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Automatisch gesteuerter Ablaufberg


BahnLand
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Hallo Gemeinde,

nachdem sich schon einige an einem Ablaufberg versucht haben, habe ich nun auch eine Variante realisiert, die sich an einer Vorbild-Situation in Reutlingen aus den 1970er Jahren orientiert. Seinerzeit schoben die Altbau-Elektroloks der Baureihe E93 (193) die Güterwagen "über den Buckel". Der Eselsrücken lag neben der 2-gleisigen Hauptstrecke kurz vor der Einfahrt in den Reutlinger Hauptbahnhof aus Richtung Stuttgart. Die Gleisharfe war nur aus einer Richtung befahrbar (Prellbock-Gleise), genauso wie das Ausziehgleis auf der anderen Seite des "Buckels". Das Bild zeigt die von mir im Juni 1971 fotografierte 193 010-5 mit einem angehängten Güterzug auf den Weg ins Ausziehgleis.

0146_193010_Rtl_Gbf_6.1971.thumb.jpg.1cb

Die beigefügte Anlage ist als reine Demo-Anlage gedacht und daher nicht ausgestaltet. Die zweigleisige Hauptstrecke ist im Oval um den Ablaufberg und die Sortiergleise herum gelegt. Die Demo-Anlage enthält 2 Güterzüge, die bei eingeschaltetem Automatik-Modus (Schalter an) hintereinander zerlegt werden. Das Zusammenfügen der sortierten Wagen zu neuen Güterzügen erfolgt von Hand, wobei der Automatik-Schalter zuerst auf "aus" gestellt werden muss, damit die Ereignisse "Zug betritt/verlässt Gleis" aus der Ereignisverwaltung deaktiviert sind. Nachdem die Züge (mit möglicherweise anderen Wagenreihungen und eventuell vertauschten Loks) wieder in die "Ausgangsposition" gebracht wurden, kann die Demo mit dem Automatik-Schalter erneut gestartet werden.

Das folgende Video zeigt den generellen Ablauf des Szenarios.

Die Wagen der Güterzüge sind "ganz normal" (ohne Dummy-Zwischenloks) miteinander gekuppelt. Erst beim eigentlichen Entkupplungsvorgang wird von der Seite jeweils eine "Dummy-Lok" (hier der "Dummy Antrieb kurz" aus dem Online-Katalog-Verzeichnis "Straße - Fahrzeuge") zwischen die zu trennenden Wagen eingeschoben, um den abgetrennten Wagen in die Gleisharfe zu befördern. Bei den Dummy-Loks selbst sind die Kupplungen beidseitig deaktiviert.

56d0da19616ab_UnsichtbareDummy-Lok-Einfa

Auf dem obigen Bild kennzeichnet das umgefärbte Gleisstück die seitliche "Einfahrt" der Dummy-Loks, die normalerweise ausgeblendet ist. Blendet man diese ein, kommen die Einfahrweiche (hellbraun), das Sperrgleis (zweifarbig grau) und die "Pseudo-Kreuzung" (dunkelbraun) zum Vorschein (Bild unten).

56d0da5d67e91_SichtbareDummy-Lok-Einfahr

Mit dem Sperrgleis (Weiche mit einem verkürzten Pfad ohne Fortsetzung) wird eine ungewollte Einfahrt der ersten Dummy-Lok verhindert. Die Pseudo-Kreuzung dahinter (zwei identische Gleispfade) verhindert das Auffahren nachfolgender Dummy-Loks, die somit auch im "Stand" ihre Geschwindigkeitszuordnung beibehalten und damit zum "Vorrücken" nicht extra angestoßen werden müssen.

Entkuppeln.thumb.jpg.587b2669379505ac16e

Die Einfahrt der ersten Dummy-Lok wird genau in dem Augenblick freigegeben, wo das Ende des abzukuppelnden Wagens das vor der Weiche liegende Gleis gerade verlassen hat, der nachfolgende Wagen also noch nicht in die Weiche eingefahren ist. Die Dummy-Lok zwängt sich hierbei zwischen die beiden Wagen, trennt dabei den vorderen Wagen ab und schiebt ihn in die Gleisharfe.

Die Position des Wagens wird über die Ereignis-Zusatzbedingung "Lok/Wagen steht auf einem Gleis" bestimmt, wobei der Wagen über seinen Namen "angesprochen" wird. Dieser Name muss also bekannt sein. Zur Identifizierung dieses Namens wird ebenfalls die Bedingung "Lok/Wagen steht auf einem Gleis" herangezogen. Hierfür müssen alle Wagen mit eindeutigen Zahlen bezeichnet sein (Objektname = Zahl), um sie in einer Zählschleife (Countdown-Schleife mit Durchlaufzähler, dessen Wert bei jedem Durchgang mit dem Namen des zu entkuppelnden Wagens abgeglichen wird) zu prüfen. Sobald ein Treffer vermeldet wird, ist der Wagen durch diese Zahl identifiziert, und dieser "Objekt-Name" kann dann zur Positionsbestimmung des Wagens weiterverwendet werden.

Durch diese Technik ist es möglich, Wagen unterschiedlichster Länge im Zugverband mitzuführen und korrekt zu entkuppeln, ohne dass deren Länge explizit bekannt sein muss.

Ausscheren.thumb.jpg.8e1c96572a2c664495f

In der Gleisharfe scheren die Dummy-Loks aus dem jeweiligen Aufstellgleis aus, damit nachfolgend auffahrende Wagen "normal" angekuppelt werden können. Alle Dummy-Loks kehren über ein gemeinsames Gleis zur Warte-Position vor dem Eselsrücken zurück. Die Einfädelung erfolgt hierbei durch eine Kombination aus "Pseudokreuzung" und "Einfädelweiche", die wie im folgenden Bild aufgebaut sind (die beiden unteren Beispiele sind bei gleichen Abmessungen zur besseren Erkennung der Gleisenden in einer kleineren Spurweite dargestellt):

56d0dc09dd6a4_Einfdelung.thumb.jpg.428c3

Die Pseudo-Kreuzung (links) verhindert, dass gleichzeitig einfahrende Dummy-Loks ineinander fahren. Die erste einfahrende Lok bremst die zweite aus, bis sie selbst die Pseudo-Kreuzung verlassen hat. Das Ende zweier Gleispfade an derselben Stelle muss vermieden werden, wenn zwischen den beiden Pfaden kein Übergang möglich sein soll. Deshalb endet der gerade Pfad ein Stück hinter dem Ende des gebogenen Pfads. Dies wird durch die anschließende "Weiche" (im Bild rechts) ausgeglichen, deren beide Pfadlängen sich exakt durch den Abstand der beiden Gleisenden der Pseudo-Kreuzung unterscheiden. Fügt man beide Gleisstücke genau um diesen Abstand überlappend zusammen, werden die beiden Pfade "sauber" vereinigt, ohne dass es zu einem "spitzen Abbiegen" der einfahrenden Dummy-Loks kommen kann.  

Die im Bild oben sichtbare 90°-Kreuzung zwischen dem Aufstellgleis der Gleisharfe und dem Rückführungsgleis für die Dummy-Loks besteht aus voneinander "unabhängigen" Gleisen. Deshalb ist hier ein unabhängiges Passieren in beiden Fahrtrichtungen möglich (die Fahrzeuge "durchdringen" sich gegenseitig und bremsen sich nicht aus). Deshalb kann ein einfahrender Güterwagen die Stelle ungehindert von einer eventuell querenden (und normalerweise unsichtbaren) Dummy-Lok passieren (und umgekehrt).

Ich habe die Anlage unter "Ablaufberg" in die Kategorie "Experimentelle Anlage" des Online-Katalogs eingestellt und veröffentlicht. Da ich nicht weiß, wann (und ob überhaupt) die Anlage von Neo freigegeben wird, lege ich sie hier zusätzlich als Anlage bei.

Ablaufberg.mbp

Die Dummy-Loks hatte ich schon am 3.Februar in den Online-Katalog gestellt. Sie sind aber genauso wie meine Bahnübergangs-Demo-Anlage, für welche ich die Dummy-Loks (eigentlich "Dummy-Autos") gebaut habe, und die seit dem 4. Februar auf die Freigabe wartet, hochgeladen. Ich hoffe, dass die Fahrzeuge in der mbp-Datei trotzdem korrekt dargestellt werden (wenn die Ebene "Versteckt" eingeblendet wird).

Wenn die Anlage geladen ist, kann man in der Button-Leiste auf die automatisch gesteuerte Kamera "0" umschalten und über den Schalter in der Anlagen-Mitte den Automatik-Modus starten. Es werden dann die zwei vorhandenen Güterzüge hintereinander "zerteilt". Mit dem "Zurückfahren" der zweiten Lok in das Ausziehgleis endet die Automatik-Demo. Schaltet man nun die "Automatik" über den oben genannten Schalter aus, kann man die Güterzüge mit den in der Gleisharfe neu sortierten Wagen von Hand neu zusammenstellen, ohne dass beim Überfahren der "Kontaktgleise" für den Automatik-Betrieb Ereignis-Verarbeitungen angestoßen werden. Durch einen Doppelklick auf die farblich hervorgehobenen "Gleisbremsen" in den Sortiergleisen kann man die Weichenstraßen vom "Umfahrgleis" in das jeweilige Sortiergleis stellen, ohne jede Weiche einzeln anklicken zu müssen.

Hat man die beiden neu zusammengestellten Züge (bitte auf etwa gleiche Längen achten), wieder im Ausziehgleis (hinten rechts) und im Bereitstellungsgleis (vorne links) platziert, kann man die automatische Zerteilung der Züge erneut anstoßen (Schalter ein).
 

Viel Spaß beim Testen der Demo-Anlage und beim Studieren der Ereignisverwaltung wünscht
BahnLand

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Hallo Bahnland

als du deinen Kommentar zu meiner Anlagenplanung "Rangierbahnhof mit Ablaufberg" Anfang Februar geschrieben hast, war ich natürlich gespannt, was für eine "vage Idee" dabei herauskommen wird. Meine Erwartungshaltung war hoch und du hast mich nicht enttäuscht.

Ich bin begeistert!!!

Du hast den Ablaufberg ins 21. Jahrhundert katapultiert

Gruß

Modellbahnspass

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Hallo Alois,

Danke für das Lob.

Die Größe der Anlage hängt von der Länge der Züge ab, die zerlegt und gebildet werden sollen. Es geht also auch kleiner, wenn man die Züge kurz genug hält. Nur ist der Effekt dann natürlich nicht so groß wie bei langen Zügen.

Ob die Ereignisverwaltung automatisch mitgenommen wird, wenn man diese Anlage als "Modul" in eine andere Anlage einsetzt, weiß ich nicht. Jedenfalls muss man dann, wenn dies funktionieren sollte, aufpassen, dass die eingebrachten Ereignis-Definitionen nicht mit in der Anlage, in die der Ablaufberg als Modul eingesetzt werden soll, bereits vorhandenen Ereignisdefinitionen kollidiert.

Die Loks zu tauschen ist kein Problem, da die Namen der Loks in der Ereignisverwaltung nicht explizit verwendet werden. Du solltest aber darauf achten, dass die Loks auf vor den Zügen korrekt ausgerichtet sind: Positive Geschwindigkeit - Fahrt der Lok nach links (auf den vorderen Gleisen). Denn ich habe in der EV die Orientierung der Loks nicht abgefragt.

Viele Grüße
BahnLand

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:$ 1000 mahl angesehen und nicht begriffen BahnLand könntest du eine Anleitung mit nur 2 gleisen machen mit EV ist dann nicht so voll

Globale Variabel komm ich nicht klar und mit den schienen über einander     

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Hallo,

@astt:
Auch Dir Danke für die Blumen.

@aloys63:
Ich lege Dir hier wie gewünscht eine "abgespeckte" schematische Version des Ablaufbergs (nur in der Ebene - ohne "Berg") bei.

Ablaufberg (Schema).mbp

Sie besteht nur aus dem Ausziehgleis, zwei Harfengleisen und dem dazwischen befindlichen Entkupplungs-Mechanismus.

56d8b456cdd51_Ablaufberg-schematisiert.t

Zum besseren Verständnis der Ereignisdefinitionen habe ich die betroffenen Gleise in der Anlage beschriftet. Die "fetten" Beschriftungen zeigen bestimmte Ereignisse an:

  • den Durchlauf des Zählers bis zur Identifikation des Wagens (ich habe bei den Wagen an der Oberseite deren Bezeichnungen angeschrieben)
  • das Abwarten der richtigen Position zum Abkuppeln des Wagens (das ist die "Positions-Schleife")
  • die Kennzeichnung des Zeitpunkts, wann im Harfengleis die Dummy-Lok ausschert

Alles Andere steht eigentlich schon im Ausgangsbeitrag ganz oben. Bitte schau Dir den nochmal an, bevor Du Dir die abgespeckte Anlage und deren Ereignisverwaltung genauer ansiehst.

Die Demo wird wie bei der ursprünglichen Ablaufberg-Anlage über den Schalter vorne am Anlagenrand gestartet. Sobald die Lok ohne Wagen in die Ausgangsstellung zurückgekehrt ist und die letzte Dummy-Lok die Gleisharfe verlassen hat (muss unbedingt abgewartet werden!), kannst Du den Schalter zurücksetzen. Dies bewirkt nun, dass die Lok erneut losfährt und die sortierten Wagen wieder einsammelt. Sobald die Lok mit dem kompletten Zug wieder an ihren Ausgangspunkt zurückgekehrt ist, kann das Spiel von vorne beginnen.

Ich hoffe, dass ich Dir mit dieser vereinfachten Anlage weiterhelfen konnte.

Viele Grüße
BahnLand
 

 


 

Edited by BahnLand
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Hallo Bahnland,

mit diesem Beispiel hilfst Du auch allen Neulesern, die später auf das Thema stoßen. Eine einfach gehaltene Erklärung ist immer gut, um sich gegebenenfalls weiter zu entwickeln -

meint Henry

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Noch eine Frage welches Gleis Liegt oben Einfahrweiche ?und die Lok auf dem Wartegleis ist auf 0 wie wird die beschleunigt hast du die Variabel (Drücken ,Zähler) und die anderen schon vorher geschrieben? sorry ich brauche immer etwas länger (oder noch längero.O:D)aber das ist einfach klasse diese Lösung wen man es begriffen hat

Stelle mir grade vor wen alle Profis hier eine für eine  Anlage die EV schreiben und die Modelbauer ihre anlagen Zusammen machen Bahnhof Ablaufberg und so währe Gigantisch:D  

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Hallo Alois,

die "Einfahrweiche" sollte zuerst mit dem "Trenngleis", "Testgleis" und  "Sperrgleis" verbunden werden, bevor das "G030"-Gleisstück darüber gelegt wird. Sollte dieses beim Einpassen "Zicken" machen, blende zuerst die Ebene "Versteckt" aus. Dann ist das Einpassen dieses Gleises kein Problem. Verfahre bei den "Ausweichen 1+2" und den darüber zu legenden "Geraden" (das "G030"-Gleisstück wollte ich eigentlich auch "Gerade" nennen, habe es dann aber "übersehen") in der gleichen Reihenfolge. Wenn Du die Reihenfolge umdrehst, und zuerst die geraden Gleisstücke und erst dann die Einfahrweiche oder die Ausweichen platzierst, kann es passieren, dass das Modellbahn-Studio "die falsche Gleisverbindung fixiert" und dann das Entkuppeln bzw. Ausscheren nicht korrekt funktioniert.

Willst Du "auf Nummer sicher" gehen, lässt Du die 3 beschriebenen (über die Weichen zu legenden) "Geraden"-Gleisstückchen einfach weg. Du musst dann aber die Einfahrweiche und die beiden Ausweichen der "Standard-Ebene" zuordnen, damit sie beim Ausblenden der "Versteckt"-Ebene sichtbar bleiben. Einziger Nachteil: die bei ausgeblendeter "Versteckt"-Ebene  "ins Leere" laufenden "Abzweigungen" bleiben sichtbar, während die über die Weichen zu legenden Geraden dann, wenn die Weichen mit der "Versteckt"-Ebene ausgeblendet werden, die optisch "saubere" Verbindung zwischen den sichtbaren Nachbargleisen der besagten Weichen herstellen.

Die Lok wird im Anlagen-Beispiel durch das Umlegen des Schalters gestartet, und zwar beim Ein- und beim Ausschalten. indem dem "Ausziehgleis" ganz rechts vor dem Prellbock, auf dem die Lok steht, eine entsprechende Geschwindigkeit zugewiesen wird (Aktion "Lokgeschwindigkeit setzen").

Alle Variablen außer der Variable "Ziehen" werden von der Ereignissteuerung dynamisch gesetzt und brauchen nicht von Hand definiert zu werden. Die Variable "Ziehen" ist ein Relikt aus meiner "Versuchsphase". Sie wird in der gesamten Ereignissteuerung nur einmal verwendet (Ereignis "Positionscheck" in der Gruppe "Eselsrücken"). Ersetze dort den Ausdruck "$Ziehen" einfach durch den Wert "50". Dann brauchst Du Dich um Variablen-Initialisierungen innerhalb dieses Beispiels nicht mehr zu kümmern.

Viele Grüße
BahnLand

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Hallo Alois,

nein. Du kannst für alle Objekte beliebige Namen verwenden - mit Ausnahme der am Ablaufberg zu trennenden Wagen.

Deren Namen müssen alle Zahlen sein, die eindeutig sein müssen (keine zwei Wagen dürfen dieselbe Zahl als Bezeichner besitzen), weil sonst der Identifikations-Mechanismus über die Zähler-Schleife nicht funktioniert. Ich empfehle Dir allerdings, nur die Zahlen 1-99 als Wagen-Bezeichnungen zu verwenden, weil eine über 100 hinaus gehende Zählerschleife in der Zeit, die ein kurzer Wagen zur Verfügung hat, um erkannt zu werden und anschließend noch entkuppeln zu können, möglicherweise nicht vollständig durchlaufen werden kann (zumindest auf meinem PC). Du solltest dich also sicherheitshalber auf maximal 99 Wagen, die für den Ablaufberg geeignet sind, beschränken.

Viele Grüße
BahnLand

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Hallo Alois,

das ist die "Positions-Schleife".

Sobald der Wagen "identifiziert ist", wird über dessen Namen in dieser Schleife geprüft, ob dieser Wagen noch auf dem "Trenngleis" steht, sobald dies nicht mehr der Fall ist, die Puffer dieses und des folgenden Wagens also gerade die Grenze zwischen dem "Trenngleis" und der "Einfahrweiche" überqueren, wird das "Sperrgleis" geöffnet und der Dummy-Lok auf dem "Wartegleis" die von Dir erfragte Geschwindigkeit zugeordnet, sodass sich die Dummy-Lok zwischen die beiden Wagen schieben kann.

Viele Grüße
BahnLand

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Hallo BahnLand,

... ich bin so begeistert von der Idee und da ich copy&paste nicht so mag (geringer Lerneffekt) habe ich mir meinen "eigenen" Ablaufberg gebastet (natürlich nicht ohne den Deinen etwas im "Blickfeld" zu haben)... funktioniert auch soweit, bis auf daß die "Kreuzung" für die "Warteposition" der Entkuppler manchmal "versagt". So ganz dahintergekommen bin ich noch nicht, unter welchen Umständen... aber manchmal bleibt ein zurückgekommener Entkuppler nicht vor der Kreuzung stehen, sondern fährt mit auf und so haben alle nachfolgenden eine Geschwindigkeit von 0 und rücken nicht "automatisch" nach...

Was mich interessieren würde... ob Du eine ähnliche Erfahrung bei deinen Versuchen gemacht hast? (... also nicht die Suche nach einer Lösung [die möchte ich mir selbst erarbeiten].... sondern nur der Erfahrungswert )

KreuzungVersagen.jpg.3b34597f58c54ac8b5b

Ein Problem habe ich noch...

Zitat

(hier der "Dummy Antrieb kurz" aus dem Online-Katalog-Verzeichnis "Straße - Fahrzeuge")

... ist bei mir nicht im Katalog???...  nicht unter "Straße - Fahrzeuge" und "Dummy Antrieb kurz" bringt mir kein Suchergebnis... ich habe ihn bei Deiner Anlage kopiert und bei mir eingefügt... geht... also das MBS kennt dieses Modell... ich kann es nur nicht finden???
56dd51841f976_DummyAntriebkurz.thumb.jpg

... und das Suchergebnis nach "dummy" im Katalog... ????
56dd5311d7010_SucheDummy.jpg.707644c12f7

Gruß
EASY

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Hallo EASY,

zu Deiner ersten Frage:
Dass "nachfolgende" Entkuppler nicht "vor der Kreuzung" stehen geblieben sind, wenn sich auf dem Wartegleis noch ein Entkuppler befand, ist mir nur dann ab und zu passiert, wenn ich versucht habe, mit der Maus händisch einen Entkuppler heraus zu nehmen oder an dieser Stelle einzufügen. Beim "normalen Durchlauf" hat bei mir das "Zurückhalten" der Nachfolge-Entkuppler mit Beibehaltung der Soll-Geschwindigkeis-Einstellung immer funktioniert.

Probleme machte mir nur manchmal das über die "Einfahrweiche" gelegte "Tarngleis", da seine Gleisenden mit jenen der Weiche genau übereinstimmen. Da konnte es dann manchmal passieren, dass ein Entkuppler beim Verlassen der Weiche "falsch abbiegen" wollte, eine 180°-Wende vollzog, und dann durch den Nachfolge-Entkuppler falsch ausgerichtet weitergeschoben wurde. Das hat dann natürlich den Mechanismus "durcheinander" gebracht.  Um dies definitiv zu verhindern, müsste man die Enden des "Überbrückungsgleises" gegenüber jenen der Einfahrweiche verschieben, und dafür beiseitig eine zusätzlich "Weiche" (beide Gleise mit derselben Richtung, aber unterschiedliche Längen) anbringen, die zwar statisch immer auf den Weg über die Weiche eingestellt sind, aber dann eben verhindern, dass an den Gleisenden ein "falsches Abbiegen" möglich ist. Auf diese "Sicherheits-Konstruktion" habe ich bei meinem Anlagenbeispiel verzichtet.

zu Deiner zweiten Frage:
Ich habe den "Dummy Antrieb kurz" zusammen mit 3 weiteren Dummy-Fahrzeugen ("Dummy Antrieb lang", "Dummy Abstand kurz", "Dummy Abstand lang" - die beiden letzten vom Typ "Wagen") und der Anlage "Bahnübergangs-Steuerung", wo alle 4 "Dummy-Varianten" im Einsatz sind, am 3. Februar in den Online-Katalog gestellt und veröffentlicht. Leider warten die Modelle und die Anlage immer noch auf ihre Freigabe durch Neo. Ich habe Neo inzwischen kontaktiert, und er hat mir versprochen, sowohl die Dummy-Fahrzeuge als auch die beiden Anlagen "Bahnübergangs-Steuerung" und "Ablaufberg" demnächst freizugeben. Erst dann werden die Modelle und Anlagen im Katalog sichtbar.

Die von Dir im Katalog vorgefundenen Modelle "Dummy-Abstand", "Dummy-Anhänger" und "Dummy-Auto" werden mit der Freigabe der oben genannten Dummy-Fahrzeuge von Neo ausgeblendet, da sie noch aus der Zeit stammen, als man einzelne Modelle nicht ausblenden konnte, und sie dadurch hinter den verknüpften Fahrzeuge "versteckt" werden mussten und folglich mit der Maus sehr schwer handhabbar sind. Die neuen Dummy-Fahrzeuge sind dafür ein wesentlich leichter handhabbarer Ersatz. Da die alten Elemente nur "ausgeblendet", aber nicht "gelöscht" werden, bleiben alte Anlagen wie z.B. meine "Auto-Bahn" weiterhin funktionsfähig. Das letzte Element "Dummy-Lok" stammt von Seehund und ist von diesem "Austausch" nicht betroffen.

Viele Grüße
BahnLand

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