Funktionalität. Sie sind in der V4 bereits ausgeblendet und werden durch diese "neuen" Wagen im Katalog "ersetzt". Eine automatische Ersetzung der alten Wagen durch die neuen Fahrzeuge ist aufgrund der neuen Modell-Varianten-Struktur nicht möglich. Wer also in seinen "bestehenden" Güterzügen die Wagen mit der neuen Funktionalität einsetzen möchte, muss die alten Wagen explizit gegen die neuen Modell-Varianten austauschen:

  1. altes Modell auf der Anlage markieren
  2. im Menü "Ersetzen" wählen
  3. neues "Ersatz"-Modell aus dem Katalog auswählen
  4. im ausgetasuchten Modell auf der Anlage gewünschte Variante einstellen
  5. gegebenenfalls andere Textur als "Tauschtextur" zuordnen

Und nun wünsche ich allen viel Spaß mit den neuen Wagen.

Viele Grüße
BahnLand

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Hallo BahnLand,

wenn Du in diesem Tempo und mit diesem Eifer weitermachst, dann haben wir alle bald eine echte Qual der Wahl bei der Zusammenstellung von Zügen. Ich kann nur symbolisch den Hut vor Deinem Einsatz ziehen. Also bitte nicht nachlassen, sondern weiter so. So ganz nebenbei möchte ich an die zusammengestellte Modellwunschliste von vor einigen Monaten hier im Forum erinnern.

Viele Grüße

Streitross

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