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Neue Modelle vom Seehund


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Hallo Seehund,

arbeiten die Mitarbeiter in Deiner Lokschmiede 7 Tage in der Woche 24 Stunden durch? :D
Das läuft ja bei Dir "wie geschmiert"!

Deine Loks sind immer eine tolle Bereicherung für jede Anlage.

Viele Grüße
BahnLand

 

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Hallo Bahnland,

es wird nicht durchgearbeitet, aber die meisten Teile sind fast baugleich und können mit kleinen Änderungen von anderen Modellen übernommen werden.

Daher ging es diesmal etwas schneller.

Gruß Seehund

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Hallo Seehund,

an diese Lok mit dem Kabinentender kann ich mich noch gut erinnern. Die lief immer auf dem gegenüberliegendem Gleis ein, als wir zur Berufsschule gingen (1968). Die sah genau so aus.

Gruß
Wolfgang

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Hallo Seehund,

ich habe mal versucht, mithilfe Deiner Dampfloks etwa den Zustand des BW Tübingen um 1970-1972 nachzubilden. Das funktioniert mit Deinen herrlichen Loks jetzt schon recht gut, auch wenn es in "Kleinigkeiten" noch nicht stimmig ist:

Bw_tuebingen.jpg

Die 50er mit den Kabinentendern sollte eigentlich Witte-Windleitbleche besitzen. Denn die Kabinentender wurden erst nach 1945 von der DB aus vorhandenen Kastentendern umgebaut. Außerdem gab es in Tübingen auch ein Wannentender-50er. Soviel ich weiß, gab es zu diesem Zeitpunkt bei der DB keine 50er mit Wagner-Windleitblechen mehr. Die 78 gab es in Tübingen damals genauso wie die (noch nicht als MBS-Modell existierende) 38er (pr. P8) noch in mehreren Exemplaren. Die abgebildeten 86er sollten eigentlich die um eine Treibachse kürzeren 64er sein (86er gab es zu diesem Zeitpunktnoch  in Nürnberg, aber nicht (mehr) in Baden-Württemberg). Zuletzt noch die pr. T3 (89.70) links oben: Bei der DB fuhren die letzten Exemplare dieser Bauart im Ruhrgebiet. In Tübingen konnte man aber gelegentlich die Nr. 30 der SWEG (Südwestdeutsche Eisenbahngesellschaft, eingesetzt auf der Kandertalbahn) sehen, die allerdings (gras-)grüne Wasserkästen besaß. Diese Privatbahnlok war ebenfalls eine ex pr. T3.

Viele Grüße
BahnLand

 

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Hallo Bahnland,

mir ist schon bewusst, dass es immer ein paar kleine Unstimmigkeiten bei der Flut der verschiedenen Versionen einer Baureihe gibt.

So gehe ich nach en Skizzen und Fotografien der Loks aus, wie auch bei der 50 001.(siehe Bild)Br50_001_06.jpg

An irgendeine Version muss ich mich ja halten, und wenn hier große Windleitbleche verbaut sind, so habe ich diese auch übernommen. Ich bin leider kein Oberbundesbahnbähner und kenne mich somit auch nicht mit den Eigenheiten so aus. Der Herr Witte ist mir auch nicht bekannt. Die Anzahl der verschiedenen Tender für die 50er ist bestimmt auch sehr hoch, so das ich mich für den Kabinentender entschieden habe. Ich baue halt, weil ich Spaß daran habe.

Auch die 78 und 86 sind maßstabsgetreu nach einer Bauzeichnung aus dem Internet entstanden. Leider wir bei den meisten Skizzen nur die Baureihe, nicht aber die verschieden Versionen angegeben. Irgendwo muss hier ein Kompromiss gerade bei Modellen gestattet sein, denn jede Baureihenversion und sogar noch nachträgliche Änderungen an jenen als Modell einzustellen, wäre etwas zu viel verlangt.

Auch wenn nicht Alles so ist, wie es sein sollte, hoffe ich doch das meine Modelle euch Freude bereiten.

Gruß Seehund

 

 

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Hallo Bahnland, hallo Seehund,

jetzt sagt doch mal einem völlig unbedarften Modellbahner wofür die unterschiedlichen Windleitbleche gut waren. Ohne diese Bleche wäre doch der Luftwiderstand bestimmt geringer gewesen.

Gruß
Wolfgang

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Hallo Wolfgang,

eigentlich beschreibt der von Seehund referenzierte Artikel alles. Die nach Paul Wagner benannten großen Bleche wurden mit den Einheits-Dampfloks der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft (DRG) eingeführt. Die nach Friedrich Witte benannten Bleche kamen bei der Deutschen Bundesbahn (DB) und der DDR-Reichsbahn (DR) nach 1945 zum Einsatz. Vor allem bei der DB verschwanden die alten Wagner-Windleitbleche ziemlich schnell.

Wie Seehund schon ausführte, gab es bei der 50er verschiedene Bauarten. Der ursprüngliche "Kasten"-Tender stammte noch aus der Reichsbahn-Zeit und wurde als der am weitesten verbreitete bis zuletzt in den 1970er Jahren verwendet. Um bei Güterzügen den früher üblichen Güterzug-Begleitwagen für den Zugführer einzusparen, wurden speziell für die 50er viele Kastentender mit einer Zugführerkabine ausgerüstet, die ihnen zur Bezeichnung "Kabinentender" verhalf. Diesen gab es bei der DB ausschließlich bei der Baureihe 50. Einen ähnlichen Kabinentender baute die Österreichische Bundesbahn (ÖBB) für ihre 52er Dampflokomotiven, wofür allerdings deren ursprüngliche Wannentender (spezielle Tender-Baurt für die Kriegslokomotiven 42 und 52) verwendet wurden. Dieser Wannentender wurde bei der DB nach der frühen Ausmusterung der Baurehe 52 bei der 50er als dritte Tenderbauart und auch bei der Baureihe 38 (pr. P8) weiterverwendet. Da die Wannentender das Führerhaus der Lokomotive abschließende Stirnwände besaßen, waren sie besonders gut geeignet, die damit ausgerüsteten 50er und 38er auch rückwärts (mit vorausfahrendem Tender) vor dem Zug einzusetzen.

Das oben genannte BW (Betriebswerk) Tübingen besaß Anfang der 1970er Jahre 50er sowohl mit Kasten-, Kabinen- und Wannentender als auch 38er mit Kasten- und Wannentender. Die 38er-Kastentender entsprachen noch der alten preußischen Bauart, während jene der 50er der Einheitsbauart aus den 1920er Jahren entstammten.

Die verschiedenen Tender-Bauarten sind sehr gut in diesem Wikipedia-Artikel beschrieben.

Viele Grüße
BahnLand

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Hallo Bahnland, hallo Seehund,

danke für euere Erklärungen und die Links.
Über den Kabinentender habe ich mich auch schon gewundert, wer da wohl mitfahren durfte. Ich dachte schon daß der Lokführer bei langen Fahrten seine Frau mitnehmen konnte, damit er in den Ruhepausen etwas Ansprache hatte ;).

Gruß
Wolfgang

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Hallo Seehund.

So langsam scheint mir diese Forum hier nur noch für Bahnspezialisten da zu sein. Du machst das schon richtig mit deinen herrlichen Dampfrössern. Ob nun DIE oder DIE Windleitbleche an der Lok sind, oder DER oder DER Tender hinten dranhängt ist mir vollkommen egal. Alle dein Dampfloks sind stimmig: also weiter so mit den schwarzen fauchenden "Dingern".

Tschö und gutgoon......lobo

PS: Ich nehme mal an, das hier einige Menschen mit Mütze und Trillerpfeife vor dem PC sitzen??????;):P

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Hallo Lobo,

wofür der Kabinentender gut war, wusste ich bis zu den von Bahnland gemachten Erklärungen wirklich nicht. Deshalb nochmal Danke an Bahnland.

Das mit der Frau vom Lokführer sollte eigentlich zum Schmunzeln verleiten.

Und wie du, finde ich auch, dass Seehund seine wunderbaren Modelle weiter so bauen sollte wie es ihm Spaß macht.

Gruß
Wolfgang

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Hallo zusammen,

auch ich bin "kompromissfähig" und kein "Nietenzähler". Und es ist mir auch (aus eigener Erfahrung) klar, wieviel Arbeit im Bau eines solchen Fahrzeugs steckt. Um so wichtiger finde ich es, dass auch auf Fehler hingewiesen werden darf, um insbesondere zu vermeiden, dass diese beim Bau weiterer Modelle wiederholt werden.

Da es von Seehund neben der 50er auch noch die 44er mit "kleinen Ohren" (Witte-Windleitbleche) gibt, sind wir hier in der glücklichen Lage, mit "Zukneifen beider Augen" (;)) folgende Lok-Tender-Kombinationen zusammenstellen zu können:

Varianten.jpg

  • 50er-DB-Lok mit Kastentender, zusammengesetzt aus 44er-Lok + 01er-Kastentender (hinten rechts)
  • 50er-DB-Lok mit Kabinentender, zusammengesetzt aus 44er-Lok + 50er-Kabinentender (hinten Mitte)
  • 50er-DB-Lok mit Wannentender, zusammengesetzt aus 44er-Lok + 53er-Wannentender (hinten links - die 5. Achse des Tenders "übersehen" wir einfach)
  • 50er-DRG-Lok mit Kastentender, zusammengesetzt aus 50er-Lok mit großen Ohren + 01er-Kastentender (vorne rechts)

Auch wenn ich jetzt eventuell "gehauen" werde: Wieviel Aufwand würde es verursachen, bei der 86er "einfach" ein Stück Kessel mit Wasserkasten zusammen mit der zweiten Treibachse "herauszuschneiden" und die vorne und hinten verbleibenden Teile wieder "zusammen zu kleben"? Dann hätte man nämlich aus der 86er die kürzere 64er "gewonnen".

Und jetzt noch ein Lokomotiv-Wunsch (bitte nicht schlagen): Die preußische P8 mit Kastentender und Witte-Windleitblechen wie auf diesem Bild, das diese Lok im BW Tübingen zeigt.

Dass man dann anstatt des Kastentenders auch den Wannender der 53er anhängen könnte, habe ich oben bereits am Beispiel der 50er gezeigt. Wenn man nun die "Witte-Windleitbleche" als "andockbare" Bauteile an entsprechenden "Andockpunkten" an der Lok anfügen könnte, könnte man diese auch ohne "Ohren" oder aber - sofern zusätzlich vorhanden - mit den originalen großen Windleitblechen (wie in dieser Zeichnung zu sehen) einsetzen (nur so als Hinweis oder Idee).

Viele Grüße
BahnLand

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Hallo Eisenbahner, hallo Freund.

Wolfgang: ich habe vergessen dir mitzuteilen, dass ich geschmunzelt habe.:);)Ich hab mir noch die Babywippe neben den Kohlen vorgestellt oder das das ältere Kind so schön mit den Kohlen spielt............

Bahnland: hier wird bestimmt niemand "gehauen". Nicht jeder ist solch ein Experte wie du und es ist schön, dass du kompromissfähig bist und auch mal alle fünfe gerade sein lässt.

Die P8 (spätere BR38) fuhr noch am Muttertag bei uns auf der TWE- Strecke. Sie hatte 3 Donnerbüchsen und einen Schnellzugwagen angehängt.

Deinen Wunsch unterstütze ich voll, aber es gibt auch von diesem Dampfross einige Varianten??

Tschö und gutgoon.......lobo

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Hallo,

Bahnland @ 
Die 64er und die 38er stehen schon seit längerem in der Auftragsliste, jedoch braucht alles seine Zeit, die mir aber im letzten halben Jahr nicht gegeben war. Ich möchte aber nochmals darauf hinweisen, das ich mich bei einem Modell für eine der vielen Versionen, die es nun mal gibt, entscheiden muss. Bei den verschiedenen Versionen geht es aber nicht nur um Windleitbleche oder andere Kleinigkeiten, vielmehr sind verschiedene Kessel, Dome und die Positionen von z.B. Luftkesseln und anderen Bauelementen zu beachten.
Aus der 86er eine 64er machen, so wie du vorschlägst, geht leider nicht, da die 64er der 24er mehr ähnelt, als einer 86er. Radstand, Treibraddurchmesser und Antrieb sind doch sehr verschieden.

Alle @
Den Vorschlag von Bahnland, z.B. Windleitleitbleche oder andere Bauelemente mit Andockpunkten zu versehen, um verschiedene Versionen zu ermöglichen, werde ich wegen nochmaliger Erhöhung der Unterobjekte und auch der Vielzahl verschiedener Positionen nicht umsetzen. Auch wird es für die Dampflokomotiven keine LOD-Stufen mehr geben, da hier die Performance für das MBS wegen der vielen Animationen nicht viel gesteigert werden kann. Bei Dampflokomotiven versuche ich die Anzahl von 30.000 Polys nicht zu überschreiten und die Unterobjekte unter 30 zu halten, was aber schon bedeutet, das eine Vielzahl an Accessoires nicht umgesetzt werden können.

Momentan arbeite ich an der 91er, von der es auch sehr viele verschiedene Versionen gab, so das ich mich hier auch für eine Version entscheiden muss.

Leider sind die vielen schon vorhandenen Modelle aus dem alten Planer nicht so ohne weiteres im MBS verwendbar. Zu jener Zeit wurde halt noch anders gebaut und somit ist ein Neubau für das MBS einfacher als eine Konvertierung des alten Modells.

Gruß Seehund

 

 

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Hallo Lobo (und andere Bordmittel-Bauer),

Gruene_t3.jpg

aufgrund meiner obigen Bemerkung zur SWEG-T3 (Nr. 30 der Kandertalbahn) habe ich hier mittels 4 Quadern und 2 Halbzylindern (jeweils froschgrün eingefärbt) eine kleine Spielerei fabriziert. Na ja, "zugespachtelte" Fenster und "kein Platz" für den Lokführer sind nicht gerade sehr "vorbildgetreu". Aber es soll ja auch nur ein (spielerisches) Beispiel für die "Aufhübschung" von fertigen Lokomotiven mit Bordmitteln sein. Da ich die zu einer Gruppe zusammengefassten Grundkörper mit der Lokomotive "verknüpft" habe, macht das grüne Führerhaus mit den Wasserkästen alle Bewegungen der Lokomotive mit. Die SWEG-Beschriftung habe ich der Einfachheit halber weggelassen, könnte aber mit Neo's Beschriftungs-Element oder kleinen "Quader-Blechen" mit geeigneten Texturen noch "angebaut" werden.

Viele Grüße
BahnLand

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Hallo zusammen,

ich habe nun die "Bordmittel-Lok" Nr. 30 der SWEG noch mit einem grünen Kessel und der SWEG-Beschriftung versehen und so in den Katalog gestellt. Außerdem habe ich noch die württ. T3 mit langem Wasserkasten aus Seehund's pr. T3 erzeugt. Die sieht allerdings mehr wie die Märklin-"Einsteiger"-Lok aus (die ja auch die württ. T3 darstellen soll). Ich habe sie sowohl als (EUROVAPOR)-grüne württ. 888 als auch als schwarze 89 407 in den Katalog gestellt.

T3-varianten.jpg

Auch wenn die Loks mit den Bordmittel-Modifikationen nicht an Seehund's Original heranreichen können, wünsche ich Euch - sobald die Loks von Neo freigegeben worden sind - viel Spaß!

Viele Grüße
BahnLand

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Hallo,

als nächste Dampflokomotive habe ich die preußische T9.2, heute als BR 91 134 noch im Museumseinsatz, gebaut.

Br91-134_001.jpg

Gerade bei der T9 gab es auch sehr viele verschiedene Versionen und Ausstattungen, so dass ich mir die heute noch einsatzfähige BR 91-134 als Vorlage genommen habe. Aber auch diese Lok wurde im Laufe der Zeit mehrfach umgebaut. Den letzten Fotografien zu Folge sollte sie wie dieses Modell ausgestattet sein.

Gruß Seehund

@ Die 41er steht jetzt auch in animierter Version zur Verfügung .....

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